08/06/2026
🗣️ Stottern ist weit mehr als stockendes Sprechen.
Über eine Million Menschen im deutschsprachigen Raum stottern. Hinter den hörbaren Sprechunflüssigkeiten stehen oft Unsicherheit, Scham, Ängste und die Herausforderung, sich in Alltag, Schule oder Beruf mitzuteilen. Gleichzeitig zeigen viele Betroffene beeindruckende Stärke, Selbstbewusstsein und Resilienz. 💪
Im aktuellen Fritz+Fränzi-Beitrag erklärt unser Dozent und Logopäde Wolfgang Braun, Leiter des Förderzentrums der HfH, warum Stottern ein vielschichtiges Phänomen ist, weshalb eine frühe Beratung wichtig sein kann und wie Eltern, Lehrpersonen und das Umfeld Kinder wirksam unterstützen können.
💡 Besonders wichtig: Stottern sollte nicht tabuisiert werden. Ein offener, wertschätzender Umgang sowie die Stärkung der Persönlichkeit eines Kindes können entscheidend dazu beitragen, Leidensdruck zu reduzieren und Teilhabe zu ermöglichen.
🤝 Denn Teilhabe beginnt dort, wo Menschen gehört werden – unabhängig davon, wie flüssig sie sprechen. Hier geht's zum Online-Artikel: https://www.fritzundfraenzi.ch/was-tun-wenn-das-kind-stottert
Mehr Informationen, Antworten auf häufige Fragen und Unterstützungsangebote zum Thema Stottern findest du hier: https://www.hfh.ch/institute/institut-fuer-sprache-und-kommunikation/stottern
Was bedeutet stottern für Kinder, die damit aufwachsen, was für Eltern? Fachpersonen und Betroffene erzählen – über Scham, Ängste und das entlastende Gefühl, nicht alleine zu sein.