BOKU University

BOKU University BOKU University Als Universität des Lebens deckt die BOKU ein einmaliges wissenschaftliches Spektrum ab.

Angefangen von agrarischen Fragen bis hin zur biotechnologischen Forschung wird eine Vielzahl von Themen behandelt. Dabei beschäftigt sich die BOKU nur selten mit isolierten Einzelphänomenen, sondern sie lehrt und forscht über disziplinäre Grenzen hinweg.

05/06/2026

💡 Was braucht es, damit nachhaltige Veränderungen gelingen?

Julia Männle hat den Master Organic Agricultural Systems and Agroecology an der BOKU University absolviert und für ihre Masterarbeit zwei Monate in Bolivien geforscht. Dort untersuchte sie, wie Schulungen Landwirt*innen bei der Umsetzung von Agroforstwirtschaft unterstützen können.

🏆 Dafür wurde sie mit dem BOKU Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Ihre Ergebnisse zeigen: Technisches Wissen allein reicht oft nicht aus. Ebenso wichtig sind langfristige Begleitung, soziale Netzwerke und unterstützende Rahmenbedingungen.

Die Masterarbeit entstand am Institut für Entwicklungsforschung der BOKU University in Zusammenarbeit mit dem FiBL Schweiz und Ecotop im Rahmen des Projekts SysCom Bolivia.

Jetzt seid ihr dran!

🌱 Reicht eure Forschung, Initiative oder euer Projekt für den BOKU Nachhaltigkeitspreis 2026 ein.

🏆 Bis zu 1.000 € Preisgeld
🗓 Einreichfrist: 25. September 2026

💡 What does it take to create lasting change in agriculture?

Julia Männle, a graduate of BOKU University’s Master’s programme Organic Agricultural Systems and Agroecology, spent two months conducting research in Bolivia for her master’s thesis. Her work explored how training programmes can support farmers in implementing agroforestry practices.

🏆 For this research, Julia received the BOKU Sustainability Award. Her findings show that technical knowledge alone is often not enough. Long-term support, strong social networks and enabling conditions are equally important for sustainable change.

The thesis was carried out at the Institute of Development Research at BOKU University in collaboration with FiBL Switzerland and Ecotop as part of the SysCom Bolivia project.

Now it’s your turn!

🌱 Submit your research, initiative or project for the BOKU Sustainability Award 2026.

🏆 Up to €1,000 in prize money
🗓 Submission deadline: 25 September 2026

Einblicke in Forschung, Lehre und Innovation an der BOKU University: Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner war gestern ...
03/06/2026

Einblicke in Forschung, Lehre und Innovation an der BOKU University: Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner war gestern zu Gast an der BOKU University und erhielt Einblicke in zentrale Forschungs- und Lehrbereiche der Universität.

Gemeinsam mit Rektorin Eva Schulev-Steindl, Vizerektorin Nora Sikora-Wentenschuh sowie BOKU-Forschenden standen die Forschungs- und Lehrarbeit der BOKU sowie aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen im Mittelpunkt des Austauschs.

Am Standort Türkenschanze informierte sich die Ministerin über das Ilse-Wallentin-Haus, Wiens erstes Universitätsgebäude in Holzbauweise.

Anschließend besuchte sie das BOKU-Wasserbaulabor, dessen weltweit einzigartige Infrastruktur Forschung zu Hochwasser, Dürre, Gewässerökologie und Klimawandel ermöglicht.

Der Besuch bot Einblicke in die zukunftsweisende Forschungs- und Lehrarbeit der BOKU und machte deutlich, welchen Beitrag Universitäten zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten.

Die vorgestellten Projekte verdeutlichen zugleich die Bedeutung einer verantwortungsvollen und ausreichenden Finanzierung von Forschung, Lehre und wissenschaftlicher Infrastruktur für den Hochschul- und Forschungsstandort Österreich.

ℹ️ https://short.boku.ac.at/wmgk520

🩹 Was passiert eigentlich in den ersten Stunden nach einer Verletzung?Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung...
02/06/2026

🩹 Was passiert eigentlich in den ersten Stunden nach einer Verletzung?

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der BOKU University hat eine überraschende Entdeckung gemacht: Seneszenz, ein Prozess, der bisher vor allem mit Alterung in Verbindung gebracht wurde, setzt deutlich schneller ein als bisher angenommen und unterstützt die Wundheilung.

Die in Nature Cell Biology veröffentlichte Studie zeigt, dass sogenannte seneszente Zellen bereits innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden nach einer Hautverletzung entstehen. Bisher ging die Forschung davon aus, dass dieser Prozess Tage oder sogar Wochen dauert.

Diese Zellen übernehmen dabei eine wichtige Aufgabe: Sie setzen Signalmoleküle frei, koordinieren andere Zellen und unterstützen die frühen Phasen der Wundheilung. Wird diese Reaktion gestört, verlangsamt sich die Heilung deutlich.

Die Ergebnisse erweitern das bisherige Verständnis von Seneszenz grundlegend. Statt ausschließlich als Merkmal von Alterung und altersbedingten Erkrankungen zu gelten, zeigt sich Seneszenz auch als schnelle und präzise Reaktion auf Gewebeschäden.

Die Studie entstand unter der Leitung des Ludwig Boltzmann Instituts für Traumatologie (LBI Trauma) in Zusammenarbeit mit der BOKU University, der Universität Wien sowie internationalen Partnerinstitutionen, darunter die Mayo Clinic, die Université Côte d’Azur und die Chinese Academy of Sciences.

ℹ️ https://short.boku.ac.at/92odzp000000101000001000001100000000

➡️ Zur Studie: https://doi.org/10.1038/s41556-026-01948-2

📷 Fluoreszenzmikroskopie zeigt eine Ohrmuschel mit Schnittwunde (rechts). Die Hautzellen nahe der Wunde gehen rasch in einen Zustand der Seneszenz über (rote Färbung). © LBG

Wie machen wir Österreichs Wälder fit für die Zukunft? 🌲Trockenheit, Extremwetter, Waldbrände und Schädlingsbefall setze...
02/06/2026

Wie machen wir Österreichs Wälder fit für die Zukunft? 🌲

Trockenheit, Extremwetter, Waldbrände und Schädlingsbefall setzen unseren Wäldern zunehmend zu. Mit dem trockensten März und April seit Beginn der Messungen im Jahr 1858 wird deutlich: Die Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit.

Bei einer gemeinsamen Tagung von BOKU University, dem Bundesforschungszentrum für Wald und dem Österreichischen Walddialog präsentieren Forschende aktuelle Ergebnisse aus 16 Waldfonds-Projekten. Im Fokus stehen innovative Lösungen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung - von Maßnahmen zum Schutz vor Erosion und Hochwasser bis hin zu neuen Technologien für mehr Sicherheit bei der Forstarbeit.

Die Forschung zeigt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beitragen können, Wälder widerstandsfähiger zu machen und ihre wichtigen Funktionen als Lebensraum, Klimaschützer, Wasserspeicher und Wirtschaftsfaktor langfristig zu sichern.

Als BOKU University verstehen wir es als unsere Verantwortung, gemeinsam mit Praxis und Politik Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu entwickeln und in die Anwendung zu bringen.

ℹ️ : https://boku.ac.at/news/newsitem/92019
www.waldfonds.at
https://www.bmluk.gv.at/themen/wald/walddialog.html
www.bfw.gv.at

📷 Prof. Karl Stampfer, Rektorin Eva Schulev-Steindl, Sektionschefin Anna Elfriede Moser (BMLUK), BFW-Direktor Peter Mayer und Vizerektor Gerhard Mannsberger © Peter Zeschitz

Bundesministerium für Land- & Forstwirtschaft, Klima- & Umweltschutz, Regionen & Wasserwirtschaft, in Kooperation mit dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW).

🐺🦊 Der Goldschakal breitet sich in Europa aus. Doch ausgerechnet die Rückkehr des Wolfs könnte diese Entwicklung bremsen...
01/06/2026

🐺🦊 Der Goldschakal breitet sich in Europa aus. Doch ausgerechnet die Rückkehr des Wolfs könnte diese Entwicklung bremsen.

Eine internationale Studie mit Beteiligung der BOKU University zeigt nun erstmals auf gesamteuropäischer Ebene, wie stark Wölfe die Verbreitung von Goldschakalen beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen: Wölfe verringern grundsätzlich die Vorkommenswahrscheinlichkeit von Goldschakalen. In menschlich geprägten Landschaften wird dieser Effekt jedoch deutlich schwächer.

Die Forschenden beschreiben dies als einen „Schutzschild-Effekt“: Die Nähe zum Menschen kann den Einfluss des Wolfs auf Goldschakale teilweise abschwächen.

Jennifer Hatlauf vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft brachte Daten aus dem österreichischen Goldschakalprojekt in die Studie ein. Die Ergebnisse wurden in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.

Die Studie liefert wichtige neue Erkenntnisse darüber, wie die Rückkehr großer Beutegreifer die Verbreitung anderer Wildtierarten beeinflusst - und welche Rolle der Mensch dabei spielt.

ℹ️ Mehr Infos: https://short.boku.ac.at/92odzp0000001010000010000011000000 https://www.goldschakal.at/ www.aureus.co.at/

➡️ Link zur Studie: https://www.nature.com/articles/s41559-026-03060-y

📷 © Janez Tarman

31/05/2026

Can two nearly identical molecules smell completely different?

“Forever Solutions” by artist Matthias Amsler , developed in dialogue with Wolfgang Kroutil from the University of Graz, explores how tiny differences in molecular structure can shape the way we perceive the world.

The installation is activated by the scents of D- and L-limonene. Although the molecules share the same chemical composition, their mirrored structures create entirely different sensory experiences: one smells like citrus, the other like pine.

Created in collaboration with researchers from BOKU University, TU Wien, the University of Vienna, acib, and the Cluster of Excellence Circular Bioengineering, the work translates research on circular systems and biotechnology into an immersive artistic experience.

“Forever Solutions” is part of “Waste is a Myth”, the exhibition accompanying the BOKU Future Conference 2026.

📍 Kunst- und Kulturzentrum Semmelweisklinik | Hockegasse 37, Haus 4, 1180 Vienna
⏰ Last chance to visit: Today, May 31
🕒 Exhibition open from 3:00 PM to 7:00 PM
🚶 Guided exhibition tour today: 3:00 PM–4:00 PM

29/05/2026

Are you thinking about studying, researching or taking an internship abroad? 🌍📍
➡️Check out BOKU’s worldwide scholarships and mobility programs on the website.

Adresse

Gregor-Mendel-Straße 33
Wien
1180

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