IFAG Institut für Architekturgeschichte

IFAG Institut für Architekturgeschichte Wir verstehen Architekturgeschichte als Grundlage für den architektonischen Entwurf. Institut für Architekturgeschichte
Universität Stuttgart
Fakultät I

Das aktuelle Thema der Umnutzung von Gebäuden steht im Fokus unserer drei Vorträge „ifag um sieben“ in diesem Sommerseme...
22/05/2019

Das aktuelle Thema der Umnutzung von Gebäuden steht im Fokus unserer drei Vorträge „ifag um sieben“ in diesem Sommersemester.

Ifag um sieben25. Juni 2018, 19 UhrK1, Raum 1.08Wolfgang Voigt, FrankfurtKarl-Erich Loebell und seine Architekturlehre. ...
13/06/2018

Ifag um sieben
25. Juni 2018, 19 Uhr
K1, Raum 1.08

Wolfgang Voigt, Frankfurt

Karl-Erich Loebell und seine Architekturlehre. Eine Geschichte aus dem innersten Kreis der Stuttgarter Schule

Die enge fachliche und schicksalhafte Verbindung zwischen Paul Schmitthenner, seinem rebellischen Sohn Martin und dem von den N***s als „Judenmischling“ verfolgten Architekten Karl-Erich Loebell thematisiert dieser Vortrag. Repressalien, Deportation und Flucht prägten Loebells Jahre bis 1945. Loebell überlebte in einem Versteck Schmitthenners.

Der Vortrag verortet historisch vor allem die 1934-41 im Verborgen verfasste kosmologisch verankerte Architekturlehre Loebells, welche die Worte deutsch, Volk und Rasse nicht kennt, sowie seine pädagogisch motivierten Vorschläge zum Wiederaufbau (1943/44). Die Dokumente liefern der Stuttgarter Schule, die von ihren führenden Lehrern nie verfasste Theorie nach. Bei beiden Werken stehen die Verbindung von Natur und Handwerk, sowie Erziehung über allem anderem. Um beides besser zu verstehen ist ein Blick auf Frei Otto hilfreich.

Vergesst Mozart! Über Musik und Architektur in ihren wechselseitigen AggregatzuständenAntrittsvorlesung Simon PaulusMont...
16/05/2018

Vergesst Mozart! Über Musik und Architektur in ihren wechselseitigen Aggregatzuständen

Antrittsvorlesung Simon Paulus
Montag 11. Juni 2018, 19:00 Uhr
K1, Hörsaal 1.08

Seit der Antike suchte man in der aus der Musiktheorie entlehnten Harmonie- und Tonartenlehre auch eine Herleitung für Maß- und Proportionssysteme. Neben dieser strukturell-systematischen Beziehung bemühte man in neuerer Zeit auch immer wieder frei-assoziative Vergleiche und Interpretations-ansätze. Aber gleicht das 2014 errichtete Frankfurter EZB-Gebäude wirklich einer Mozart-Sinfonie? Wie klingt die Villa Rotonda? Und wie muss man es sich vorstellen, wenn Architektur und Musik gemeinsam in einem Ballett der Künste tanzten? In seiner Antrittsvorlesung nähert sich Simon Paulus dem Thema von verschiedenen Seiten und untersucht Musik und Architektur in ihren verschiedenen Aggregatzuständen – Musikeinlagen sind nicht ausgeschlossen. Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang zu dem alle herzlich eingeladen sind.

Simon Paulus promovierte 2005 über die "Die Architektur der aschkenasischen Synagoge im Mittelalter" , forschte und lehrte an der TU Braunschweig, der msa Münster und der Universität Lüneburg zu Architektenreisen und der Architekturzeichnung, zur Architektur im jüdischen Kontext, sowie zu div. regionalen Themen. 2013-2017 war er akademischer Mitarbeiter am Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart, wo er sich 2017 mit "Studien zum Wissenstranfer im Bauwesen des 17. und 18. Jahrhunderts in den protestantischen Territorien" habilitierte. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Architekturhistoriker befasst er sich mit der Aufführungspraxis historischer Saiteninstrumente und tritt durch seine Konzerttätigkeit als Lautenist und Kontrabassist, u.a. mit dem Göttinger Barockorchester und dem eigenen Ensemble Recercada hervor.

Ifag um sieben4. Juni 2018, 19 UhrK1, Raum 1.08Moritz Wild, KölnStuttgarter Schule, aber kein Stuttgarter Schüler? René ...
16/05/2018

Ifag um sieben
4. Juni 2018, 19 Uhr
K1, Raum 1.08

Moritz Wild, Köln

Stuttgarter Schule, aber kein Stuttgarter Schüler? René von Schöfer an der RWTH Aachen

René von Schöfer (1883-1954) wirkte in den 20er bis 50er Jahren als Hochschullehrer und Architekt im Rheinland. Er besaß eine der Stuttgarter Schule eng verwandte Architekturauffassung, war aber tatsächlich ein Absolvent der TH München. Dort hatte er im Kaiserreich Theodor Fischer kennen gelernt, dessen Assistent er in den zwanziger Jahren wurde, ehe er - frisch über seine Bauforschung in Pompeji promoviert - dem Ruf auf den Lehrstuhl für Bauformenlehre der RWTH Aachen folgte. Von der Beziehung zum Mentor ausgehend werden in dem Vortrag Einblicke in von Schöfers Lehre gegeben und einige seiner Hochbau- und Städtebauprojekte vorgestellt. Sie werden auf Einflüsse von Theodor Fischers Prinzipien hin untersucht und abgeleitet warum von Schöfer beinahe Stuttgarter Lehrer wurde.

Die Stuttgarter Zeitung meldet sich noch einmal mit einem Artikel zu unserer Ausstellung über die Bauaustellung 1924. Si...
20/04/2018

Die Stuttgarter Zeitung meldet sich noch einmal mit einem Artikel zu unserer Ausstellung über die Bauaustellung 1924. Sie ist noch bis 29. April in der Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe zu sehen.

Endlich fertig: Das Stadtpalais! Ursprünglich Wohnsitz der beiden Töchter König Wilhelms I., nach dem Krieg Stadtbibliot...
18/04/2018

Endlich fertig: Das Stadtpalais!

Ursprünglich Wohnsitz der beiden Töchter König Wilhelms I., nach dem Krieg Stadtbibliothek, heute Stadtmuseum. Und das mit einem sehr gelungenen Bereich zur architekturgeschichtlichen Entwicklung der Stadt. Noch die ganze Woche findet das Eröffnungsfestival statt. Der Eintritt ist frei.

StadtPalais – Museum für Stuttgart im Wilhelmspalais und weitere Museen der Landeshauptstadt Stuttgart: Städtisches Lapidarium, Stadtmuseum Bad Cannstatt, Museum Hegel-Haus, Heimatmuseen Plieningen und Möhringen.

Ifag um sieben23. April 2018, 19 UhrK1, Raum 1.08Vortrag mit BuchpräsentationDietrich Heißenbüttel, EsslingenTheodor Fis...
11/04/2018

Ifag um sieben
23. April 2018, 19 Uhr
K1, Raum 1.08
Vortrag mit Buchpräsentation

Dietrich Heißenbüttel, Esslingen

Theodor Fischer: der eigentliche Begründer der Stuttgarter Schule?

Als Begründer die Stuttgarter Schule der Architektur gilt gemeinhin Paul Bonatz. Aber Bonatz hat angefangen als Assistent Theodor Fischers, der bereits ab 1902 die Architektenausbildung an der Technischen Hochschule reformiert hat. Es war auch für Fischers Entwicklung als Architekt eine extrem produktive Zeit, die in seiner Ernennung zum Gründungsvorsitzenden des Deutschen Werkbunds 1907 gipfelte. Nur ist Fischer einer „Historiografie der Ausschließung“ zum Opfer gefallen, wie Vittorio Magnano Lampugnani schreibt. Dabei bietet seine Architektur viele Ansätze zu einer alternativen, humanen Moderne. Ob es freilich eine Schule begründete, darüber lässt sich streiten.

In diesem Sommer beleuchtet die Vortragsreihe „ifag um sieben“ Theodor Fischer und die Stuttgarter Schule.
11/04/2018

In diesem Sommer beleuchtet die Vortragsreihe „ifag um sieben“ Theodor Fischer und die Stuttgarter Schule.

WORKSHOP Sammeln unter Kollegen.Architekturzeichnungen in Architektursammlungen der Moderne26. – 27.04.18Vortragssaal de...
11/04/2018

WORKSHOP Sammeln unter Kollegen.
Architekturzeichnungen in Architektursammlungen der Moderne
26. – 27.04.18

Vortragssaal der Universitätsbibliothek Stuttgart Stadtmitte
Holzgartenstraße 16, 70174 Stuttgart
(Eingang: Max-Kade-Weg im Stadtgarten)

In Fortsetzung eines ersten im März 2017 in Wolfenbüttel veranstalteten Kolloquiums zur sammlungsgeschichtlichen Erschließung von Architekturzeichnungen lädt das Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart gemeinsam mit der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart am 26. und 27. April 2018 zu einem zweitägigen Workshop nach Stuttgart ein. Im Fokus der Betrachtung stehen dieses Mal solche Konvolute von Architektur- und Ingenieurszeichnungen, welche innerhalb von neuzeitlichen Architektensammlungen überliefert sind. Mit der Sammlung Nicolai besitzt die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art: Im 18. Jahrhundert trug der württembergische Ingenieursoffizier und Militärarchitekt Ferdinand Friedrich Nicolai (1730-1814) mehr als 22.000 Zeichnungen, Karten und Drucke unterschiedlicher Herkunft in einer Privatsammlung zusammen und ordnete diese in Form einer Lehrsammlung unter didaktischen Gesichtspunkten an.

Nicht immer lassen sich Beweggründe und Auswahlstrategien sammelnder Architekten so transparent nachvollziehen wie bei der Nicolai‘schen Sammlung. Im Workshop soll daher aus verschiedenen Perspektiven heraus der Frage nachgegangen werden, nach welchen Kriterien und aus welchen Intentionen heraus Architekten seit dem 18. Jahrhundert Architekturzeichnungen ihrer Vorgänger und Zeitgenossen sammelten, verwahrten und nutzten. Beispiele aus laufenden Forschungs- und Erschließungsprojekten, die einem breiten Spektrum von Sammlungsformen und -hintergründen entstammen, bieten dabei die Grundlage für eine gemeinsame Diskussion. Ziel ist es, unterschiedliche methodische Zugänge zu einem komplexen und bisher vergleichsweise wenig erschlossenen Forschungsfeld herauszuarbeiten und dem entsprechenden fachlichen Austausch eine Plattform zu bieten.

Zum Abschluss der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines Forums laufende oder geplante Forschungsarbeiten zum Workshopthema in Kurzvorträgen von etwa 10 Minuten Länge vorzustellen. Die Veranstalter laden Interessenten herzlich zur Einsendung von Vorschlägen ein. Einsendungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sind besonders willkommen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Aus Platzgründen bitten wir um Anmeldung bis zum 20.04.2018.

Programm:
http://www.ifag.uni-stuttgart.de/downloads/tagungen/workshop_programm.pdf

Information und Anmeldung:
Else Schlegel
[email protected]

Hier eine Rezension aus der StZ zu unserer Ausstellung "Schwäbische Moscheen" mit anonymem Kommentar eines "besorgten Bü...
10/01/2018

Hier eine Rezension aus der StZ zu unserer Ausstellung "Schwäbische Moscheen" mit anonymem Kommentar eines "besorgten Bürgers".

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Januar im Foyer der UB zu sehen.

Wie in jedem Wintersemester, bietet das ifag auch in diesem die Vortragsreihe "ifag um sieben" an. Das Thema, unter dem ...
25/10/2017

Wie in jedem Wintersemester, bietet das ifag auch in diesem die Vortragsreihe "ifag um sieben" an. Das Thema, unter dem die drei Vorträge in dieser Saison stehen, lautet "Architekt und Ingenieur" und beleuchtet Konvergenzen wie Differenzen der beiden (?) Disziplinen von Vitruv bis in die Neuzeit.

Eine trockene Veranstaltung? Keines Wegs: Für Wein, Snacks und anregenden Gesprächsstoff ist gesorgt!

ifag um sieben, immer montags, 19:00 Uhr
K1 Keplerstraße 11, Raum 1.08

Heute Abend wird der erste englischsprachige Architekturführer Stuttgarts in der Buchhandlung Rita Limacher vorgestellt!...
25/10/2017

Heute Abend wird der erste englischsprachige Architekturführer Stuttgarts in der Buchhandlung Rita Limacher vorgestellt! Er wurde unter der Leitung von Klaus Jan Philipp und Christiane Fülscher von Studierenden unserer Universität erarbeitet und ist für 22€ erhältlich.

Stuttgart-Experten und -Liebhaber aufgepasst! Morgen Abend gibt es in der Buchhandlung Rita Limacher jede Menge Insidertipps!

Adresse

Keplerstrasse 11
Stuttgart
70174

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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