Academy of Universal Biological Sensoric

Academy of Universal Biological Sensoric Meisterkurse: Mentaltraining für Dozenten, Pädagogen, Musiker, Ärzte, Heilpraktiker, Manager, Sportler.

Aura-Diagnostik®️in Theorie und Praxis, Meisterklasse Piano, Lebensenergie in der Musik, ästhetische Bildung und Entwicklung, Mentaltraining, Mental-Coach, SEDONA Methode🇩🇪🇨🇭

✨✨✨Eine ausdrucksvolle Interpretation bedeutet nicht unbedingt eine betonte Phrasierung, eine Vielzahl von Klangfarben o...
13/06/2026

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Eine ausdrucksvolle Interpretation bedeutet nicht unbedingt eine betonte Phrasierung, eine Vielzahl von Klangfarben oder eine besonders „leuchtende“ Darbietung des Materials. Ausdruck entsteht in erster Linie (und nicht durch Kraft) aus der Anzahl musikalischer und lebensweltlicher Assoziationen, die jede einzelne Phrase, jede Harmonie und das Werk als Ganzes im Musiker hervorruft.

Assoziationen kann man weder „herauspressen“ noch die eigene Fantasie zwingen, sie auf Kommando zu erzeugen. Sie entstehen aus musikalischer und persönlicher Erfahrung. Aus der Vielfalt der Erlebnisse im Leben.

Man kann zehn Jahre lang das Brahms-Konzert studieren und immer tiefer in es eintauchen — aber wenn man keine anderen Werke von Brahms kennt, keine Bücher liest, nicht reist, nie tief verliebt war, keine Filme schaut und keine Hobbys hat, dann hat man schlicht und einfach nichts zu erzählen. Es fehlt der kreative Hintergrund, auf den man sich stützen kann, um Bilder und Stimmungen zu erschaffen.

Je größer der musikalische und der Lebenserfahrungsschatz ist, desto facettenreicher werden die Schichten der eigenen künstlerischen Fantasie und desto reicher wird das musikalische Denken.

Wie Grigory Sokolov sagte:
„Wenn ich viele Aufnahmen desselben Werkes gehört habe, spiele ich nicht besser. Wenn ich im Wald war — dann spiele ich besser.“

✨✨✨Paracelsus (1493–1541) ist eine Gestalt, die die Geschichte oft in die enge Rolle des „Vaters der Pharmakologie“ hine...
13/06/2026

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Paracelsus (1493–1541) ist eine Gestalt, die die Geschichte oft in die enge Rolle des „Vaters der Pharmakologie“ hineinpresst. Das ist eine Verzerrung. Paracelsus war ein hermetischer Philosoph, für den die äußere Chemie eine Sprache zur Beschreibung der inneren Prozesse der menschlichen Psyche war.

Jung hat im 20. Jahrhundert die psychologische Dimension der Alchemie systematisch beschrieben. Paracelsus arbeitete vier Jahrhunderte früher bereits empirisch damit. In seinen Traktaten (Die große Philosophie) wies er ausdrücklich darauf hin: Die Stufen des Großen Werkes sind Stufen der Transformation desjenigen, der das Werk vollzieht.
Nigredo – der Zerfall des gewohnten „Ich“, die Konfrontation mit dem Schatten (ein Begriff, den Jung später aus der alchemischen Tradition übernimmt). Paracelsus schrieb vom ignis innatus – dem angeborenen Feuer – als einer Kraft, die bereits im Körper vorhanden ist und durch den alchemischen Prozess erweckt und gelenkt wird. Das äußere Labor ist ein Spiegel des inneren.

Rubedo bei Paracelsus ist der Moment, in dem sich die Gegensätze endgültig im Menschen vereinen. In seinem Werk (Die Hauptlehre von den Geheimnissen der Natur) beschreibt er diesen Prozess durch das Bild des Roten Löwen – ein Symbol der verwandelten vitalen Kraft, die auf die Ebene des Geistes erhoben wurde.
Rot bedeutet Fülle: Blut, Feuer, Leben – in Einheit gebracht.
Die Vereinigung von Sonne und Mond, Rex und Regina, entspricht dem, was in der indischen Tradition die Vereinigung von Shiva und Shakti genannt wird. Wenn die männlichen und weiblichen Prinzipien im Menschen aufhören zu kämpfen, entsteht der androgynische Stein der Weisen – das ganzheitliche Wesen.

Paracelsus akzeptierte die vier aristotelischen Elemente, ergänzte sie jedoch durch die Triade der alchemistischen Prinzipien: Schwefel – Merkur – Salz, die die unsichtbaren treibenden Kräfte innerhalb der Elemente beschreiben. Psychologisch gelesen sind dies drei Ebenen des menschlichen Wesens:
Schwefel – Wille, Begehren, das Feuer der Persönlichkeit.
Merkur – Geist, Imagination, der Vermittler zwischen oben und unten.
Salz – Körper, materialisierte Erfahrung, der Niederschlag des Erlebten.
Nigredo beginnt, wenn diese Triade in Konflikt gerät. Rubedo tritt ein, wenn sie in Einklang kommt.

Paracelsus unterschied zwischen leerer Fantasie und Imaginatio vera – der wahren Imagination, der Fähigkeit, ein inneres Bild mit solcher Kraft zu halten, dass es reale Veränderungen in Körper und Seele hervorbringt. Das ist ein wichtiger Vorläufer von Jungs aktivem Imaginieren, auch wenn Methoden und ontologischer Status unterschiedlich sind. Paracelsus behauptete: Ein Alchemist, der ohne innere Transformation arbeitet, erhält nur totes Material. Das Werk verlangt einen Werkenden, der selbst zum Material des Opus wird.

In De Vita Longa – Über die Verlängerung des Lebens führt Paracelsus den Begriff des Astrum ein – des inneren Sterns des Menschen, seines astralen, geistigen Doppelgängers. Das ist nicht wörtlich ein „Lichtkörper“, sondern die ätherische Matrix des physischen Körpers. Wenn das Astrum vollständig erweckt ist, wird der Mensch zum lebendigen Stein der Weisen.

Jung widmete Paracelsus zwei umfangreiche Essays – Paracelsus als geistiges Phänomen und Paracelsus als Arzt. Er sah in ihm einen Menschen, der empirisch mit dem arbeitete, was die Psychologie des 20. Jahrhunderts erst zu kartographieren begann.
Alchemie ist eine Karte der psychischen Reifung:
Nigredo – Desintegration, Begegnung mit dem Schatten;
Albedo – Reinigung, Schau des inneren Lichts;
Rubedo – Integration, Geburt des Selbst.

Paracelsus durchlief diesen Weg selbst und beschrieb ihn in der Sprache seiner Zeit: Schwefel, Merkur, Salz, Feuer und Sterne.

Begegnungen in Bad Kissingen
10/06/2026

Begegnungen in Bad Kissingen

Schönes Wochenende Ihr Lieben 🥰
06/06/2026

Schönes Wochenende Ihr Lieben 🥰

Zur Vernissage der Ausstellung „klassische Moderne trifft zeitgenössische Kunst“ Eröffnung am Sonntag den 7. Juni um 16 ...
01/06/2026

Zur Vernissage der Ausstellung „klassische Moderne trifft zeitgenössische Kunst“

Eröffnung am Sonntag den 7. Juni um 16 Uhr möchte ich euch herzlich einladen.

Zu sehen sind Original Grafiken und Skizzen der klassischen Moderne u.a. von Kandinsky, Chagall, Giacometti, Kokoschka, Hanna Hoech, Schmidt-Rottluff aus der Sammlung Dr. Mück …

…die in Dialog mit moderner Kunst von Heike und Klaus Metz (Langenleiten) überregional bekannte Bildhauer und Harald R. Gratz deutschlandweit bekanntem Thüringer Maler treten. Begleitet von zeitgenössischer Schmuck Kultur.

Lanzarote Impressionen 😘💓🌞 zwei Wochen sind schnell vergangen 💫 liebe Grüße von Lanzarote
29/05/2026

Lanzarote Impressionen 😘💓🌞 zwei Wochen sind schnell vergangen 💫 liebe Grüße von Lanzarote

Wunderschöne Grüsse von Lanzarote 👑🔥😊
25/05/2026

Wunderschöne Grüsse von Lanzarote 👑🔥😊

14/05/2026
🌟Wenn etwas Unerwünschtes mit dir geschieht, versucht dein Geist, es loszuwerden, indem er in Zorn, Unzufriedenheit, Nei...
10/05/2026

🌟

Wenn etwas Unerwünschtes mit dir geschieht, versucht dein Geist, es loszuwerden, indem er in Zorn, Unzufriedenheit, Neid, Unruhe, Angst, Niedergeschlagenheit, Paranoia, Depression oder Furcht vor Tod und Wiedergeburt verfällt. Wenn du erkennst, dass all dies nur Ausdruck der Energie des Gewahrseins ist, dann vermeide es, davor zu fliehen, dich darin zu verstricken, es verbessern oder verändern zu wollen, es zu betrachten oder sogar darüber zu meditieren.

Stattdessen entspanne dich spontan in der einen Gleichheit der natürlichen Präsenz, frei von gedanklichen Projektionen und Konzentrationen. Alles wird von selbst spurlos verschwinden, und zugleich wirst du den himmlischen Raum des reinen Geistes erfahren, der unaufhaltsam aus deinem Inneren mit noch größerer Klarheit aufsteigt.

Wenn dein unbegrenztes Gewahrsein, frei von den Begriffen „Ja“ und „Nein“, auf Erscheinungen trifft, in denen man sich nicht einmal orientieren kann, dann werden sie, indem du einfach im natürlichen Zustand verweilst, der von keiner Wahrnehmung bedingt ist, spurlos verschwinden – ohne „befreiende“ Errungenschaft und ohne Unterdrückung. Die Erfahrung des Nicht‑Anhaftens und Nicht‑Fixierens erfüllt dich von innen heraus; es ist der ursprünglich offene Raum der Verwirklichung des „So‑wie‑es‑ist“.

Longchen Rabjam

08/05/2026

Der U-Bahn Geiger.
An einem kalten Morgen im Januar in 2007 stellte sich ein Musiker in eine U-Bahn Station in Washington DC. Er geigte während der Rush Hour 45 Minuten lang. Sechs Stücke von J.S. Bach, Schubert u.a. Etwa 1.097 Menschen mussten in der Zeit an ihm vorbei gegangen sein – die meisten von Ihnen auf dem Weg zur Arbeit. Nach 3 Minuten realisierte ein erster Passant den Musiker. Er verlangsamte seinen Schritt, blieb kurz stehen und eilte dann wieder weiter. Eine Minute später erhielt der Musiker den ersten Dollar. Eine Frau warf das Geld im Vorbeigehen in die Kappe vor ihm. Erneut vergingen ein paar Minuten. Tatsächlich blieb ein Mann stehen und lauschte der Musik. Als er dann auf die Uhr blickte, lief er abrupt wieder los, offensichtlich spät dran.
In den 45 Minuten hielten am Ende nur 7 Leute an und genossen die Musik. 27 gaben Geld, meist im Vorbeigehen: insgesamt 32 Dollar. Als er mit dem Spielen fertig war und wieder Stille in die Metrostation einkehrte, applaudierte niemand. Doch wusste auch niemand, dass der verkleidete Straßen-Musiker in Wirklichkeit der Star Geiger Joshua Bell war – einer der talentiertesten Musiker der Welt, von dem die Fachwelt sagt „er spielt wie ein Gott“. Die Ironie dabei: Zwei Tage zuvor hatte Joshua Bell ein Konzert in Boston gegeben – mit einem Preis pro Eintrittskarte von im Mittel 100 Dollar. In der U-Bahn Station hatte er einige der schwierigsten Stücke, die je komponiert wurden, dargeboten – auf einer Stradivari Violine im Wert von 3,5 Millionen Dollar.

Adresse

Bahnhofstraße
Muri
8926

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