Kepler Salon

Kepler Salon Ort des gesprochenen Wortes, der Aufklärung und neuer Perspektiven. Wie und warum erzeugen wir Galliumnitrid-Kristalle? Kunstsammeln – privat und öffentlich?

Kepler Salon – ein Lusthaus des Wissens

Keplers Wohnhaus steht ganz im Zeichen der spannenden Begegnung mit Wissenschaft. Seit seiner Gründung im Kulturhauptstadtjahr 2009 hat sich der Kepler Salon zu einem niederschwelligen Epizentrum profunder und hochkarätiger Wissensvermittlung entwickelt. Der Kepler Salon ist ein “Lusthaus des Wissens”, wie die Oberösterreichischen Nachrichten vor kurzem auf

den Punkt gebracht haben. - Ein Ort, in dem man “noch träumen darf”, wie es der Philosoph Thomas Mohrs formuliert hat. Der Salon ist ein Raum für Wissen aller Art, das fundiert, reflektiert und begeistert von Fachleuten nähergebracht und mit dem Publikum diskutiert wird. Unterschiedliche Fragestellungen der letzten Monate waren:
Ist Humor ein Mittel zur Subversion? Ist Solarenergie ein Beitrag zur Demokratisierung der Zukunft? Was ist künstlerische Forschung? Ist HIV eine ganz normale Erkrankung? Der Kepler Salon ist ein Ort der Begegnung und der Information. Ohne ambitionierte Ansprüche preiszugeben, wird wissenschaftliches Forschen und Arbeiten populär und unterhaltsam vermittelt. Dialoge und angeregte Diskussionen auf Augenhöhe mit ExpertInnen machen die Besucher zu Fragenden. Im Kepler Salon wird das gesamte Spektrum der Wissenschaften behandelt: Natur und Technik, Medizin, Geistes-, Kultur- und Kunstwissenschaften. Dialog und angeregte Diskussionen sind nicht nur erlaubt, sondern explizit erwünscht. Der Kepler Salon leistet als Schaufenster der Wissenschaften und als Schaltstelle im Spannungsfeld zwischen Forschung und Alltag einen wichtigen Beitrag zur Lebenskultur in Linz, dabei wird das ehemalige Wohnhaus von Johannes Kepler in der Rathausgasse 5 zum Ort des Dialogs der Wissenschaften mit der Bevölkerung und den Gästen von Linz. Der Astronom und Mathematiker Johannes Kepler wohnte in den Jahren 1612 bis 1627 in Linz. Er gehört mit Galilei und Newton zu den wichtigsten Begründern und Vertretern der Natur-wissenschaften und fungiert als Patron und Namensgeber für den Kepler Salon. Rund 6000 Wissensdurstige besuchen jährlich den Salon, was einen Durchschnittsbesuch von neunzig Menschen pro Veranstaltung ergibt.

Mit dem Projekt "Kunst am Campus" haben JKU - Johannes Kepler Universität Linz und KU Linz - Katholische Privat-Universi...
09/09/2026

Mit dem Projekt "Kunst am Campus" haben JKU - Johannes Kepler Universität Linz und KU Linz - Katholische Privat-Universität Linz den Campus Auhof kunstwissenschaftlich erschlossen. Ein Rückblick auf einen wichtigen Abend zu Kunst im öffentlichen Raum. Mit
Ilaria Hoppe, Universitätsprofessorin für Kunst in gegenwärtigen Kontexten und Medien, Institutsvorständin an der Katholischen Privat-Universität Linz
Stefan Koch Rektor JKU Linz
Künstlerlnnen Gabriele Berger und Gottfried Höllwarth

YVONNE BROKOP, SILKE DESL, ERWIN J. FRANZ, MORITZ KREINER
BRIGITTA NÖBAUER, PABLO SUMMER, VERENA TRENKWALDER
Studierende der Katholischen Privat-Universität Linz

CORNELIA LEHNER, Gastgeberin
SIMON RAAB, Salonmusik
📷 Erblehner.com

08/09/2026

KEPLER SALON EXTRA EXTERN: SHOW ME YOUR FACE
📅 13.9.
Zwischen Genotyp und Phänotyp liegt ein lebenslanger Übersetzungsprozess – ein kontinuierliches Wechselspiel zwischen Biologie und Erfahrung. Ausgehend von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen hinterfragt dieses Projekt deterministische Vorstellungen über menschliches Verhalten und insbesondere über Gewalt. Die Zweikanal-Videoinstallation entfaltet sich entlang von vier miteinander verbundenen Ebenen: Genom → Erfahrung → KI-Übersetzung → Phänotyp. Wir integrieren die Reaktionen der Teilnehmenden in ein menschliches Referenzgenom und verwandeln genetische Sequenzen in einen Raum des Dialogs zwischen biologischem Potenzial und gelebter Erfahrung. Mithilfe von bewegten Bildern, Text, KI-gestützter visueller Transformation und der direkten Sonifikation genomischer Daten untersucht das Werk den Phänotyp als einen fortlaufenden Prozess des Werdens. Es lädt die Betrachter*innen in einen kontemplativen Raum ein, in dem sich Identität als fortwährender Verhandlungsprozess zwischen Vererbung und Möglichkeit entfaltet. Das Genom ist kein Bauplan, sondern ein reaktionsfähiger, sich selbst organisierender Prozess. Die menschliche Natur wird kontinuierlich neu erzeugt und neu transformiert.

JOHANNES PRÖLL
Projektleiter, Wissenschafter

Mihaela Kavdanska
Medienkünstlerin, Kreativdirektorin, Produzentin

DILMANA YORDANOVA
Medienkünstlerin, Art Director, KI-Entwicklerin

CORNELIA LEHNER
Gastgeberin

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt.

Wir bitten um Anmeldung.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Ars Electronica Festival 26. In Kooperation mit FURNA art & culture

📅 27.9. Bustour zum Tag des Denkmals ins Emlinger Holz mit Birgit Kirchmayr, Assoziierte Professorin am Institut für Neu...
08/09/2026

📅 27.9. Bustour zum Tag des Denkmals ins Emlinger Holz mit Birgit Kirchmayr, Assoziierte Professorin am Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte an der JKU - Johannes Kepler Universität Linz

Anmeldung erforderlich unter: communale(at)ooe.gv.at
Begrenzte Teilnehmerzahl!

Über den Kulturbetrieb als Sehnsuchtsort und die dringend nötige Soft Power sprach Clar Gallistl gestern Abend zum Saiso...
30/06/2026

Über den Kulturbetrieb als Sehnsuchtsort und die dringend nötige Soft Power sprach Clar Gallistl gestern Abend zum Saisonausklang mit Helmut Jasbar, musikalisch höchst erbaulich begleitet von Simon Raab.
Ein Danke an Buchplus Linz für den Büchertisch.
Und allen Gästen, Gastgeberlnnen und unserem Publikum für die vergangene Sommerspielzeit!
📷: Claudia Erblehner

📅 29. Juni Salonausklang vor der Sommerpause: SOFT POWER Der Kulturbetrieb ist nach wie vor ein Sehnsuchtsort. Doch hint...
24/06/2026

📅 29. Juni Salonausklang vor der Sommerpause: SOFT POWER
Der Kulturbetrieb ist nach wie vor ein Sehnsuchtsort. Doch hinter den Kulissen lauern chronische Überarbeitung, schlechte Bezahlung, Sexismus, Rassismus, Klassismus, Übergriffe, Machtmissbrauch. Einen solchen sich selbst aushöhlenden Kulturbetrieb, der Menschen nicht schützt, können wir uns nicht leisten – finanziell und gesellschaftlich. Clar Gallistl hat vieles davon selbst erlebt und spricht offen darüber, wie es war und ist – und wie es anders gehen kann. Wir erkunden an diesem Abend, was die „Soft Power“ von Kunst, Kultur und Kreativwirt schaft ist und wie wir für eine wirklich demokratische Kultur eintreten können. Die alles vereinende Frage dabei: How can we help? Was können wir alle zum Gelingen einer menschenfreundlichen Kunst und Kultur beitragen?

Helmut Jasbar, Gastgeber

Clar Gallistl, Cultural Policy Advisor

Simon Raab, Salonmusik

📅 22. Juni: DER ZEIT IHRE BÜCHER: Prägungen Was immer uns im Leben begegnet, hinterlässt Spuren: Geschichten, Krankheite...
19/06/2026

📅 22. Juni: DER ZEIT IHRE BÜCHER: Prägungen
Was immer uns im Leben begegnet, hinterlässt Spuren: Geschichten, Krankheiten, Musik, Herkunftskultur, Reisen, Schicksalsschläge. Und natürlich auch andere Menschen. Wir prägen einander, prägen aber auch unsere Um- und Mitwelt. Die wiederum prägt uns. Alles in Wechselwirkung. Da tun sich viele Fragen auf. Barbara Jany forscht mit ihren Gäst*innen in literarischen Werken nach Antworten.

FRITZ RADLWIMMER, Freischaffender Künstler
MARIANNE JUNGMAIER, Schriftstellerin
BARBARA JANY, Literatin, Organisationsentwicklerin und Gastgeberin

📅 15.6.: ENTWERFEN ALS HALTUNG  Architektur ist nicht neutral. Jeder Entwurf ist eine Stellungnahme – zu gesellschaftlic...
14/06/2026

📅 15.6.: ENTWERFEN ALS HALTUNG
Architektur ist nicht neutral. Jeder Entwurf ist eine Stellungnahme – zu gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Fragen. Die architektur versteht den Entwurfsprozess daher als Denkform, als Analyseinstrument und als Mittel der Auseinandersetzung mit der Welt. Im Zentrum steht nicht das Objekt, sondern die Verantwortung für Räume, Kontexte, Zusammenhänge und letztendlich für uns Menschen und unser Zusammenleben.

Der Vortrag zeigt, wie eine projektorientierte Architekturausbildung politische Dimensionen sichtbar macht – durch Arbeiten im Bestand, materialgerechtes Bauen, Strategien der Suffizienz und eine Haltung, die Gestaltung immer als aktiven Beitrag zur Gesellschaft versteht.

SIEGFRIED ATTENEDER
Leiter Institut für Architektur und Studio BASEhabitat der Kunstuniversität Linz

MARKUS VOGL
Professor für Architektur mit dem Schwerpunkt Städtebau und Raumplanung/Urbanistik an der Kunstuniversität Linz

GITTI VASICEK
CORNELIA LEHNER
Gastgeberinnen

📅 8. Juni: WOZU DIESES THEATER?  Mit Schauspielerin Julia Windischbauer und Gastgeber Peter Grubmüller Sie wurde für das...
04/06/2026

📅 8. Juni: WOZU DIESES THEATER?

Mit Schauspielerin Julia Windischbauer und Gastgeber Peter Grubmüller

Sie wurde für das Schauspiel entzündet, weil sie ihr Opa zur Amateur-Theatergruppe Linz-Dornach mitgenommen hatte. 1996 in Linz geboren und in Leonding aufgewachsen, begann Julia Windischbauer ein Englisch- und Theaterwissenschaften-Studium in Wien. Ihrem Traum folgte sie schließlich in der Münchner Falckenberg-Schule und wurde 2019 mit dem O.E. Hasse-Preis als herausragende Nachwuchs-Schauspielerin ausgezeichnet. Es folgten Engagements an den Münchner Kammerspielen, am Deutschen Theater Berlin und am Burgtheater. Parallel entwickelt sie ihre Film-Karriere in internationalen Produktionen und mit eigenen Projekten, wofür sie unter anderem mit dem Max-Ophüls-Preis und dem Diagonale-Schauspielpreis ausgezeichnet wurde. Diese Schauspielerin weiß, was dieses Theater soll.

Adresse

Rathausgasse 5
Linz
4020

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