Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck

Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck Das Fach Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck. wir sind jetzt auch bei Instagram

Alte Häuser? Neue Fragen?Zusammen mit Konrad Kuhn (Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck) besuchte ...
21/05/2026

Alte Häuser? Neue Fragen?

Zusammen mit Konrad Kuhn (Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck) besuchte eine Gruppe Studierender des Masterstudiengangs an der Empirischen Kulturwissenschaft Innsbruck das Salzburger Freilichtmuseum.

Die Lehrveranstaltung/Exkursion befasste sich unter dem Titel "EX Europäische Ethnologie I: Alte Häuser zeigen, neue Fragen stellen? Exkursion ins Salzburger Freilichtmuseum" mit der musealen Präsentation historischer Gebäude.

Interessiert?

Infos unter: https://lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuonline_lv.home?sem_id_in=26S&suche_in=kuhn -details

Infos zum Studium: https://www.uibk.ac.at/de/geschichte-ekw/institut/ekw/studium/

Freundlicher Hinweis der Empirischen Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruckauf den Zeitreiseführer "Schund und ...
20/05/2026

Freundlicher Hinweis der Empirischen Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck
auf den Zeitreiseführer "Schund und Sünde"

Ein Café mitten im Hofgarten?
Wo sich heute eine von Bauzäunen umgebene leerstehende Stelle im Hofgarten befindet, befand sich ab 1924 das von Architekt Clemens Holzmeister geplante Hofgarten Café, das bereits 1939 umgebaut wurde und 2019 nach einem schweren Brand abgerissen werden musste.
Das Lokal war ein Treffpunkt für Viele und wurde auch für Veranstaltungen genutzt. So fanden neben Sprachkursen und Informationsabende auch Konzerte im Hofgarten statt. Auch der berühmte Wiener Kabarettist, Komponist und Sänger Hermann Leopoldi trat mit seiner langjährigen Gesangspartnerin Betja Milskaja 1936 im Hofgarten auf.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde das Auftreten von jüdischen Künstler:innen verboten und viele, so auch Hermann Leopoldi, in KZs deportiert. Nicht alle hatten das Glück die KZs lebend zu verlassen.
Wenn du mehr über die jüdischen Kulturschaffenden erfahren willst und wie jüdische Familien auch das kulturelle Angebot in Innsbruck geprägt haben, dann kannst du dies über den Zeitreiseführer „Schund und Sünde“ tun, der für eine aktive Gedenkarbeit und offene Erinnerungskultur konzipiert wurde. Dieser schafft Einblicke in die Vergnügungslandschaft der Zwischenkriegszeit, bevor die austrofaschistische Diktatur und später das NS-Regime mit einer strengen Kulturpolitik viele Auftritte verunmöglichten und manche Kunstformen untersagten.
Denn der multimediale Zeitreiseführer nimmt euch mithilfe von Postkarten, Zeitungsartikeln, Musikbeispielen, Fotografien, 3D-Rekonstruktionen in Form eines Hörspiels mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Eine virtuelle Welt, durch das Smartphone für jede und jeden zugänglich, zusammengestellt aus aktuellen wissenschaftlichen Quellenfunden. QR Code scannen und los geht’s!
Bilder:
• Fotos Hofgarten Stadtarchiv
• Fotos Hermann Leopoldi und Betja Milskaja: Zeitungsausschnitt: Das Organ der Varieté Welt, 25.1.1930 (Foto: Mandelbaumverlag)
• Postkarte Zeitreiseführer

Und hier ein Radio Interview  des Projektteams rund um Konrad Kuhn (Empirische Kulturwissenschaft Innsbruck) mit Sandra ...
20/05/2026

Und hier ein Radio Interview des Projektteams rund um Konrad Kuhn (Empirische Kulturwissenschaft Innsbruck) mit Sandra Hupfauf und Manuela Rathmayer auf Freirad Freies Radio Innsbruck zum Zeitreiseführer "Schund und Sünde" zum Nachhören unter: https://de.cba.media/775958

Wir gratulieren dem Team um Konrad Kuhn (Empirische Kulturwissenschaft Universität Innsbruck) zur erfolgreichen Präsenta...
07/05/2026

Wir gratulieren dem Team um Konrad Kuhn (Empirische Kulturwissenschaft Universität Innsbruck) zur erfolgreichen Präsentation des Zeitreiseführer Schund und Sünde in der Kulturbackstube Die Bäckerei und als Siegerprojekt der gedenk_potenziale 2026.

Foto:

06/05/2026

Hinweis: Interessante Stellenanzeige - auch für Kulturwissenschaftler:innen - bei Alpenkonvention, Dienstort Innsbruck/Bozen.

Infos unter:

Einladung zur Präsentation des Zeitreiseführers Schund und Sünde Ort: Im Oberstübchen in der BäckereiZeit: 5.5.2026, 17 ...
05/05/2026

Einladung zur Präsentation des Zeitreiseführers Schund und Sünde

Ort: Im Oberstübchen in der Bäckerei
Zeit: 5.5.2026, 17 Uhr Eintritt frei

Freundlicher Hinweis und Gratulation zum Zeitreiseführer Schund & SündeDas Ergebnis des Forschungsprojektes "Moderne Ver...
05/05/2026

Freundlicher Hinweis und Gratulation zum Zeitreiseführer Schund & Sünde

Das Ergebnis des Forschungsprojektes "Moderne Vergnügungskultur und Ausgrenzungspolitik in Tirol 1918-1948. Forschen - Vermitteln - Gedenken" (Empirische Kulturwissenschaft Universität Innsbruck) ist ab sofort online verfügbar!

Starte die Reise beim ORF-Zentrum am Rennweg in dem du den QR-Code scannst und folge der Geschichte bis in die Innenstadt oder auch weiter. Alles, was du dafür benötigst sind dein Smartphone und Kopfhörer. Keine Lust auf Spazieren? Kein Problem: Der Zeitreiseführer lässt sich auch von zu Hause aus starten! Alternativ kannst du auch die Locandy App downloaden und dort den Zeitreiseführer nutzen.
Was dich erwartet?
Eine Zeitreise an die Orte des Vergnügens der 1920er und 30er Jahre in Innsbruck, in denen du unterschiedlichste Künstler:innen treffen wirst. Begleite die beiden Freundinnen Trude und Sarah zu den angesagten Kulturräumen ihrer Zeit, bevor die austrofaschistische Diktatur und später das NS-Regime mit einer strengen Kulturpolitik viele Auftritte verunmöglichten und manche Kunstformen untersagten. Tauche ein in die Welt der Cafés und Varietés, triff dort auf Damenimitatoren, jüdische Kaberettist:innen, Lokalbesitzer:innen und ihre Geschichten und finde heraus, wie sich die politischen Umschwünge auf sie ausgewirkt haben.

Diese und andere Geschichten aus dem Innsbrucker Nachtleben der Zwischenkriegszeit erzählt das Siegerprojekt der gedenk_potenziale 2026:

Der Zeitreiseführer „Schund und Sünde“, der für eine aktive Gedenkarbeit und offene Erinnerungskultur konzipiert wurde. Der multimediale Zeitreiseführer nimmt euch mithilfe von Postkarten, Zeitungsartikeln, Musikbeispielen, Fotografien, 3D-Rekonstruktionen in Form eines Hörspiels mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Eine virtuelle Welt, durch das Smartphone für jede und jeden zugänglich, zusammengestellt aus aktuellen wissenschaftlichen Quellenfunden.

Zeitreiseführer Team: Manuela Rathmayer, Sandra Hupfauf, Stefan Hartlieb, Konrad Kuhn
Ausführung: Julienne Schult, Locandy GmbH

Credits Bilder

Einladung zum GastvortragHöher, weiter, schneller? - Ehrgeiz als ambivalentes Sportgefühl und als vergeschlechtlichte Kö...
29/04/2026

Einladung zum Gastvortrag

Höher, weiter, schneller? - Ehrgeiz als ambivalentes Sportgefühl und als vergeschlechtlichte Körpertechnik von Ass.-Prof. Dr. Helen Ahner (Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien)

Zeit: Mittwoch, 06.05.2026, 17:15 - 18:45 Uhr
Ort: Seminarraum 40832, 8. Stock, Innrain 52d, 6020 Innsbruck

27/04/2026
Die Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck gratuliert dem Team rund um Konrad Kuhn (Empirische Kultu...
27/04/2026

Die Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Innsbruck gratuliert dem Team rund um Konrad Kuhn (Empirische Kulturwissenschaft, Innsbruck) zum mit dem Preis "gedenk-potenziale 2026" ausgezeichneten Forschungs- und Vermittlungsprojekt: "Moderne Vergnügungskultur und Ausgrenzungspolitik in Tirol 1918-1948. Forschen - Vermitteln - Gedenken".

Das Ergebnis - ein Zeitreiseführer "Schund und Sünde"- wird am 05.05.2026 in Die Bäckerei — Kulturbackstube, 6020 Innsbruck, präsentiert!

Zwei Frauen als Betreiber:innen eines Varietés? Jazzbands und Tanztees in Cafés? Die Comedian Harmonists in den Stadtsälen? Schwarze-Broadway-Künstler:innen und Leni Riefenstahl als Tänzerin im Stadttheater? Damenimitatoren in denselben Varietés in denen auch bekannte jüdische Kabarettist:innen, Volskmusikant:innen und Nationalsänger:innen auftreten? Und das alles im Innsbruck der 1920er und 30er Jahre – klingt überraschend? Ist aber tatsächlich so gewesen. Neugierig geworden? Sehr gut!

Denn diese und andere Geschichten aus dem Innsbrucker Nachtleben der Zwischenkriegszeit erzählt das Siegerprojekt der gedenk_potenziale 2026:

Der Zeitreiseführer „Schund und Sünde“, der für eine aktive Gedenkarbeit und offene Erinnerungskultur konzipiert wurde.

Denn der multimediale Zeitreiseführer nimmt euch mithilfe von Postkarten, Zeitungsartikeln, Musikbeispielen, Fotografien, 3D-Rekonstruktionen von Cafés und Varietés in Form eines Hörspiels mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Begleite die beiden Freundinnen Trude und Sarah zu den angesagten Kulturräumen ihrer Zeit, bevor die austrofaschistische Diktatur und später das NS-Regime mit einer strengen Kulturpolitik viele Auftritte verunmöglichten und manche Kunstformen untersagten.

Eine virtuelle Welt, durch das Smartphone für jede und jeden zugänglich, zusammengestellt aus aktuellen wissenschaftlichen Quellenfunden basierend auf den Forschungen des Projekts „Moderne Vergnügungskultur und Ausgrenzungspolitik in Tirol 1918-1948“

Präsentation des Zeitreiseführers:

Im Oberstübchen in der Bäckerei, 5.5.2026, 17 Uhr Eintritt frei

Zeitreiseführer Team: Manuela Rathmayer, Sandra Hupfauf, Stefan Hartlieb, Konrad Kuhn

Ausführung: Julienne Schult, Locandy GmbH

In den nächsten Tagen wird es kleine Insights zum Zeitreiseführer und der Forschung geben.

In den Blick gerieten bei den Forschungen nicht nur eine diverse Vergnügungslandschaft und Kulturgeschichte Innsbrucks, queer-feministische Geschichtsaspekte, jüdische Geschichte und NS-Aufarbeitung, sondern auch die Fragen: Wie wird an was erinnert? Was können digitale Ausstellungspraktiken und Vermittlungsformate für die Erinnerungskultur leisten – wo liegen aber auch die Grenzen? Wie können wissenschaftliche Inhalte, komplizierte und als unbequem wahrgenommene Themen in Vermittlungsformate übersetzt werden, um ein breites Publikum zu erreichen – ohne dabei an Informationsgehalt zu verlieren?

Für vertiefende Infos lest gerne nach bei Innsbruckerinnert.at

Adresse

Innrain 52d, 7. Stock
Innsbruck
6020

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