Musik- und Tanzwissenschaft in Salzburg

Musik- und Tanzwissenschaft in Salzburg Informationen über die Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft der Universität Salzburg

  Als Archivalie des Monats möchten wir einen Sammelband vorstellen, den Friderica Derra de Moroda als „F***y Elssler Al...
06/03/2026

Als Archivalie des Monats möchten wir einen Sammelband vorstellen, den Friderica Derra de Moroda als „F***y Elssler Album“ beschriftet hat. Es handelt sich bei diesem Band um eine Kompilation verschiedener Musikdrucke und Lithographien des 19. Jahrhunderts. Neben dem ersten Jahrgang von Carl Czernys Musikalisches Pfennig-Magazin für das Piano-Forte (1834) mit Klavierbearbeitungen von Tänzen und Opernarien sind mehrere Musikdrucke enthalten, die Musik zu Tänzen der österreichischen Tänzerin F***y Elssler (1810–1884) überliefern.

📢 Erasmus an der Universiteit Utrecht 🇳🇱Du möchtest dein Erasmus-Semester in den Niederlanden verbringen? Dann aufgepass...
04/03/2026

📢 Erasmus an der Universiteit Utrecht 🇳🇱

Du möchtest dein Erasmus-Semester in den Niederlanden verbringen?

Dann aufgepasst:
Nomination Deadline: 15. April 2026

Wenn du für das Wintersemester oder das gesamte Studienjahr 2026/27 an der Universität Utrecht nominiert werden möchtest, solltest du diese Frist unbedingt im Blick behalten.

🌍 Nutze die Chance, internationale Erfahrung zu sammeln – in einer der renommiertesten Universitäten Europas!

Bei Fragen zum Bewerbungsprozess wende dich bitte rechtzeitig an unsere ERASMUS-Koordinatorin Friedlind Riedel und informiere dich über den Bewerbungsprozess beim International Office.

📸Hubert Auer

🎓 Lehrveranstaltungen im SommersemesterMit Nicole Haitzinger erwartet euch im Sommersemester ein vielfältiges Lehrangebo...
02/03/2026

🎓 Lehrveranstaltungen im Sommersemester

Mit Nicole Haitzinger erwartet euch im Sommersemester ein vielfältiges Lehrangebot der Tanzwissenschaft – von historischen Gesellschaftstänzen über Methoden der Bewegungsanalyse bis hin zu kosmischen Perspektiven auf Choreografie. Swipe durch unsere 4 Slides und entdecke die Veranstaltungen!

Kulturgeschichte des Tanzes. Social Dances in der europäischen Geschichte: Diese Vorlesung beleuchtet die Entwicklung europäischer Tanzkulturen vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Im Fokus stehen Tanzformen als soziale Praxis – vom mittelalterlichen Reigen über Renaissance und Menuett bis zu Walzer, Ballroom, Techno und Hip-Hop.

📷 The Dancing Times, Nr. 126, März 1921, S. 476 & 478.

Bewegungsanalyse (Tanz und Performance): In Sofía Cardona Parras Lehrveranstaltung wird Bewegungsanalyse als eine der grundlegenden Methoden der Tanzwissenschaft beleuchtet. Nach einer Einführung in Laban-Kinetographie und die „Inventarisierung von Bewegung“ erstellen die Teilnehmer:innen eigene Notationen und lernen Bewegung als kulturübergreifendes Analysefeld kennen.

📷 George Barbier (1913); A. Grunenberg, Russisches Ballett.

Ergänzung Bewegungs- und Tanzanalyse: Im Zentrum steht dabei das praktische Anwenden und Erproben der Analysemethode „Inventarisierung von Bewegung“. Anhand unterschiedlicher Case Studies überlegen wir, wie Bewegung gedacht, geschrieben und dargestellt werden kann.

📷 Arthur Grunenberg (1922); Barbier & Vaudoyer (1914).

SE Tanzwissenschaft: Sonne, Mond und Sterne: Ein Seminar zu planetarischen und kosmischen Bezügen in Tanz und Performance – von Renaissance-Notationen über das Ballet de Cour bis zu zeitgenössischen „kosmischen“ Performances.

📷 Barbier & Vaudoyer (1914).

📚 Für Studierende der Musik- und Tanzwissenschaft – und alle Interessierten aus anderen Disziplinen!

Kürzlich erschien bei transcript der Band »»Führen wir uns auf!« – Ästhetische Strategien für ein queer-feministisches T...
09/02/2026

Kürzlich erschien bei transcript der Band »»Führen wir uns auf!« – Ästhetische Strategien für ein queer-feministisches Theater der Zukunft« von Katrin Ackerl Konstantin, eine Arbeit, die Nicole Haitzinger mitbetreut hat.

Inwieweit sind in Theatern der Gegenwart erwünschte Darstellungen von Geschlechterrollen zu beobachten und wie werden diese von Darsteller*innenseite erlebt? Welche Kritik muss im Dispositiv des Theaters formuliert werden? Und wie können Affekt und Kritik in diesem Kontext in Verbindung gebracht werden? Zwischen Kunst und Wissenschaft widmet sich Katrin Ackerl Konstantin aus transdisziplinärer Perspektive Stereotypen, Sexismen und Hierarchien am Theater. Dazu etabliert sie den Begriff des »affektiven Queerings« und nutzt ihn als ästhetische Strategie, um die Selbstverständnisse in Bezug auf Normierung kritisierbar zu machen – und zwar durch den Subjektivierungsprozess selbst.

Funde im Archiv📚🧐🩰Im Rahmen des Kurses Methoden der Tanzwissenschaft, in dem Bronislawa Nijinskas “Les Noces” als Case S...
06/02/2026

Funde im Archiv📚🧐🩰

Im Rahmen des Kurses Methoden der Tanzwissenschaft, in dem Bronislawa Nijinskas “Les Noces” als Case Study näher untersucht wird, besuchten die Studierenden gemeinsam mit Nicole Haitzinger das Derra de Moroda Dance Archive und verschafften sich einen Überblick über die Bestände zur Kursthematik.

  Doktorand Christoph Muth auf Forschungsreise! Um mehr über die Aufführungshistorie von Tales of Hoffmann zu erfahren, ...
05/02/2026

Doktorand Christoph Muth auf Forschungsreise! Um mehr über die Aufführungshistorie von Tales of Hoffmann zu erfahren, war für ihn vergangenen September ein Besuch des Londoner Westends nötig.

Im März des Jahres 1942 wurde am Strand Theatre, dem heutigen Novello Theatre, die Premiere der englischsprachigen Produktion erstmals dem Londoner Opernpublikum gezeigt.

Die Uraufführung von Jacques Offenbachs Les Contes d'Hoffmann fand am 10.02.1881 an der Pariser Opéra-Comique in französischer Sprache statt. Bei der ersten deutschsprachigen Aufführung am Wiener Burgtheater kam es zum verheerenden Burgtheaterbrand. Seither sind für den Bau von Theatergebäuden feuerpolizeiliche Gesetze erlassen worden, die den eisernen Vorhang verpflichtend vorschreiben und bestimmen, dass Türen des Zuschauerraums nach außen geöffnet werden können müssen.

Mia

04/02/2026

🤖⚡️🗡️🕺

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Mit geschärfter Klinge durch das digitale Auge: Machine-Learning und Pose-Estimation bewegungsanalytisch durchleuchtet“, gefördert durch die Stiftungs- und Fördergesellschaft der Paris-Lodron Universität und LIMBO Arts Studios, forschen Lea Karnutsch und Nicole Haitzinger zu Gewaltdarstellungen in barocken Bildquellen der Derra de Moroda Dance Archives. In den kommenden Monaten werden mehrere Hundert Bildtafeln einer Bewegungsanalyse nach IVB unterzogen und die Resultate für den Labellingprozess eines eigens dafür programmierten Pose-Estimation-Systems genutzt.
Im Zentrum der Arbeit steht eine kritische Auseinandersetzung mit den Funktionsweisen neuer Technologien hinsichtlich der Bewertung menschlicher Bewegung und Körperpositionen. 👁️✨

🎓 Lehrveranstaltungen im SommersemesterIm Sommersemester widmet sich Miriam Althammer in ihrer Lehrveranstaltung „Tanz, ...
03/02/2026

🎓 Lehrveranstaltungen im Sommersemester

Im Sommersemester widmet sich Miriam Althammer in ihrer Lehrveranstaltung „Tanz, Trance, Transformation“ Bewegungspraktiken im Kontext von Volksbräuchen, Ritualen und Gemeinschaftsbildung und untersucht Tanz aus anthropologischer, ethnografischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive.

Tanz wird dabei nicht nur als Bewegung, sondern auch als Träger kulturellen Wissens, kollektiver Zugehörigkeit und politischer Narrative verstanden. Ein besonderer Fokus liegt auf „invented traditions“, „imagined communities“ sowie auf tanzwissenschaftlichen Ethnografien zwischen lokalen Praktiken und globalen Dynamiken.

Zentral sind Fragen nach Inszenierung und Authentizität, nach einem dokumentarischem Blick und performativer Repräsentation anhand zeitgenössischer Arbeiten und Frauenfiguren der Tanzmoderne - wie den Loheländerinnen, Derra de Moroda oder Floria Capsali.

Ein Gespräch mit der Choreografin Hannah Schillinger, ein begleitender Movement Workshop Figurationen des Übergangs sowie ein Aufführungsbesuch von Solène Weinachters „After All“ über Rituale des Todes im Rahmen des Festivals Sommerszene Szene Salzburg ergänzen das Proseminar bzw. die Übung.

➡️ Anmeldung: PS Tanz als Wissenskultur oder UV Szenische Künste und Performance

Einladung zur Dissertationsverteidigung von Natalie Stadler! 🎭✨ Musik und Tanz sind seit der Antike Disziplinen mit weit...
02/02/2026

Einladung zur Dissertationsverteidigung von Natalie Stadler! 🎭✨
Musik und Tanz sind seit der Antike Disziplinen mit weitreichenden Überschneidungspunkten und Gemeinsamkeiten. In ihrer Dissertation zum Thema Musik und Tanz im Schauspiel am Beispiel des Salzburger Mysterienspiels "Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes" setzt sich Natalie Stadler mit diesen Themenschwerpunkten auseinander und bezieht sie auf das seit über 100 Jahren mit Salzburg eng verbundene Mysterienspiel Jedermann.

Freitag, 06.02.2026 / 12.00 Uhr
Link zur Teilnahme: https://teams.microsoft.com/dl/launcher/launcher.html?url=%2F_%23%2Fmeet%2F31870837435242%3Fp%3DY9xHovCuDFjyjw2EuH%26anon%3Dtrue&type=meet&deeplinkId=0bf54812-5811-40f2-a0d4-3e7113be04fb&directDl=true&msLaunch=true&enableMobilePage=true&suppressPrompt=true

Wie klingt Exil? Welche Spuren hinterlassen Vertreibung und Migration in Musik und musikalischem Denken? 🎶🎶Im vergangene...
27/01/2026

Wie klingt Exil? Welche Spuren hinterlassen Vertreibung und Migration in Musik und musikalischem Denken? 🎶🎶

Im vergangenen November hat Prof. Nils Grosch im Rahmen des Symposiums Landschaft des Exils den Vortrag „Mobilität als Herausforderung des Konzepts vom Musikexil“ gehalten.

Der Vortrag diskutiert die Vorannahmen und Implikationen des Konzepts vom Exil, insbesondere im Hinblick auf Musik. Überlegungen aus den Mobility Studies werden herangezogen, um hiervon ausgehend neue Perspektiven der Erforschung des Exils von NS-Vertriebenen zu diskutieren.

Adresse

Erzabt-Klotz-Straße 1
Salzburg
5020

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+4366280444650

Webseite

https://linktr.ee/mutawisalzburg

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