AStA FU Berlin

AStA FU Berlin Allgemeiner Studierendenausschuss der Freien Universität Berlin

Der Allgemeine Studierendenausschuss vertritt die Interessen der Studierenden der FU Berlin gegenüber Gesellschaft, Politik und Hochschule. Dazu greift er in politische Prozesse ein, berät Studierende zu ihren Rechten und unterstützt studentische Projekte.

Am Mittwoch, den 6.3. jährt sich der Todestag von Mahmud Azhar zum 34. Mal. Er war Promotionsstudent und wissenschaftlic...
01/03/2024

Am Mittwoch, den 6.3. jährt sich der Todestag von Mahmud Azhar zum 34. Mal. Er war Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Biochemie-Institut der FU. 1990 starb er an den Folgen eines rassistischen Angriffs auf dem Campus (zu den Hintergründen: https://astafu.de/azhar).

Wir wollen unserem ermordeten Kommilitonen am 6.3. um 14 Uhr im Hahn-Meitner-Bau (Thielallee 63) gedenken und werden dabei auch ein paar Worte sagen. Wir freuen uns wenn weitere Menschen am Gedenken teilnehmen.

Erinnern heißt Kämpfen!
Die Gedenk-AG Mahmud Azhar

Remember Mahmud AzharVor 34 Jahren, am 07. Januar 1990 wurde der in Pakistan geborene FU-Student Opfer eines gewaltsamen...
07/01/2024

Remember Mahmud Azhar

Vor 34 Jahren, am 07. Januar 1990 wurde der in Pakistan geborene FU-Student Opfer eines gewaltsamen, rassistischen Übergriffs auf dem Campus der FU. Er verstarb zwei Monate später am 06. März 1990 an den unmittelbaren Folgen seiner erlittenen Verletzungen.

Mahmud Azhar war seit Mitte der 1970er Jahre Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biochemie der FU Berlin, das 1990 noch in einem Gebäude am Ostpreußendamm 111 in Berlin Lichterfelde untergebracht war. Zum Zeitpunkt seines Todes war er 40 Jahre alt und hätte im Mai 1990 seine Promotion abgeschlossen. Am Abend des 07. Januars 1990 wurde Mahmud Azhar beim Verlassen des Instituts von dem angetrunkenen DDR-Bürger Thomas H. auf dem Parkplatz vor dem Gebäude angetroffen, rassistisch beschimpft und bedroht.

Azhar versuchte im Institutsgebäude zwei Mal vergeblich die Polizei zu rufen. Dort wurde er von dem alkoholisierten Täter niedergeschlagen und mit Teilen eines Feuerlöschers am Kopf verletzt. Nach zwei Monaten Krankhausaufenthalt starb Mahmud Azhar in der Nacht vom 05. auf den 06. März 1990 an den unmittelbaren Folgen des auf ihn verübten rassistischen Angriffs. Letztendlich wurde der Täter zu nur einem Jahr Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt.

Anlässlich des Todestages wird es am 06. März 2024 um 14Uhr eine Gedenkkundgebung geben, in der Thielallee 63 (Hahn-Meitner-Bau), wo die Gedenktafel für Mahmud Azhar angebracht ist.

Mehr zu Mahmud Azhars Geschichte und dem Gedenken unter: https://astafu.de/node/585

Am Montag, den 6.3. jährt sich der Todestag von Mahmud Azhar. Er war Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeite...
04/03/2023

Am Montag, den 6.3. jährt sich der Todestag von Mahmud Azhar. Er war Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Biochemie-Institut der FU. 1990 starb er an den Folgen eines rassistischen Angriffs auf dem Campus (zu den Hintergründen u.A. a. https://astafu.de/RememberMahmudAzhar).

Wir wollen unserem ermordeten Kommilitonen am 6.3. um 14 Uhr im Hahn-Meitner-Bau (Thielallee 63) gedenken und werden dabei auch ein paar Worte sagen. Wir freuen uns wenn weitere Menschen am Gedenken teilnehmen.

Erinnern heißt Kämpfen!
Die Gedenk-AG Mahmud Azhar

Wir diskutieren morgen mit Vertreter*innen der Politik über die Situation des Studentischen Wohnens - denn so kann es ni...
18/01/2023

Wir diskutieren morgen mit Vertreter*innen der Politik über die Situation des Studentischen Wohnens - denn so kann es nicht weitergehen!

Denn:
• die Versorgungsquote an Wohnheimplätzen liegt seit Jahren unter 5%
• mehr als 5000 Studierende stehen aktuell auf der Warteliste des studierendenWERK BERLIN] für einen Wohnheimplatz
• im Durchschnitt zahlen Studierende in Berlin 487 Euro für ein WG-Zimmer
• die Politik verschleppt Lösungsansätze wie die Umsetzung des Volksbegehrens oder den Neubau von Wohnheimen durch das studierendenWERK BERLIN] statt endlich zu handeln

Kommt vorbei oder schaltet euch zu und konfrontiert die Politiker*innen mit euren Anliegen!

Wann: morgen um 15 Uhr
Wo: im Saal “Freiraum” im Studentenhaus an der (Hardenbergstr. 35, 10623 Berlín)

Oder online: https://youtube.com/watch?v=78mBd7BDk5w

Remember Mahmud AzharVor 33 Jahren, am 07. Januar 1990 wurde der in Pakistan geborene FU-Student Opfer eines gewaltsamen...
07/01/2023

Remember Mahmud Azhar

Vor 33 Jahren, am 07. Januar 1990 wurde der in Pakistan geborene FU-Student Opfer eines gewaltsamen, rassistischen Übergriffs auf dem Campus der FU. Er verstarb zwei Monate später am 05. März 1990 an den unmittelbaren Folgen seiner erlittenen Verletzungen.

Mahmud Azhar war seit Mitte der 1970er Jahre Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biochemie der FU Berlin, das 1990 noch in einem Gebäude am Ostpreußendamm 111 in Berlin Lichterfelde untergebracht war. Zum Zeitpunkt seines Todes war er 40 Jahre alt und hätte im Mai 1990 seine Promotion abgeschlossen. Am Abend des 07. Januars 1990 wurde Mahmud Azhar beim Verlassen des Instituts von dem angetrunkenen DDR-Bürger Thomas H. auf dem Parkplatz vor dem Gebäude angetroffen, rassistisch beschimpft und bedroht.

Azhar versuchte im Institutsgebäude zwei Mal vergeblich die Polizei zu rufen. Dort wurde er von dem alkoholisierten Täter niedergeschlagen und mit Teilen eines Feuerlöschers am Kopf verletzt. Nach zwei Monaten Krankhausaufenthalt starb Mahmud Azhar in der Nacht vom 05. auf den 06. März 1990 an den unmittelbaren Folgen des auf ihn verübten rassistischen Angriffs. Letztendlich wurde der Täter zu nur einem Jahr Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt.

Mehr zu Mahmud Azhars Geschichte und dem Gedenken unter: https://astafu.de/node/559

07/01/2023
Aufgepasst!Heute endet die Frist* um Zuschussanträge zum Semesterticket für das Wintersemester zu stellen!Alle wichtigen...
30/09/2022

Aufgepasst!

Heute endet die Frist* um Zuschussanträge zum Semesterticket für das Wintersemester zu stellen!

Alle wichtigen Infos zum Zuschussantrag, das Formular und Antragsgründe findet ihr unter https://astafu.de/semesterticket

Kommt vorbei zum Workshop zur Kampagne "Rechte Ideologie exmatrikulieren", das Ganze findet im Zuge der KriMINel - der k...
27/04/2022

Kommt vorbei zum Workshop zur Kampagne "Rechte Ideologie exmatrikulieren", das Ganze findet im Zuge der KriMINel - der kritischen Orientierungswoche der MINT-Fächer statt. Mehr Infos findet ihr hier .berlin

Heute Gedenkveranstaltung der Freie Universität Berlin für Mahmud Azhar, um 12.15 im Im Hahn-Meitner-Bau, Thielallee 63 ...
27/04/2022

Heute Gedenkveranstaltung der Freie Universität Berlin für Mahmud Azhar, um 12.15 im Im Hahn-Meitner-Bau, Thielallee 63 in Dahlem.

Wir haben dieses Jahr anlässlich des Todestages am 6. März eine eigene kleine Veranstaltung organisiert, ein kurzer Bericht ist hier zu finden: https://www.facebook.com/astafuberlin/posts/1957252767810772

Vor 32 Jahren, am 6. März 1990, starb der Biochemie-Doktorand Mahmud Azhar an den Folgen eines rassistischen Überfalls. Eine öffentliche Gedenkveranstaltung findet am 27. April 2022 von 12.15 Uhr bis 12.45 Uhr im Hahn-Meitner-Bau (Thielallee 63) der Freien Universität statt.

Mahmud Azhar promovierte im Fach Chemie am Institut für Biochemie der FU Berlin, wo er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete. Vor dem damaligen Gebäude des Instituts in Berlin Lichterfelde wurde Mahmud Azhar am Abend des 07. Januars 1990 zunächst durch den deutschen Angreifer rassistisch beleidigt, woraufhin er in das Gebäude floh und versuchte Kontakt mit der Polizei aufzunehmen. Seine Notrufe blieben unbeantwortet. Der Täter fand ihn im Gebäude, attackierte ihn und schlug ihn nieder. Erst anschließend traf die Polizei ein und Azhar wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er am 6. März 1990 vor 32 Jahren an den direkten Folgen des rassistischen Angriffs.

Damals wie heute wird rassistische Gewalt nicht benannt, verschleiert, relativiert und Behörden, Institutionen und Politik bemühen sich vielmehr, dass diese Vorfälle in Vergessenheit geraten. So bedurfte es auch im Fall von Azhar einem langen Kampf von Angehörigen und Initiativen, um die Tat als rassistisch zu benennen. Seit das ehemalige Gebäude des Institut der Biochemie von der FU nicht mehr genutzt wird, gab es sehr lange keine Gedenktafel oder andere Form von etabliertem öffentlichem Gedenken an Mahmud Azhar an der Freien Universität.
Eigentlich schon für 2020, zum 30. Todestag von Mahmud Azhar, geplant, wurde nun endlich die alte Gedenktafel in das heutigen Gebäude des Instituts für Biochemie (Thielallee 63) überführt werden.

***English below***Die Kampagne "Rechte Ideolodie exmatrikulieren" läuft weiter! Es gibt einige Neuigkeite, wie zum Beis...
07/04/2022

***English below***

Die Kampagne "Rechte Ideolodie exmatrikulieren" läuft weiter! Es gibt einige Neuigkeite, wie zum Beispiel die angekündigte Klage des rechten Profs Grünstäudl gegen die Studierenden des AK HoPo und die Organisierung der Studierendenschaft. Außerdem verzeichnen wir wenig bis keine Reaktionen und Handlung von Uniseite zum Grünstäudl-Habilitationsverfahren. Das macht uns wütend und treibt uns nur noch weiter an dagegen vorzugehen. Lest die zweite Pressemitteilung für mehr und ausführlichere Informationen (in der Bio) und spread the word! Wenn ihr Lust habt euch in diese Kampagne oder in die Arbeit des Arbeitskreis Hochschulpolitik einzubringen könnt ihr gerne jeden Freitag um 12 Uhr dazustoßen.

The campaign against right wing ideology in the university continues! And there is some news, such as the announced lawsuit by the right-wing Prof Grünstäudl against the students of the AK HoPo or the organization of the student body. In addition, we record little or no reactions and action from the university against the Grünstäudl habilitation process. This makes us angry and only drives us further to take action against it. Read the second press release for more and in detail information (in the bio) and spread the word! If you would like to get involved in this campaign or in the work of the AK HoPo, you are welcome to join us every Friday at 12 noon.

Gedenken an Mahmud Azhar 6. März 2022 - BerichtVergangenen Sonntag (6.März) jährte sich zum 32. Mal der Todestag von Mah...
11/03/2022

Gedenken an Mahmud Azhar 6. März 2022 - Bericht

Vergangenen Sonntag (6.März) jährte sich zum 32. Mal der Todestag von Mahmud Azhar, der an den Folgen eines rassistischen Angriffs auf ihn am 07.01.1990 auf dem Campus der Freien Universität (FU) verstarb. Anlässlich des Todestages haben wir am heutigen Standort des Instituts für Biochemie (Thielallee 63) eine Gedenkveranstaltung organisiert, um an den pakistanischen Promotionsstudenten und wissenschaftlichen Mitarbeiter der FU zu erinnern.

Ein gutes Dutzend Leute, hauptsächlich Studierende verschiedener Fachbereiche sowie zwei Mitarbeiter*innen des Biochemie-Instituts, hat am Sonntag den Weg nach Dahlem gefunden. Es wurden zwei Redebeiträge gehalten. Einerseits wurde darin an die Person Mahmud Azhar und den Kontext des rassistischen Angriffs und seiner Folgen erinnert. Andererseits wurde darauf Bezug genommen, dass der verstorbene Mitarbeiter und Student an der FU über den Großteil der letzten 32 Jahre in Vergessenheit geraten ist. Doch auch unter den Studierenden und ihren Organisationen hat das Gedenken lange Zeit wenig Beachtung gefunden. Erst 2014 änderte sich das mit einem ausführlichen Artikel (https://astafu.de/node/269) und einer Mahmud Azhar gewidmeten Ausgabe der „Out of Dahlem“. In den letzten Jahren nimmt sich auch die FU des Themas mehr an und hat es dieses Jahr auch geschafft die Gedenktafel aus dem ehemaligen Institutsgebäude (das nicht mehr zur FU gehört) in das aktuelle zu überführen. Dies gibt dem Gedenken einen konkreten Ort und da die Tafel sehr zentral im Eingangsfoyer des Gebäudes platziert ist werden sicherlich deutlich mehr Studierende und Mitarbeiter*innen von Azhar und dem rassistischen Angriff erfahren. Im Sommersemester ist von Institutsseite aus noch eine eigene Veranstaltung zur Einweihung der Tafel geplant, die dann hoffentlich noch mehr Leute erreichen wird.

Wir, die Arbeitsgruppe „Gedenken an Mahmud Azhar“, freuen uns über Unterstützung und Personen die Interesse haben sich einzubringen. Bei Interesse schreibt dafür erstmal an [email protected], bald haben wir auch eine eigene Mailadresse.

Auch wenn sich gerade einiges tut, möchten wir trotzdem mit diesem Zitat aus dem erwähnten Artikel von 2014 schließen:

„Dringlich erscheint es einen Menschen in das Gedächtnis dieser Universität zu rufen, an der es überhaupt möglich war, dass er vergessen wurde.“



AG Gedenken an Mahmud Azhar

uns erreichen viele Anfragen von Studis die gerne denen vom Krieg direkt betroffenen Menschen Hilfe leisten möchten. Wir...
07/03/2022

uns erreichen viele Anfragen von Studis die gerne denen vom Krieg direkt betroffenen Menschen Hilfe leisten möchten. Wir sehen, die Hilfsbereitschaft ist groß, die Möglichkeiten sich zu engagieren und die Infos dazu teilweise zu unübersichtlich.

Darum möchten wir euch kurzfrstig am Mittwoch zu einer Berlinweiten Online-Veranstaltung aller Studierendenvertretungen einladen. Wir besprechen, wie und wo Hilfe dringend benötigt wird und wie wir uns als Studis einsetzen können.

Info-VA: Berliner Studis für Geflüchtete - wie helfen?
Datum: Mi, 9.3. um 19 Uhr
Link:

https://tu-berlin.zoom.us/j/63594588805?pwd=ZnY0UVNIeHV1eWtvSWZRN001R3I2Zz09

Meeting ID: 635 9458 8805
Passcode: 062527

Falls kurzfristig Störungen auftreten oder ihr das Meeting nicht betreten könnt, informiert euch auf twitter . Schreibt uns gern sonst per mail unter [email protected]

Wir freuen uns auf euch
eure Berliner Studierendenvertretungen

Adresse

Otto-von-Simson-Str. 23
Berlin
14195

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Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 14:00
Donnerstag 12:00 - 17:00
Freitag 12:00 - 17:00

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