Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria

Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs besteht seit 1988 und ist in der Ehemaligen Synagoge von St. Pölten untergebracht. Pölten.

Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs besteht seit 1988 in Wien und St. Seine Büroräumlichkeiten sind in der Ehemaligen Synagoge von St. Pölten, der Landeshauptstadt Niederösterreichs, untergebracht. Seine Aufgabe ist die umfassende Erforschung der Geschichte und Kultur der Juden in Österreich vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Unsere Arbeit umfasst wissenschaftliche Forschung, Publikat

ions- und Vortragstätigkeit, universitäre Lehre sowie Mitwirkung in der Erwachsenenbildung und an Schulprojekten. Durch die Unterbringung in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten fand das verwaiste Haus eine neue, sinnvolle Nutzung als Gedenkstätte.

Russia’s full-scale invasion of Ukraine in February 2022 and the ensuing Russo-Ukraine War has led to an intensive set o...
03/06/2026

Russia’s full-scale invasion of Ukraine in February 2022 and the ensuing Russo-Ukraine War has led to an intensive set of re-evaluations regarding the recent history of the region. Central in these debates is the question of Soviet legacy: to what extent current events are rooted in late Soviet politics and culture and how the history of the Soviet collapse foreshadowed today’s political and cultural fault lines. At the same time, Jewish life in the post-Soviet space, often reduced to a narrative of either migration or “nationalization” within the newly established states, deserves reconsideration. Rather than conceptualizing the era since Perestroika solely through the lens of emigration, it is timely to focus on Jewish agency and subjectivity in the era of reforms and change: the emergence of new localisms and mythologies, patterns of cooperation and tension with surrounding societies, and other forms of lived experience.

This two-day international conference brings together scholars from Soviet/post-Soviet history and Jewish studies to challenge the dominant narratives of both fields by telling the story of Jewish ‘staying’ as well as ‘leaving’ and refocus the attention of research onto communities outside the large metropoles.

Hosted by in cooperation with Leonid Nevzlin Research Center for Russian and East European Jewry, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam / ZZF, Central European University, Herder-Institut, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE)/Oldenburg, Nordost-Institut (IKGN e.V.) an der Universität Hamburg, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, , Forschungsverbund "Ambivalenzen des Sowjetischen"

Registration and further information: https://www.recet.at/event-news/events/detail/alternative-temporalities

Juden in Vitrinen? Über das Ausstellen von Religion in jüdischen MuseenVortrag von Yaniv Feller18. Juni 2026, 18:30 Uhr,...
01/06/2026

Juden in Vitrinen? Über das Ausstellen von Religion in jüdischen Museen
Vortrag von Yaniv Feller

18. Juni 2026, 18:30 Uhr, Jüdisches Museum Wien

Nach dem Vortrag führt Philipp Lenhard (Wissenschaftlicher Leiter des Injoest) ein Gespräch mit Yaniv Feller

Moderne jüdische Museen bezeichnen sich zumeist als säkulare Institutionen. Doch was heißt es, eine Religion auszustellen? Mit dieser Frage setzt sich jedes jüdische Museum auseinander. Die verschiedenen Antworten, die Museen in ihren Ausstellungsprinzipien geben, erläutern, wie Kurator:innen das Judentum verstehen. Yaniv Feller bietet in seinem Vortrag eine vergleichende Perspektive, die nicht nur jüdische Museen, sondern auch indigene- sowie afroamerikanische Kultur- und Geschichsmuseen berücksichtigt.

Eintritt frei; Anmeldung erforderlich: Jüdisches Museum Wien
Eine Kooperationsveranstaltung des Jüdischen Museums Wien, des Injoest und des Instituts für österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien

7. Juni 2026: Nachgespräch mit Philipp Lenhard und Doron Rabinovici zum Stück Eichmann vor Gericht. Dokumentartheater na...
29/05/2026

7. Juni 2026: Nachgespräch mit Philipp Lenhard und Doron Rabinovici zum Stück Eichmann vor Gericht. Dokumentartheater nach den historischen Prozessunterlagen.
Ein Stück des Landestheaters Linz am Landesgericht für Strafsachen Wien

Weitere Informationen: https://www.landestheater-linz.at/stuecke/detail?ref=202520261658

Forschen im Verbund - 10 Jahre first – Forschungsnetzwerk Interdisziplinäre RegionalstudienDonnerstag, 11. Juni 2026, 17...
27/05/2026

Forschen im Verbund - 10 Jahre first – Forschungsnetzwerk Interdisziplinäre Regionalstudien
Donnerstag, 11. Juni 2026, 17.00 Uhr, Niederösterreichische Landesbibliothek

Das Injoest ist seit 10 Jahren Teil des Netzwerks, in dem zahlreiche Projektkooperationen, gemeinsame Veranstaltungen und neue interdisziplinäre Wege entstanden sind. Wir feiern das gemeinsam und sind schon auf Aleida Assmanns Festrede "Raus aus dem Elfenbeinturm: Erfahrungen mit der multidisziplinären Praxis" gespannt.

Weitere Informationen zu den von Johannes Kneihs moderierten zurück und nach vor schauenden, unterhaltsamen Programmpunkten finden Sie hier: https://first-research.ac.at/2026/05/07/einladung-zur-jubilaeumsfeier-forschen-im-verbund-10-jahre-first-forschungsnetzwerk-interdisziplinaere-regionalstudien/

Am 20. Mai besuchte Prof. Paul Lerner von der University of Southern California in Los Angeles mit einer Gruppe Student:...
22/05/2026

Am 20. Mai besuchte Prof. Paul Lerner von der University of Southern California in Los Angeles mit einer Gruppe Student:innen St. Pölten. Unsere Gäste waren trotz Jetlag von der Stadt, der Synagoge und dem neuen jüdischen Friedhof begeistert. Danke für den Besuch!

Fotos: Martha Keil führte durch die Ehemalige Synagoge St. Pölten, Christoph Lind auf dem Friedhof © Injoest/Philipp Lenhard

Archaeological Approaches to the Materialities of National-Socialist Violence and its Memorialisation in AustriaEin Vort...
19/05/2026

Archaeological Approaches to the Materialities of National-Socialist Violence and its Memorialisation in Austria

Ein Vortrag unseres Kollegen Peter Hinterndorfer im Rahmen der Doktorandenseminare der Abteilung für Vorgeschichte und der Abteilung für historische Archäologie und Waffenstudien der Uniwersytet Łódzki (Universität Łódź) am 20. 5. 2026

Foto: Erinnerungsmal an das ehemalige NS-Durchgangslager in Strasshof an der Nordbahn © Peter Hinterndorfer

Am 18. Mai 1895 wurde Hugo Wellisch in Wiesenfeld geboren. Er konnte gemeinsam mit seiner Frau Irene, geb. Kohn, und den...
18/05/2026

Am 18. Mai 1895 wurde Hugo Wellisch in Wiesenfeld geboren. Er konnte gemeinsam mit seiner Frau Irene, geb. Kohn, und den Kindern Erich und Gertrude am 12. August 1939 an Bord der S.S. Volendam von Rotterdam nach New York in die USA fliehen.
Hugo diente in der US-Army und kämpfte im Zweiten Weltkrieg in Europa. Er starb 1972 in den USA.

Weitere Informationen zur Familie Wellisch: https://www.juden-in-st-poelten.at/de/personen-view/memorbuch

NEUERSCHEINUNG: Geraubte Heiligkeit – Judaica aus Niederösterreich. Hg. von Martha Keil im Auftrag der Niederösterreichi...
16/05/2026

NEUERSCHEINUNG: Geraubte Heiligkeit – Judaica aus Niederösterreich. Hg. von Martha Keil im Auftrag der Niederösterreichischen Museum Betriebs GmbH in Kooperation mit dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs. Ausstellungsbroschüre zur Wechselausstellung in der Ehemalige Synagoge St. Pölten, 15. April – 15. November 2026. In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Wien. St. Pölten 2026. 84 S.

Von den hunderten in der NS-Zeit aus den Synagogen Niederösterreichs verschwundenen Ritualgegenständen sind nur mehr etwa 30 nachweisbar – sieben davon zeigt die Ausstellung „Geraubte Heiligkeit“ von April bis November 2026 in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten. Listen und vor den Novemberpogromen 1938 aufgenommene Fotos beweisen die Fülle und Vielfalt an Torarollen, Toraschmuck und Textilien vor der Zerstörung, Beraubung und Vertreibung ihrer Gemeinden. Objekte und aktuelle Aufnahmen bezeugen Rettung, Sammlung und Bewahrung. Zur Freude aller Beteiligten führten die Recherchen der Herausgeberin zur Restitution eines Toraschilds aus Bad Erlach an die rechtmäßigen Erben in London.

Der Katalog ist im Shop in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten erhältlich.

Adresse

Lederergasse 12
Sankt Pölten
3100

Öffnungszeiten

Montag 09:30 - 13:00
Dienstag 09:30 - 13:00
Mittwoch 09:30 - 13:00
Donnerstag 09:30 - 13:00
Freitag 09:30 - 13:00

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