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Dr. Markus Sudmanns vom RWTH-Lehrstuhl für Digital Additive Production (DAP) war mit seinem Antrag „Meta-HyPeR“ beim Eur...
04/09/2026

Dr. Markus Sudmanns vom RWTH-Lehrstuhl für Digital Additive Production (DAP) war mit seinem Antrag „Meta-HyPeR“ beim Europäischen Forschungsrat erfolgreich: Er wird in den nächsten fünf Jahren mit einem ERC Starting Grant gefördert. 💯

Dieser gehört zu den prestigereichsten Förderinstrumenten in Europa. Forschungsarbeiten können über fünf Jahre mit bis zu 1,5 Millionen Euro finanziert werden. Antragstellende müssen herausragende Vorarbeiten vorweisen und den Antrag maximal sieben Jahre nach Abschluss der Promotion einreichen.

Sudmanns ist seit 2022 am DAP tätig. Er studierte Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie und promovierte dort 2019. Auch forschte er an der Michigan State University und der Johns Hopkins University in den USA.

Mehr Infos ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsolwf

🇬🇧 Dr. Markus Sudmanns, an early-career researcher from the RWTH Chair of Digital Additive Production succeeded with his proposal to the European Research Council (ERC), securing five years of funding for his project “Meta-HyPeR.” 💯

Widely recognized as one of the most prestigious research funding programs in Europe, the ERC Starting Grant supports research projects with up to 1.5 million euros over a period of five years. Applicants must demonstrate an established record of research excellence and submit their proposal within seven years of earning their doctorate.

Sudmanns joined RWTH in 2022. He completed his mechanical engineering studies at the Karlsruhe Institute of Technology, earning his doctorate there in 2019. In addition, he has conducted research at both Michigan State University and Johns Hopkins University in the United States.

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📸 Peter Winandy

Das Institut für Kraftfahrzeuge .rwth darf sein autonom fahrendes Forschungsfahrzeug „karl.“ künftig bundesweit im öffen...
03/09/2026

Das Institut für Kraftfahrzeuge .rwth darf sein autonom fahrendes Forschungsfahrzeug „karl.“ künftig bundesweit im öffentlichen Straßenverkehr erproben. 💯 Die dafür eingesetzte Software ist Teil von OpenADS, einem von der RWTH initiierten Open-Source-Ökosystem für das autonome Fahren.

Damit ist die RWTH aktuell neben der TH Augsburg und der TU Braunschweig eine von bislang drei Hochschulen in Deutschland mit einer bundesweiten Erprobungsgenehmigung für Fahrzeuge mit autonomer Fahrfunktion. 😀

„karl.“ ist ein umgebautes EU-typgenehmigtes Serienfahrzeug (VW T7 Multivan eHybrid) und ermöglicht damit Forschung unter besonders seriennahen technischen Randbedingungen. 👈

🇬🇧 The Federal Motor Transport Authority (Kraftfahrt-Bundesamt) has granted the Institute for Automotive Engineering at RWTH Aachen University a nationwide permit to test its “karl.” autonomous research vehicle on public roads.

The vehicle runs on software from OpenADS, an open-source ecosystem for autonomous driving initiated by RWTH. RWTH is now one of only three universities in Germany, alongside Augsburg University of Applied Sciences and the Technical University of Braunschweig, that currently hold a nationwide permit to test vehicles with automated driving functions.

“karl.” is based on a converted, EU type-approved production vehicle, a Volkswagen T7 Multivan eHybrid, allowing researchers to conduct tests under technical conditions similar to those found in production vehicles.

📸 Andreas Schmitter

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“Die globalen Herausforderungen sin...
02/09/2026

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“

Die globalen Herausforderungen sind zu komplex, um sich ihnen allein zu stellen. Erfolgsversprechender ist es, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam forschen. Dafür stehen die neun Profilbereiche der RWTH: Als Herzstück der interdisziplinären Forschungslandschaft vereinen sie wissenschaftliche Expertise über Fakultätsgrenzen hinweg. Der Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“ des Knowledge Hubs gibt Einblicke in die Arbeit der Profilbereiche. 💯

Wie vernetzte und automatisierte Mobilität sicherer und nachhaltiger werden kann, warum Europa bei künstlicher Intelligenz und automatisiertem Fahren souveräner werden sollte und welche Rolle interdisziplinäre Forschung spielt – darüber redet Professor Lutz Eckstein, Sprecher des Profilbereichs Mobility & Transport Engineering (MTE). Eckstein ist Wissenschaftlicher Leiter des NRW-Kompetenznetzwerks Automatisierte und Vernetzte Mobilität und Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI).

❓ Menschen wollen mobil sein und möglichst schnell und unkompliziert von A nach B kommen. Im Profilbereich Mobility & Transport Engineering (MTE) befassen Sie sich unter anderem auch mit den Herausforderungen von Mobilität.

💬 Mobilität zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen, und dieses Grundbedürfnis setzt gigantische Kräfte frei, wie wir es glücklicherweise mit dem Fall der Mauer 1989 erleben durften. Die Herausforderung liegt darin, dass Mobilität nicht nur dieses Bedürfnis befriedigen sollte, sondern sie muss gleichzeitig hinreichend sicher sein – und da blicken wir insgesamt auf eine beeindruckende Entwicklung in Deutschland und Europa, mit der wir dennoch nicht zufrieden sein dürfen. Seit Anfang der 2000er-Jahre haben wir eine Halbierung der Zahl der im Straßenverkehr Getöteten erreicht, anders als beispielsweise in den USA. Ebenso hat die Zahl der Schwerstverletzten abgenommen, die aber ebenfalls absolut noch zu hoch liegt. Das andere Thema ist die Nachhaltigkeit, wobei diese mehrere Dimensionen hat: Hinsichtlich der ökologischen Dimension müssen wir Mobilität noch umweltschonender gestalten, auf der anderen Seite muss es aber auch ökonomisch funktionieren. Da sehen wir, dass nicht alles, was sich die Politik wünscht, ökonomisch unmittelbar umsetzbar ist. Beispielsweise wünscht sich die Automobilindustrie genauso wie die Politik, viel mehr batterieelektrische Fahrzeuge absetzen zu können, weil sie viele Milliarden Euro investiert hat. Aber die Kaufbereitschaft der Menschen nimmt zu langsam zu, sodass die Unternehmen aktuell zweistellige Milliardenbeträge abschreiben müssen. Hinzu kommt ein beinharter Verdrängungswettbewerb aufgrund von Überkapazitäten, nicht nur in China. Das hat natürlich direkt mit der dritten Dimension der Nachhaltigkeit zu tun, der Erschwinglichkeit: Die Fahrzeuge sind aufgrund der sehr teuren Batterie, die wir zudem noch nicht hier in Europa fertigen können und deshalb stark abhängig sind von anderen Wirtschaftsräumen, immer noch für viele Menschen nicht erschwinglich. Dabei dürfen wir nicht nur an Deutschland denken, sondern müssen die global sehr heterogenen Märkte betrachten, da nahezu jedes Unternehmen heutzutage in einem weltweiten Wettbewerb steht.

Zum kompletten Interview ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsocvj

🇬🇧 RWTH Knowledge Hub’s 2026 focus theme, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact”

Today’s global challenges are far too complex for any single discipline to tackle alone. Driving real progress requires researchers to step beyond departmental boundaries and pool their expertise. That is precisely the mission of RWTH’s nine Profile Areas, which bring together scholars from across campus to address major scientific and societal issues. As part of the RWTH Knowledge Hub’s 2026 spotlight series, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact,” this feature takes a closer look at the work of each interdisciplinary hub. 💯

In this interview, Professor Lutz Eckstein, spokesperson for the Mobility & Transport Engineering (MTE) Profile Area, discusses what the future of transportation might look like, how connected and automated transportation can become safer and more sustainable, why Europe should strengthen its technological independence in artificial intelligence and automated driving, and the role interdisciplinary research can play in shaping that future. He holds the Chair of Automotive Engineering (ika) and serves as director of the Institut für Kraftfahrzeuge (ika) - RWTH Aachen University. He is also scientific director of the North Rhine-Westphalia Competence Network for Automated and Connected Mobility, and president of the erein Deutscher Ingenieure Association of German Engineers VDI e.V.

❓ People want to be mobile and get from A to B as quickly and easily as possible. In the Mobility & Transport Engineering (MTE) Profile Area, you focus on the challenges of mobility.

💬 The freedom to move is one of humanity’s fundamental needs, and fulfilling that need can be an incredibly powerful force, as the fall of the Berlin Wall in 1989 so vividly demonstrated. The challenge is to meet this need while ensuring that mobility remains safe. In Germany and across Europe, we’ve made remarkable progress in this regard, although there is no room for complacency. Since the early 2000s, the number of traffic fatalities has been cut in half, unlike in countries such as the United States. The number of people seriously injured in traffic accidents has also declined, but it remains far too high in absolute terms.

The other major challenge is sustainability, which has several dimensions. From an environmental perspective, mobility must become even more sustainable. At the same time, it also has to be economically viable. This is where we see that political ambitions are not always immediately feasible from an economic perspective.

The automotive industry, like policymakers, would like to sell far more battery-electric vehicles, having invested many billions of euros in their development. However, consumer demand has grown more slowly than expected, forcing manufacturers to write off investments totaling tens of billions of euros. At the same time...

Read more ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsocvj/lidx/1

📸 Fotografie Weiland

Engagement, das Grenzen überwindet! 🌍Mit IntSpire 2026 würdigt die RWTH Menschen und Einrichtungen, die sich mit besonde...
01/09/2026

Engagement, das Grenzen überwindet! 🌍

Mit IntSpire 2026 würdigt die RWTH Menschen und Einrichtungen, die sich mit besonderem Einsatz für die Internationalisierung unserer Hochschule engagieren.
Wer bringt internationale Perspektiven zusammen? Wer schafft Begegnungen, öffnet Türen und macht die RWTH noch internationaler? 💯

Jetzt nominieren und besonderes Engagement sichtbar machen, 👍

📅 Vorschlagphase: 01.09.–15.10.2026

Das International Office freut sich auf viele inspirierende Nominierungen. 😀

Mehr Infos ➡️ www.rwth-aachen.de/intspire

📸 (Heike Lachmann): Mit der Auszeichnung IntSpire 2025 wurde AIESEC Aachen geehrt. AIESEC ist eine internationale Austauschorganisation, die Praktika und Freiwillgenprojekte für junge Menschen im Ausland vermittelt.

🇬🇧 Contribution that transcends borders! 🌍

With IntSpire 2026, RWTH Aachen honors individuals and organizations that make an exceptional contribution to the internationalization of our university. Who brings international perspectives together? Who fosters connections, opens doors, and makes RWTH even more international? 💯

Nominate now and celebrate highlight exceptional commitment. 👍

📅 Nomination period: 01.09.–15.10.2026

The International Office RWTH Aachen University looks forward to receiving many inspiring nominations. 😀

More info ➡️ www.rwth-aachen.de/intspire

📸 (Heike Lachmann): The 2025 RWTH IntSpire Award went to the student association AIESEC, which organizes international volunteer and internship programs and plays a key role in promoting intercultural exchange.

31/08/2026

🩸 Lebensretter gesucht: Für unsere Region. Für unsere Patienten.
Eure Spende kommt direkt an – dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
In der Uniklinik kämpfen aktuell viele Patientinnen und Patienten auch gegen den Krebs. Onkologische Therapien sind oft nur möglich, weil Menschen wie DU Blut spenden. Ohne diese Unterstützung stehen wichtige Behandlungen still.
🎯 Wen wir suchen:
Wir freuen uns über alle Blutgruppen, aber unser Vorrat an Blutgruppe Null Negativ (0-) ist aktuell besonders kritisch. Da 0- im Notfall jedem geholfen werden kann, ist diese Gruppe unser „Universal-Joker“ – und leider oft Mangelware.
📍 Wo könnt ihr helfen?
Egal ob direkt aus der Stadt, der StädteRegion oder dem gesamten Dreiländereck: Kommt vorbei und werdet Teil unserer Gemeinschaft der Lebensretter.
• Wer: Jeder gesunde Erwachsene (bitte Ausweis mitbringen!).
• Warum: Weil eure Spende direkt den Patientinnen und Patienten unserer Region, der Uniklinik und umliegenden Krankenhäusern zugutekommt.
• Bonus: Ein kleiner Pieks für dich – ein ganzes Leben für jemand anderen.
🕒 Jetzt Termin vereinbaren oder einfach vorbeikommen!

Teilt diesen Beitrag! Vielleicht ist in eurem Freundeskreis genau der „Null Negativ“-Held dabei, den wir gerade so dringend brauchen.

DLR-Raumfahrtshow „Eine Zeitreise in die Zukunft“ 🚀Schulklassen und Familien mit Kindern können am 8. und 9. September 2...
31/08/2026

DLR-Raumfahrtshow „Eine Zeitreise in die Zukunft“ 🚀

Schulklassen und Familien mit Kindern können am 8. und 9. September 2026 an der RWTH die Raumfahrtshow „Eine Zeitreise in die Zukunft“ des DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) besuchen. Hier erleben Kinder der Klassenstufen 4 bis 6 eine Reise durch die Zeit und lernen Wissenschaft aus einer neuen Perspektive kennen. Mitmachaktionen, Experimente und Bilder aus dem Weltraum vermitteln in 90 Minuten kindgerecht Wissen. 🌌🔭 Im Fokus stehen dabei die Themen Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr.

„Es ist großartig zu sehen, wie begeistert die Schülerinnen und Schüler das Weltall entdecken. Uns ist es wichtig zu zeigen, wie moderne Forschung das Morgen gestaltet und den Kindern einen positiven Blick in die Zukunft zu ermöglichen“, so Dr. Pia Benmoussa, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am RWTH-Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Physik und Technik und Ansprechpartnerin vom DLR_School_Lab Aachen. 😀

Die DLR-Raumfahrtshow macht Station in der Aula, Hauptgebäude der RWTH Aachen, Templergraben 55. Für Schulklassen gibt es jeweils Termine von 9 Uhr bis 10.30 Uhr sowie von 11.30 Uhr bis 13 Uhr. Am Dienstag, 8. September, können Familien zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr die DLR-Raumfahrtshow besuchen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 6. September ist erforderlich.

Infos zur Raumfahrtshow ➡️ https://www.dlr.de/de/next/aktuelles/nachrichten/2025/dlr_raumfahrt_show-2025-26

Anmeldung ➡️ https://pretix.eu/yaez/DLR-Raumfahrt-Show-Aachen/

📸 DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“Die globalen Herausforderungen sin...
28/08/2026

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“

Die globalen Herausforderungen sind zu komplex, um sich ihnen allein zu stellen. Erfolgsversprechender ist es, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam forschen. Dafür stehen die neun Profilbereiche der RWTH Aachen: Als Herzstück der interdisziplinären Forschungslandschaft vereinen sie wissenschaftliche Expertise über Fakultätsgrenzen hinweg. Der Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“ des Knowledge Hubs gibt Einblicke in die Arbeit der Profilbereiche.

Wie die Chemie für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft neu gedacht werden muss, warum Biotechnologie, Materialwissenschaften und Produktionstechnik gemeinsam neue Wertschöpfung schaffen können und wie aus exzellenter Grundlagenforschung konkrete Anwendungen entstehen – darüber spricht Professor Ulrich Schwaneberg. Er ist Sprecher des Profilbereichs Molecular Science & Engineering (MSE), Inhaber des Lehrstuhls für Biotechnologie sowie Leiter des gleichnamigen Instituts sowie kommissarisches Mitglied des Direktoriums im Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik.

Zum Interview ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsnxtd

🇬🇧 RWTH Knowledge Hub’s 2026 focus theme, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact”

Global challenges are too complex to tackle alone. We are much more likely to succeed if scientists from different disciplines conduct research together. This is what the nine research focus areas at RWTH Aachen University aim to do. As the heart of the interdisciplinary research landscape, they bring together scientific expertise from across faculty boundaries. The Knowledge Hub’s 2026 thematic focus “Building Tomorrow—How RWTH’s Profile Areas Make an Impact,” provides fascinating glimpses into the work of the Profile Areas.

Professor Ulrich Schwaneberg discusses how chemistry must be reinvented to achieve a climate-neutral circular economy, why biotechnology, materials science, and production engineering can work together to create new value, and how excellent basic research leads to specific applications. He is the spokesperson for the Molecular Science & Engineering (MSE) profile area, he holds the Chair of Biotechnology, he serves as director of the institute of the same name, and he’s also an acting member of the Executive Board at the Helmholtz Institute for Biomedical Engineering.

Read more ➡️ https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/august-2026/~bsnxtd/die-molekularwissenschaft-von-morgen/?lidx=1

📸 Martin Braun

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“Die globalen Herausforderungen sin...
27/08/2026

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“

Die globalen Herausforderungen sind zu komplex, um sich ihnen allein zu stellen. Erfolgsversprechender ist es, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam forschen. Dafür stehen die neun Profilbereiche der RWTH: Als Herzstück der interdisziplinären Forschungslandschaft vereinen sie wissenschaftliche Expertise über Fakultätsgrenzen hinweg. Der Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“ des Knowledge Hubs gibt Einblicke in die Arbeit der Profilbereiche.

Wie das Bauen von morgen aussehen kann und wie sich dabei die Bedürfnisse der Menschen stärker in den Mittelpunkt rücken lassen, und warum die Bauwirtschaft vor einer grundlegenden Transformation steht – darüber spricht Professor Frank Lohrberg (📸 3. v. r.). Er ist Sprecher des Profilbereichs Built and Lived Environment (BLE), Inhaber des Lehrstuhls für Landschaftsarchitektur und Leiter des gleichnamigen Instituts sowie freier Landschaftsarchitekt (AKBW).

❓ Vermutlich gab es vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen eine Notwendigkeit, den Profilbereich „Built and Lived Environment (BLE)“ 2024 als neunten Profilbereich der RWTH einzurichten?

Professor Frank Lohrberg: Ich würde nicht von einer Notwendigkeit sprechen, sondern eher von einer Chance. Ein Profilbereich an der RWTH ist eine Chance für Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Fakultäten, sich zusammenzutun, weil sie merken, dass sie allein in ihrer disziplinären Forschung an Grenzen stoßen. Und der Profilbereich bietet eine Struktur, ein Format, wo man sich austauschen und kooperieren kann.

Die RWTH hat ihre klassischen Schwerpunkte im Bereich Technik, Maschinenbau, Medizintechnik, Elektrotechnik. Doch wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass bestimmte globale Herausforderungen wie Verstädterung, Klimawandel, demografischer Wandel jenseits dessen stattfinden. Viele an der RWTH haben dazu schon Forschung betrieben, aber sich noch nicht entsprechend vernetzen können. Der Profilbereich „Build and Lived Environment“ bietet diesen Forschenden Gelegenheit, gemeinsam über Anträge nachzudenken und sich an der Hochschule zu positionieren.

❓ Können Sie bitte ein Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Profilbereichs vorstellen?

Lohrberg: Hier ist das Graduiertenkolleg „MOSAIC: Akustisches Wohlbefinden im multi-domänen und kontextabhängigen Raumansatz“ interessant, weil es ein Projekt ist, das aus dem Profilbereich und den Beziehungen, die wir dort aufgebaut haben, entstanden ist und sich mit einem Feld befasst, was wir so vorher gar nicht im Blick hatten: Es geht um Akustik. Und das ist ein Paradebeispiel. Denn welcher Disziplin gehört die Akustik? Eigentlich in der Elektrotechnik verankert, spielt Akustik aber auch in der Architektur eine große Rolle – Thema Lärmschutz, ebenso im Städtebau, dann natürlich auch in der Medizin: Die Wirkung von Schall auf den Menschen wird dort sehr intensiv erforscht und ist auch relevant in der Anwendung von neuen Ideen für Gebäude, für Schallschutzelemente, also auf der Produktionsseite.

Bislang waren das alles einzelne disziplinäre Expertisen, und über MOSAIC, im Übrigen gefördert durch die HEAD-Genuit-Stiftung, haben wir es geschafft, nun ein Graduiertenkolleg aufzubauen, das vier Jahre lang interdisziplinär forscht. Untersucht wird unter anderem auch, wie es gelingen kann, den Schall nicht nur von den verschiedenen Entstehungsquellen, sondern auch von seiner Wirkung auf den Menschen her, also unser Thema „Lived“ Environment, zu erfassen und aus diesem Wissen heraus bessere technische Lösungen zu erzielen. Das ist gleichzeitig ein schönes Beispiel für die Einrichtung des Profilbereichs, weil es das sonst nicht gegeben hätte. Und es unterstreicht, wie wichtig es ist, an der Schnittstelle von „Built“ and „Lived“ Environment zusammenzuarbeiten. Denn ganz bewusst nennen wir den Profilbereich nicht nur „Built“ Environment, sondern „Built and Lived Environment“.

Es geht nicht nur um eine Produktion gebauter Umwelt, um neue Verfahren, um Systembau in Architektur oder neue Baustoffe, die wir erforschen und dem Markt zur Verfügung stellen. Sondern da ist auch die „Lived“ Environment-Komponente, und wir untersuchen, wie kommen die Menschen eigentlich in dieser gebauten Umwelt klar? Müssen wir alles baulich lösen, oder gibt es nicht auch andere Anpassungslösungen? Können wir nicht auch bestimmte Bedarfe, für die wir sonst gebaut haben, anderweitig substituieren? Und da hilft uns das Wissen aus der Ökonomie, der Techniksoziologie und der Umweltpsychologie sehr. Gerade da sehen wir viele unerforschte mögliche Lösungen.

Zum kompletten Interview ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsntzb

🇬🇧 RWTH Knowledge Hub’s 2026 focus theme, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact”

Professor Frank Lohrberg ( 📸 third from the right) discusses what the future of construction might look like, how human needs can be placed at the center of the design process, and why the building sector is on the cusp of a major transformation. He serves as spokesperson for the Built and Lived Environment (BLE) Profile Area, leads the Chair of and Institute of Landscape Architecture, and maintains an active private practice as a landscape architect (AKBW).

❓ Given the backdrop of global challenges, was it necessary to establish the Built and Lived Environment (BLE) Profile Area as RWTH Aachen University’s ninth profile area in 2024?

💬 I wouldn’t necessarily call it a necessity—it was a unique opportunity. At RWTH, a profile area gives researchers space to come together once they hit the limits of working strictly within their own fields. It provides a structured framework for our campus community to exchange ideas and collaborate across traditional academic lines.

RWTH has historically focused on core strengths like technology, mechanical engineering, medical technology, and electrical engineering. In recent years, however, it’s become clear that global challenges—such as urbanization, climate change, and demographic shifts—reach far beyond those traditional discipline boundaries. While many RWTH researchers were already tackling these issues, they lacked a dedicated home to connect and collaborate. The Built and Lived Environment Profile Area gives these scholars the platform they need to join forces, pursue joint research proposals, and build a stronger collective presence across the University.

❓ Can you please give an example of interdisciplinary collaboration within the profile area?

💬 The graduate college MOSAIC (Acoustic Well-Being in a Multi-Domain and Context-Dependent Spatial Approach) is a great example, as it emerged directly from the profile area and the collaborative relationships we’ve built. MOSAIC explores the field of acoustics— a topic we hadn’t previously explored. Acoustics is a fascinating case: while it has roots in electrical engineering, it’s also critical in architecture (think noise protection), urban planning, and even medicine, where the effects of sound on people are studied intensively. Research in this area also informs innovative approaches to building design and soundproofing systems.

Previously, these areas of expertise existed in isolation, each within its own discipline. Thanks to MOSAIC, which is funded by the HEAD-Genuit Foundation, we’ve established a four-year graduate program/college dedicated to interdisciplinary research. Among other topics...

Read more ➡️ https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/august-2026/~bsntzb/das-leben-und-bauen-von-morgen/?lidx=1

📸 Andreas Schmitter

Herzlichen Glückwunsch! 💯
26/08/2026

Herzlichen Glückwunsch! 💯

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“Die globalen Herausforderungen sin...
26/08/2026

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“

Die globalen Herausforderungen sind zu komplex, um sich ihnen allein zu stellen. Erfolgsversprechender ist es, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam forschen. Dafür stehen die neun Profilbereiche der RWTH Aachen: Als Herzstück der interdisziplinären Forschungslandschaft vereinen sie wissenschaftliche Expertise über Fakultätsgrenzen hinweg. Der Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“ des Knowledge Hubs gibt Einblicke in die Arbeit der Profilbereiche.

Wie nachhaltige Energie- und Stoffversorgung gelingen kann, warum dafür interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend ist und welche Rolle Innovationen auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft spielen, darüber redet Professor Stefan Pischinger, Sprecher des Profilbereichs Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE). Pischinger ist Inhaber des Lehrstuhls für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme, Leiter des Instituts für Thermodynamik sowie Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der FEV in Aachen.

❓ Zu den drängenden globalen Herausforderungen zählt die Grundversorgung mit nachhaltiger Energie und nachhaltigen Materialien. Welchen Beitrag leistet der Profilbereich Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE) auf dem Weg dorthin?

💬 ECPE adressiert die Herausforderungen, die sowohl Energieversorgung als auch die Stoffversorgung mit sich bringen. Es ist täglich in der Presse zu lesen: Energie ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, insbesondere in der Industrie. Dabei müssen auch die Herausforderungen durch neue Energieverbraucher wie zum Beispiel KI-Datacenter berücksichtigt werden. Dazu benötigen wir für die Zukunft preiswerte, regenerativ gewonnene Energie, während wir heute noch überwiegend auf fossile Energiequellen zurückgreifen müssen. Den Wandel zu klimaneutralen Energiequellen zu realisieren, stellt eine große Herausforderung dar. Parallel dazu müssen wir auch die Stoffkreisläufe adressieren. Hier reden wir zum Beispiel von seltenen Erden für Elektroantriebe oder Materialien für die Chemieindustrie. Diese Transformation nachhaltig zu gestalten, ist das höhere Ziel des Profilbereichs ECPE.

❓ Warum ist es so wichtig, interdisziplinär im Profilbereich aufgestellt zu sein und im Fall von ECPE den klassischen Forschungsrahmen der Energie- und Verfahrenstechnik zu öffnen?

💬 Die Profilbereiche sind entstanden aus dem Bedarf heraus, sich eine Struktur quer zu den Fakultäten zu geben. Die Fakultäten sind überwiegend monodisziplinär aufgestellt, während die großen Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, meist nur interdisziplinär zu bewältigen sind. Wir koppeln die verschiedenen Energieformen miteinander, beispielsweise elektrische und chemisch gebundene Energie. Dabei haben wir es mit verschiedenen Disziplinen aus unterschiedlichen Fakultäten zu tun. Um die Probleme der Zukunft zu lösen – also eine nachhaltigen Energie- und Stoffversorgung zu realisieren – müssen wir die verschiedenen Disziplinen zusammenbringen. Man kann sich das leicht veranschaulichen: Wenn Sie ein Elektroauto fahren, dann braucht dieses Strom. Dazu benötigt es eine Batterie, in der die Energie chemisch gebunden ist. Der Vorantrieb erfolgt mechanisch; das bedeutet, irgendwo muss elektrische Energie in mechanische umgewandelt werden, denn Sie wollen etwas befördern und sich fortbewegen. Dabei sind der Maschinenbau und die Elektrotechnik gefragt. Aber das reicht nicht aus; es muss auch ein ökonomisch tragfähiges Konzept vorhanden sein – dazu benötigen wir Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler. Am Ende muss es zudem von der Bevölkerung akzeptiert werden: Hat sie vielleicht Angst vor Wasserstoff? Haben wir Bedenken gegenüber neuen Chemikalien? Bestehen Risiken für die Umwelt? Das bedeutet wiederum, dass auch sozio-ökonomische Aspekte berücksichtigt werden müssen. Wenn man an den Hausheizungsbereich oder an Verkehrssysteme denkt, gewinnt auch die Architektur an Bedeutung. Man hat es hier mit einer Themenstellung zu tun, die nicht durch eine einzige Disziplin gelöst werden kann. Die Profilbereiche sind deshalb immer so angelegt, dass sie die Grand Challenges – also großen Herausforderungen unserer Gesellschaft – adressieren, indem sie verschiedene Disziplinen zusammenbringen. Dies stellt natürlich auch eine Herausforderung für alle Beteiligten dar.

Zum ganzen Interview ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsnsjs

🇬🇧 RWTH Knowledge Hub’s 2026 focus theme, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact”

Professor Prof. Stefan Pischinger, spokesperson for the Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE) Profile Area, discusses how we can secure a sustainable supply of energy and materials, why interdisciplinary collaboration is essential, and how innovation can help drive the transition to a climate-neutral future. Pischinger holds the Chair of Thermodynamics of Mobile Energy Conversion Systems and chairs the shareholders’ meeting of FEV Group in Aachen.

❓ One of the most pressing global challenges is ensuring a reliable supply of sustainable energy and materials. How is the Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE) Profile Area contributing to this?

💬 ECPE addresses the challenges related to both energy supply and materials supply. We see this every day in the news: energy is indispensable to our society, especially for industry. At the same time, new and rapidly growing energy consumers—such as AI data centers—are adding further pressure to energy systems.

Looking ahead, we will need abundant and affordable renewable energy. At present, however, we still rely heavily on fossil fuels. Managing the transition to climate-neutral energy sources is therefore one of the major challenges of our time.

At the same time, we also need to rethink how we handle material cycles. This includes issues such as the availability of rare earth elements for electric drives or key materials for the chemical industry. Making both energy systems and material cycles sustainable is the overarching goal of the ECPE Profile Area.

❓ Why is it so important for the Profile Area to take an interdisciplinary approach and, in the case of ECPE, to expand beyond the traditional boundaries of energy and process engineering?

💬 The Profile Areas were created to establish structures that cut across university institutions such as the faculties. Faculties are typically organized along single disciplines, but the major challenges we face today can rarely be solved within one discipline alone. They require interdisciplinary collaboration. In ECPE, for example, we connect different forms of energy—such as electrical energy and chemically stored energy—and bring together expertise from several departments to do so. If we want to achieve a sustainable supply of energy and materials in the future, we need to integrate knowledge from many different fields.

Read more ➡️ https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/august-2026/~bsnsjs/die-energieversorgung-von-morgen-im-prof/?lidx=1

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