East European and Central Asian History at FAU

East European and Central Asian History at FAU The Chair of Modern and East European History, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Einladung zum Oberseminar! Am 3. Juni 2026 um 18:15 Uhr hält Jan Rößner (Erlangen) einen Vortrag zum Thema „Vorstellung ...
29/05/2026

Einladung zum Oberseminar!

Am 3. Juni 2026 um 18:15 Uhr hält Jan Rößner (Erlangen) einen Vortrag zum Thema „Vorstellung der Zulassungsarbeit: Schreiben und Schweigen im Zweiten Weltkrieg. Der Nachlass Eugen Doßler“ im Rahmen des Oberseminars des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte.

Ort: Bismarckstr. 12, 91054 Erlangen, 1. Stock

Wir laden herzlich zum Oberseminar des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Geschichte Osteu...
25/05/2026

Wir laden herzlich zum Oberseminar des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Geschichte Osteuropas ein.

Das Seminar findet in der Regel donnerstags von 16 bis 18 Uhr (c.t.) im Seminarraum des Lehrstuhls (Bismarckstraße 12, 91054 Erlangen, 1. Stock) statt.

Am 11. Juni freuen wir uns sehr, Prof. Dr. Frank Bösch in Erlangen begrüßen zu dürfen.📅 11. Juni 2026📍 Bismarckstraße 12...
25/05/2026

Am 11. Juni freuen wir uns sehr, Prof. Dr. Frank Bösch in Erlangen begrüßen zu dürfen.

📅 11. Juni 2026
📍 Bismarckstraße 12, Erlangen
🕒 14:00 – 16:00 c.t.

Frank Bösch ist Professor für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der und . Er ist Autor von zahlreichen breit rezipierten Bücher u.a. von: „Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann“ (C.H. Beck 2019) und „Deals mit Diktaturen. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik“ (C.H. Beck 2024)

Im Oberseminar spricht Frank Bösch über sein aktuelles Buchprojekt zur Aufnahme (post-)sowjetischer Jüdinnen und Juden in Deutschland zwischen 1970 und 2005. Das Projekt nimmt die Migration aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten im Kontext von Kaltem Krieg, Mauerfall und deutscher Vereinigung in den Blick.

Jüngst traf sich Frank Bösch im Kölner Begegnungscafé des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte mit Zeitzeug:innen, darunter auch jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten. Die Gespräche wurden von Prof. Dr. Katja Makhotina (FAU Erlangen-Nürnberg) übersetzt und begleitet. Weitere Informationen zum Begegnungscafé bei ns_beratung

Foto © ZZF Potsdam | Andy Küchenmeister

Einladung zum Oberseminar! Am 28. Mai 2026 um 14:15 Uhr hält Dr. Irina Gordeeva (Potsdam) einen Vortrag zum Thema „The R...
21/05/2026

Einladung zum Oberseminar!

Am 28. Mai 2026 um 14:15 Uhr hält Dr. Irina Gordeeva (Potsdam) einen Vortrag zum Thema „The Radical Pacifist Movement in the Russian Empire and Soviet Russia, Late 19th and Early 20th Centuries“ im Rahmen des Oberseminars des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte.

Ort: Bismarckstr. 12, 91054 Erlangen, 1. Stock

Dr. Pavlo Yeremieiev zu Gast am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropa...
06/05/2026

Dr. Pavlo Yeremieiev zu Gast am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas

Im April 2026 war Dr. Pavlo Yeremieiev von der Karazin-Universität Charkiw zu Gast an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Rahmen des Erasmus+-Programms verbrachte der ukrainische Historiker zwei Wochen am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas.

Höhepunkt des Aufenthalts bildeten der öffentliche Vortrag „The Religious Past of the Ukrainian Lands in the Narratives of the ‘Long’ Nineteenth Century“ am 29. April 2026 sowie ein thematischer Input im Hauptseminar von Prof. Dr. Katja Makhotina.

Der Vortrag fand als gemeinsame Sitzung des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas, des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit sowie der Professur für Neuere Bayerische und Fränkische Landesgeschichte und Volkskunde statt. Dr. Yeremieiev sprach darüber, wie die russische nationale Historiographie des 19. Jahrhunderts die religiöse Spezifik der ukrainischen Länder behandelte bzw. ausblendete und welche Rolle die Religion bei der Konstruktion nationaler Identitäten spielte.

Im Hauptseminar zur Entwicklung der Gewissensfreiheit diskutierte er mit den Studierenden religiöses Dissidententum und dessen Verfolgung als „unbequemes Thema“ in der russischen Nationalhistoriographie sowie die Nationalisierung der Orthodoxie im langen 19. Jahrhundert. Die lebhafte und nuancierte Diskussion zeigte großes Interesse der Studierenden an ukrainischer und osteuropäischer Geschichte.

Prof. Dr. Katja Makhotina fasste den Besuch zusammen:
„Pavlo Yeremieiev hat uns mit komplexen, nuancierten und sehr anregenden Fragen zur Geschichte des ‚langen 19. Jahrhunderts‘ im Russischen Reich, besonders in Bezug auf die Ukraine, inspiriert. Wir haben viel gelernt – über Nationen als Ergebnis bewusster Entscheidungen und über die zentrale Rolle der Religion bei der Gestaltung von Kultur, Politik und Sprache.“

Dr. Pavlo Yeremieiev zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden:
„Der Besuch war für mich sowohl beruflich als auch persönlich eine große Bereicherung. Die öffentliche Vorlesung und die Arbeit im Seminar haben mir wertvolles Feedback gegeben und noch einmal bestätigt, dass die ukrainische Perspektive ein wichtiger Bestandteil des internationalen akademischen Dialogs ist.“

Während seines zweiwöchigen Forschungsaufenthalts nutzte Dr. Yeremieiev intensiv die Universitätsbibliothek und führte zahlreiche fachliche Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen des Lehrstuhls.

Der Lehrstuhl dankt Dr. Pavlo Yeremieiev herzlich für seinen inspirierenden Besuch und freut sich auf die Fortsetzung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.

Dr. Pavlo Yeremieiev von der Karazin-Universität Charkiw spricht zum Thema:"The Religious Past of the Ukrainian Lands in...
27/04/2026

Dr. Pavlo Yeremieiev von der Karazin-Universität Charkiw spricht zum Thema:

"The Religious Past of the Ukrainian Lands in the Narratives of the ‘Long’ Nineteenth Century"

📆 Mittwoch, 29. April 2026
🕕18:00 Uhr c.t.
📍Philosophisches Seminargebäude III, 0.004 (Kochstraße 6a)

Der Vortrag findet im Rahmen einer gemeinsamen Kolloquiumssitzung des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas, des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit und der Professur für Neuere Bayerische und Fränkische Landesgeschichte und Volkskunde statt.

Digitale Geschichte im SüdkaukasusVom 30. März bis 4. April 2026 wurde Tiflis zum Treffpunkt für Nachwuchshistoriker:inn...
22/04/2026

Digitale Geschichte im Südkaukasus

Vom 30. März bis 4. April 2026 wurde Tiflis zum Treffpunkt für Nachwuchshistoriker:innen und GLAM-Expert:innen aus der Region und darüber hinaus.

Bei der internationalen Spring School „Digital History Lab Tbilisi 2026“ standen praxisnahe Einblicke in digitale Methoden im Fokus – von Datenmodellierung über Research Infrastructures bis hin zu Large Language Models und Linked Open Data.

Organisiert vom Georgia Branch Office der Max Weber Stiftung und unserem Lehrstuhl bot das Programm Workshops, Projektpräsentationen und Exkursionen zu georgischen Archiven und Museen.

Besonderes Highlight - der Beitrag unserer Mitarbeiterin Dr. Dinara Gagarina, die zentrale Grundlagen der Datenmodellierung vermittelte und praxisorientierte GIS-Übungen leitete. Zudem brachte sie ihre Expertise in die Roundtable-Diskussion zu aktuellen Herausforderungen der Digital History in Osteuropa und dem Kaukasus ein.

Unser lang erwarteter Gast  aus Charkiw von der Karazin-Universität, Dr. Pavlo Yeremieiev ist da!Pavlo wird zweieinhalb ...
17/04/2026

Unser lang erwarteter Gast aus Charkiw von der Karazin-Universität, Dr. Pavlo Yeremieiev ist da!

Pavlo wird zweieinhalb Wochen bei uns am Lehrstuhl zu Gast sein und bereichert das Projekt zur Gewissensfreiheit im östlichen Europa von Katja Makhotina mit seiner profunden Kenntnis der Historiografie zur Kirchen- und Religionsgeschichte sowie der Geschichte religiöser Bewegungen im Russischen Kaiserreich des 19. Jahrhunderts.

Was für ein schöner Start in das neue Semester

Wir freuen uns auf seinen Vortrag „The Religious Past of the Ukrainian Lands in the Narratives of the ‘Long’ Nineteenth Century“ am 29. April am Historischen Department der FAU. Details folgen!

Wir bedanken uns herzlich bei International office der Philosophischen Fakultät der FAU für die wunderbare Unterstützung im Rahmen des Programs Erasmus+ Staff mobility

Warm welcome, dear Pavlo!

Vor Beginn des Sommersemesters blicken wir auf unsere wohl winterlichste Exkursion zurück: Vom 25. Februar bis 3. März 2...
03/04/2026

Vor Beginn des Sommersemesters blicken wir auf unsere wohl winterlichste Exkursion zurück: Vom 25. Februar bis 3. März 2026 reiste das von Katja Makhotina geleitete Hauptseminar „Krieg und Besatzung im Baltikum: Geschichte und Erinnerung“ nach Riga und Liepāja.

Die intensive Betreuung durch Ilya Lensky eröffnete eindrückliche und bewegende Einblicke in den Alltag unter deutscher Besatzung sowie in das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in den 1941 von der Wehrmacht besetzten Gebieten Lettlands.

Gemeinsam besuchten wir zentrale Erinnerungsorte: das Rigaer Ghetto sowie die Gedenkstätten Salaspils, Rumbula, Biķernieki und Šķēde (Spiegelstrand). Diese Orte stehen für die systematische Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung und markieren bis heute zentrale Bezugspunkte der historischen Erinnerung.

In Liepāja empfing uns Ilana Ivanova im Haus der Jüdischen Gemeinde zu einem offenen und intensiven Austausch. Die Besuche im Okkupationsmuseum und im Lettischen Kriegsmuseum in Riga eröffneten darüber hinaus Perspektiven auf gegenwärtige erinnerungspolitische Aushandlungsprozesse, nicht zuletzt im Hinblick auf konkurrierende Narrative.

Die winterlichen Bedingungen begleiteten die Exkursion durchgehend – die Eindrücke jedoch wogen ungleich schwerer: Wir kehrten tief bewegt und mit großer Dankbarkeit für die Begegnungen vor Ort zurück.

Sammelband mit Beiträgen von Maria Parkhomenko, Moritz Florin, Vadim Zolotaryov und Giebfried Schenk ist erschienen.Der ...
26/03/2026

Sammelband mit Beiträgen von Maria Parkhomenko, Moritz Florin, Vadim Zolotaryov und Giebfried Schenk ist erschienen.

Der Krieg gegen die Ukraine – Berichte, Positionen, Pespektiven

Unmittelbar nach der russischen Invasion der Ukraine am 24. Februar 2022 wurden in der Metropolregion Nürnberg zahlreiche Solidaritätsbekundungen initiiert, Demonstrationen organisiert und Hilfsmaßnahmen implementiert. Auch an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurden umfassende Unterstützungsangebote geschaffen. Zudem haben zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen nicht nur praktische Hilfe für die Geflohenen ermöglicht, sondern auch den Diskurs über den russischen Angriffskrieg bis in die Gegenwart hinein offengehalten.

Auch auf wissenschaftlicher Ebene wurde der Austausch über die Geschehnisse in der Ukraine intensiviert. Seit dem Sommersemester 2022 hat der Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas in Kooperation mit ukrainischen Kolleginnen und Kollegen sowie Expertinnen und Experten eine Reihe von Symposien und Kolloquien organisiert. Im Rahmen der im Sommersemester 2022 abgehaltenen öffentlichen Ringvorlesung zum Thema „Der Ukraine-Krieg im Dialog“ stand das Gespräch miteinander im Vordergrund. Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Akteuren der Metropolregion Nürnberg sowie ukrainischen Gästen bereichert, die z.T. per Videozuschaltung aus der Ukraine teilnahmen.

Der vorliegende Sammelband greift eine Vielzahl der zuvor genannten Initiativen und Aktivitäten auf und macht diese damit einer breiteren Öffentlichkeit (erneut) zugänglich. Dabei werden wissenschaftliche Darstellungen bewusst neben Erfahrungsberichten präsentiert, da nur durch diese Verbindung ein umfassendes Bild entstehen kann, welches die zahlreichen Facetten und Auswirkungen des Krieges zusammenführt. Aus demselben Grund ist es von entscheidender Bedeutung, die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen. Diesem Anliegen wird dadurch Rechnung getragen, dass zahlreiche Beiträge aus ukrainischer Feder Bestandteil dieses Bandes geworden sind.

Herausgegeben von: Kähler, Jürgen /Kirchmann, Kay / Garza, Elżbieta / Kocur, Elżbieta / Wiedenmann, Nicole

Mit Beiträgen von: Steger, Peter / Fehr, Sina / Kocur, Elżbieta / Leiberich, Peter / Struve, Kai / Florin, Moritz / Kokin, Serhii / Zolotaryov, Vadym / Bashan,Oleg / Mykhailotsa, Mykola / Parkhomenko, Maria / Zolotareva, Oksana / Bielefeldt, Heiner / Matten, Marc Andre / Makeiev, Oleksii / Meyer, Elisabeth / Kaehler, Juergen / Namoniuk, Vasyl / Schenk, Gibfried / Derix, Simone / Kirchmann, Kay / Schicha, Christian / Panchuk, Anastasiia / Zaburdaeva, Larisa / Paslawska, Alla

Adresse

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Erlangen
91054

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