ITES - Institut für Technische Energie-Systeme

ITES - Institut für Technische Energie-Systeme Das ITES am Fachbereich IuM an der Hochschule Bielefeld forscht, aufgeteilt in 5 Schwerpunktbereiche.

Das Netzwerk „fib – Frauen im Ingenieurberuf im VDI“ (Verband Deutscher Ingenieure) wurde 1965 ins Leben gerufen, um Fra...
23/01/2025

Das Netzwerk „fib – Frauen im Ingenieurberuf im VDI“ (Verband Deutscher Ingenieure) wurde 1965 ins Leben gerufen, um Frauen im Ingenieurberuf eine starke Stimme zu verleihen und ihre Sichtbarkeit in der Branche zu erhöhen. Seit 2001 gibt es auch eine regionale Gruppe in Ostwestfalen-Lippe (OWL), die gezielt Ingenieurinnen aus der Region unterstützt und Vernetzungsmöglichkeiten schafft. Der VDI bietet hierbei eine wertvolle Plattform, die es Frauen im Ingenieurwesen ermöglicht, sich weiterzubilden, auszutauschen und zu wachsen.

ITES Mitglied Heike Wulf ist seit 2006 ehrenamtlich im erweiterten Vorstand des VDI tätig und engagiert sich besonders im Netzwerk fib. Als Leiterin des Netzwerks organisiert sie Netzwerktreffen, um Ingenieurinnen zusammenzubringen. Ein zentrales Ziel von fib ist es, Ingenieurinnen in der Öffentlichkeit stärker zu positionieren. Ein bedeutendes Projekt in diesem Zusammenhang ist die Initiative „Ingenieurin der Woche“. Dabei werden herausragende Ingenieurinnen vorgestellt, deren Profile regelmäßig auf der VDI-Website und über LinkedIn veröffentlicht werden. Diese Maßnahme fördert nicht nur die Anerkennung ihrer Leistungen, sondern trägt auch dazu bei, den Dialog innerhalb der Ingenieurbranche zu stärken und die Vernetzung zu erweitern.

Ein weiteres Highlight des fib-Netzwerks ist das Mentoring-Programm WoMentorING, das gezielt Ingenieurinnen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, mit erfahrenen Mentorinnen zusammenbringt. Dieses Programm unterstützt den beruflichen Werdegang und fördert den Austausch von Erfahrungen und Wissen, um die nächste Generation von Frauen im Ingenieurberuf auf ihrem Karriereweg zu begleiten.

Darüber hinaus wird der Dr.-Wilhelmy-VDI-Preis verliehen, ein Preis, der herausragende Dissertationen im Ingenieurwesen auszeichnet. Er würdigt besonders exzellente wissenschaftliche Leistungen von Frauen und trägt dazu bei, sie in der akademischen und ingenieurwissenschaftlichen Forschung stärker sichtbar zu machen.

Weitere Infos dazu findet ihr in den Kommentaren.

Goodbye FacebookWir lassen das soziale Netzwerk Facebook hinter uns, um uns noch besser auf die Netzwerke Instagram und ...
16/01/2025

Goodbye Facebook
Wir lassen das soziale Netzwerk Facebook hinter uns, um uns noch besser auf die Netzwerke Instagram und LinkedIn fokussieren zu können. Dies ist somit der letzte Post auf Facebook, bevor wir dieses Kapitel schließen.
Wir bedanken uns, bei allen Follower*innen für die Treue der letzten Jahre und würden uns freuen euch auf LinkedIn oder Instagram begrüßen zu dürfen.
Auch hier findet ihr spannende Beiträge zu Veranstaltungen, Forschung und Lehre. Aber auch lehrreiche und faktenbasierte Posts rund um die Themen Energie und Nachhaltigkeit.

Unsere aktuellen Social Media-Kanäle findet ihr unter folgenden Links:
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Das neue Jahr beginnt und damit auch die Zeit der Neujahrsvorsätze. Eine Umfrage zeigt, dass mehr Sport treiben, mehr Ge...
09/01/2025

Das neue Jahr beginnt und damit auch die Zeit der Neujahrsvorsätze. Eine Umfrage zeigt, dass mehr Sport treiben, mehr Geld sparen und sich gesünder Ernähren zu den häufigsten Neujahrsvorsätzen der Deutschen gehören. Im vergangenen Jahr ist der Anteil der Menschen, die sich ein umweltfreundlicheres Leben vornehmen, um 2% auf 53% gestiegen. Doch welche Vorsätze konkret können so einen Lebensstil unterstützen?

So kann beispielsweise Strom gespart werden, indem Geräte vom Netz getrennt werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Denn was viele nicht wissen: Viele eingesteckte Geräte bleiben im Stand-by-Modus, bis sie wieder gebraucht werden. Ein PC beispielsweise verbraucht im Standby-Modus bis zu 263 kWh pro Jahr. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel des Verbrauchers. So kann die Stromrechnung am Ende des Jahres um bis zu 18 Euro höher ausfallen. Dabei ist zu beachten, dass es sich hierbei um die Stromkosten handelt, die nur für ein Gerät anfallen. Um die Geräte nicht jedes Mal manuell von der Steckdose trennen zu müssen, können Steckdosenleisten mit einer Zeitschaltuhr verwendet werden, die sich beim Ausschalten selbst vom Stromnetz trennen. Solch eine Dreifachsteckdose kostet ca. 20€ und bietet die Möglichkeit mehrere Geräte gleichzeitig an das System anzuschließen. Je nach Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte amortisiert sich solch eine Steckdose nach 3-12 Monaten.

Aber nicht nur der Stromverbrauch kann im Haushalt reduziert werden. Oft wird unnötig viel Wasser verbraucht, weil zu lange geduscht wird, die Waschmaschine zu oft läuft oder der Wasserhahn unachtsam bedient wird. All diese Probleme lassen sich ohne großen Verzicht lösen. So ist es möglich sowohl am Duschhahn als auch am Wasserhahn Aufsätze zu verwenden, die dem Wasser Luft aus der Umgebung beimischen. Dadurch wird der Wasserverbrauch deutlich reduziert. Der Verbraucher bemerkt dies jedoch nicht, da sich das Volumen des Wassers nicht ändert. Bei einer Waschmaschine ist die Verwendung eines solchen Aufsatzes nicht möglich, aber auch hier kann viel Wasser gespart werden. Ältere Waschmaschine sollten nur voll beladen benutzt und der Eco-Modus verwendet werden. Hierdurch kann ein ressourcenschonendes Waschen gewährleistet werden.

Doch auch am Essenstisch wird dem Klima durch einen zu hohen Fleischkonsum oder eine ungesunde Ernährung geschadet. Es ist ratsam den Fleischkonsum zu verringern und natürliche Lebensmittel aus der Region zu verzehren. Lange Lieferketten können so vermieden werden und auch der Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln geht so zurück. Eine Statistik zeigt, dass Fleischesser 1730kg CO2 pro Jahr durch ihre Ernährungsweise ausstoßen. Bei Vegetariern und Veganern sind es nur 1280kg CO2 und 1040kg CO2. Folglich kann durch eine fleischarme Ernährung oder gar durch den Verzicht auf Fleisch eine Menge CO2 eingespart werden. Wenn euch das Thema „Klimabilanz der Ernährungsformen“ interessiert, dann schaut euch gerne unseren EFE vom 02.05.2024 an.

Ebenfalls kann außerhalb der eigenen vier Wände das Leben klimafreundlicher gestaltet werden. Vor allem bei der Mobilität können viele Menschen ihren Alltag umgestalten. Anstatt ein Auto zu nutzen, kann auf das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden. Gerade im Sommer ist das Fahrrad die perfekte Alternative zum Auto und spart zudem einen großen Kostenblock ein. Außerdem bleibt der Körper durch die tägliche Bewegung fit, was wiederum zu einer Steigerung der Lebensqualität führt. Aber auch wenn der Verzicht auf das Auto fast unmöglich ist, können Fahrgemeinschaften gebildet werden. Das Verkehrsaufkommen zu Stoßzeiten würde sich dadurch drastisch verringern und Staus deutlich reduzieren.

Neujahrsvorsätze bedeuten nicht immer automatisch Verzicht. Mit cleveren Tricks im Alltag und neuen Gewohnheiten kann man der Umwelt, der eigenen Gesundheit und dem Geldbeutel viel Gutes tun.

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Quellen:
Wie hoch ist der Stromverbrauch meines PCs und Laptops, Sparstrom
Häufigste gute Vorsätze für das Jahr 2025 in Deutschland, Statista
Fleischesser belasten das Klima stärker, Statista
Gute Vorsätze: weniger Stress größter Wunsch für 2025, DAK
Gute Vorsätze: Mehr Zeit für die Familie wichtiger denn je, DAK

Heute möchten wir euch einige unserer Highlights des Jahres 2024 präsentieren. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir m...
30/12/2024

Heute möchten wir euch einige unserer Highlights des Jahres 2024 präsentieren. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten es uns nicht nehmen lassen, unsere besonderen Momente R***e passieren zu lassen.

Wie ihr bereits gesehen habt, hat das Institut seit diesem Jahr ein neues Logo. Im nächsten Jahr wird sich darüber hinaus auch der optische Auftritt des Instituts ändern.

Anfang des Jahres wurde unsere Institutsleitung, Frau Prof. Schwenzfeier-Hellkamp und deren Stellvertretung, Herr Prof. Haubrock, erneut ins Amt gewählt. Der Vertreterin unserer nicht stimmberechtigten Mitglieder, Katrin Schulte, wurde gedankt. Nun wurde sie durch Dr. Jan-Lukas Storck abgelöst, der sich zukünftig ebenfalls für die Mitglieder des Instituts einsetzen wird.

Durch die Aufnahme zwei weiterer Personen in das Promotionskolleg NRW, haben nun seit 2024 insgesamt drei professorale Mitglieder des Instituts das Promotionsrecht. Zudem erhielt Dr. Fabian Schoden, neben seiner erfolgreich abgeschlossenen Promotion, die Ehrenplakette des VDI.

Auch in diesem Jahr, fand der ITES-Kongress unter dem Thema „Die Zukunft der Energietechnik mit KI und Simulation – Effizienter, nachhaltiger, intelligenter“ statt. Neben inspirierenden Vorträgen und einer Podiumsdiskussion, wurden zwei Studenten für ihre herausragenden Bachelorarbeiten mit dem ITES-Nachwuchspreis geehrt.

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2025 und wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Weihnachten steht kurz bevor – Morgen ist Heiligabend! Das Institut für Technische Energie-Systeme wünscht euch schöne u...
23/12/2024

Weihnachten steht kurz bevor – Morgen ist Heiligabend!
Das Institut für Technische Energie-Systeme wünscht euch schöne und besinnliche Feiertage im Kreise eurer Liebsten. Wir hoffen, ihr verlebt ein schönes Fest mit wertvollen Gesprächen, leckerem Essen und tollen Menschen. Vielleicht konntet ihr sogar ein paar Tipps zum Thema Klimakiller zu Weihnachten befolgen? Das kann das etwas angepasste Menü sein, eine nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Verpackungsmaterial oder ein Geschenk.
Wie auch in den vergangenen Jahren wird es in 2024 ebenfalls einen Jahresrückblick geben, in dem wir auf unsere Highlights dieses Jahres zurückblicken möchten. Am nächsten Montag erscheint dieser auf unseren Social Media-Kanälen. Mit diesem Post möchten wir euch auf die Reise durch das Jahr des ITES mitnehmen. Seid gespannt!
Gleichzeitig freuen wir uns auf ein neues Jahr voller interessanter Forschungen, toller Veranstaltungen und Innovationen.

Ihr möchtet das nicht verpassen? Dann schaut regelmäßig auf unseren Social Media-Kanälen vorbei.

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Ein spannender Tag bei Schüco!Die Studierenden, die während des Makerthons die Challenge „Entwicklung eines zirkulären F...
19/12/2024

Ein spannender Tag bei Schüco!
Die Studierenden, die während des Makerthons die Challenge „Entwicklung eines zirkulären Fensterdesigns, das Recycling und Wiederverwendung ermöglicht“ der Schüco International KG bearbeitet haben, hatten die großartige Gelegenheit, die Unternehmenszentrale in Bielefeld zu besuchen. Dort präsentierten sie ihre innovativen Ideen aus dem Makerthon, stellten Fragen und erhielten wertvolles Feedback direkt von den Expert*innen. Die Studierenden waren dankbar für diese Möglichkeit und verließen die Unternehmenszentrale mit frischen Ideen und einem motivierenden Gefühl, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird.

Weitere Infos zu den Ergebnissen der Challenge findet ihr in unserem Post vom 18.11.2024. Viel Spaß beim Nachlesen!

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Unser ITES-Mitglied Dr. Fabian Schoden erhielt am 25.11.2024 auf der jährlichen Mitgliederversammlung des VDI OWL die Eh...
12/12/2024

Unser ITES-Mitglied Dr. Fabian Schoden erhielt am 25.11.2024 auf der jährlichen Mitgliederversammlung des VDI OWL die Ehrenplakette des VDI. Neben seiner Tätigkeit im Institut und seiner Anstellung in der Industrie hat er sich in besonderer Weise für die Einbindung junger Ingenieurinnen und Ingenieure in den VDI OWL engagiert. Gemeinsam mit der Geschäftsstelle initiierte er den Young Engineers Stammtisch und etablierte erfolgreich diese Austauschplattform für technisch orientierte junge Menschen. Darüber hinaus war er maßgeblich an der Konzeption und dem Start der Social Media Präsenz des VDI OWL beteiligt. Inhaltlich prägte er den VDI in den Fokusthemen Nachhaltigkeit, Klimaschutzmaßnahmen und zirkuläres Wirtschaften.

Wir gratulieren Fabian Schoden zu dieser besonderen Wertschätzung seines Engagements.

📷VDI OWL/Nitschke-Fotografen

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Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Freude, aber auch eine Zeit erheblicher Umweltbelastungen. Traditionen wie Beleucht...
05/12/2024

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Freude, aber auch eine Zeit erheblicher Umweltbelastungen. Traditionen wie Beleuchtung, Festessen, Weihnachtsbäume und der hohe Konsum erhöhen den CO2-Ausstoß in Deutschland deutlich. Doch mit nachhaltigen Alternativen kann jeder dazu beitragen, die Feiertage klimafreundlicher zu gestalten.

Ein großer Klimakiller ist die Weihnachtsbeleuchtung, die den Stromverbrauch in die Höhe treibt. Während der Weihnachtszeit brennt die Weihnachtsbeleuchtung in deutschen Haushalten in der Regel etwa 6 Stunden pro Tag, was zu einem Stromverbrauch von ca. 190 kWh führt. Sie macht damit etwa ein Drittel des Jahresstromverbrauchs für Beleuchtung aus. Aufsummiert ergibt das ein Stromverbrauch von ca. 7,8 Milliarden kWh pro Jahr in Deutschland. Stundenlang leuchtende Lichterketten verbrauchen oft unnötig viel Energie. Mittlerweile sind LED-Lichter weit verbreitet, die einen geringeren Stromverbrauch aufweisen als Lichterketten mit Glühbirnen. Durch das Anschließen einer Zeitschaltuhr kann der Stromverbrauch von LED-Lichterketten noch weiter gesenkt werden. Diese sorgt dafür, dass die Beleuchtung nur so lange brennt, wie sie benötigt wird. Zudem sind solarbetriebene Lichterketten, welche die Sonnenenergie vom Tag speichern, eine weitere nachhaltige Alternative.

Auch das Festessen kann die Umwelt belasten. Fleisch, vor allem Rindfleisch, verursacht enorme Mengen an CO2 und Methan, was die Klimabilanz stark verschlechtert. Der typische Weihnachtsbraten kann wesentlich mehr Emissionen als ein vegetarisches Menü verursachen. Die CO2-Bilanz ist stark von der Fleischart und der Herkunft abhängig. Rindfleisch hat aufgrund der hohen Methanemissionen die schlechteste Bilanz, während Geflügel das Klima vergleichsweise weniger belastet. Rindfleisch verursacht bis zu 7,4 Mal so viel CO2-Ausstoß wie Schwein oder Geflügel. Regionales Fleisch von Weidetieren, etwa direkt vom örtlichen Bauern, schneidet deutlich besser ab als importiertes Fleisch aus Massentierhaltung, bleibt aber in der Regel klimaschädlicher als pflanzliche Alternativen.

Ein weiterer Umweltfaktor ist der Weihnachtsbaum. Rund 30 Millionen Bäume werden jedes Jahr in Deutschland gefällt. Viele Bäume landen nach dem Fest auf dem Müll. Eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Weihnachtsbäumen sind regionale Bio- und Topfbäume. Allerdings haben Biobäume den Nachteil das sie nur einmal genutzt werden können. Topfbäume bieten dagegen eine langfristige Lösung, sie können über mehrere Jahre, oft 3 bis 10 Jahre, genutzt werden. Damit sind Topfbäume eine besonders umweltfreundliche Wahl, die nicht nur Ressourcen schont, sondern auch auf Wiederverwendbarkeit setzt. Auch wiederverwendbare Kunstbäume sind eine Option, da sie über noch mehr Jahre genutzt werden können. Ein Kunstbaum wird klimafreundlicher als ein traditionell geschlagener Weihnachtsbaum, wenn er mindestens 10 bis 20 Jahre genutzt wird, je nach Material, Herkunft und Größe. Dieser Zeitraum ergibt sich aus dem gesamten Lebenszyklus eines künstlichen Weihnachtsbaums, da die Produktion und der Transport mit hohen CO2-Emissionen verbunden sind. Trotzdem können Kunstbäume aus recycelten (z. B. Polyethylen) oder biologisch abbaubaren (z. B. Polyactide) Materialien langfristig die Umweltbilanz verbessern.

Zu guter Letzt verursacht auch der Konsumrausch riesige Müllberge. Geschenkverpackungen aus Plastik oder beschichtetem Papier lassen sich nur schwer recyceln. Nachhaltiger ist es, Altpapier wie Zeitungen, Magazine oder Recyclingpapier sowie Stofftaschentücher oder wiederverwendbare Boxen zu nutzen. Auch für materielle Geschenke gibt es umweltfreundliche Alternativen, wie Erlebnisse oder Spenden. Zu beachten ist, dass beispielsweise Flugreisen und Kreuzfahrten keine nachhaltige Alternative bieten, da sie eine höhere Umweltbelastung darstellen.

Weihnachten muss nicht auf Kosten der Umwelt gehen. Mit kleinen, bewussten Entscheidungen lässt sich die Umweltbelastung reduzieren – für ein Fest, das nicht nur besinnlich, sondern auch nachhaltig ist.

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Die letzte der drei Challenges des Makerthons wurde von PALPRINT gestellt. Das Paderborner Start-up entwickelt mit seine...
25/11/2024

Die letzte der drei Challenges des Makerthons wurde von PALPRINT gestellt. Das Paderborner Start-up entwickelt mit seinem Konzept „Reprint your logistics“ eine innovative Lösung für den Verpackungskreislauf in der Industrielogistik. Der Einsatz von 3D-Druck ermöglicht die automatisierte Fertigung von maßgeschneiderten, wiederverwendbaren und recycelbaren Mehrwegverpackungen.

Die Challenge der Studierenden bestand darin, eine Lebenszyklusanalyse (LCA) bezüglich der Zirkularität und des CO2-Fußabdrucks von den 3D-gedruckten Verpackungen zu erstellen. Beide Gruppen verwendeten die Open-Source-Software openLCA, um ein LCA-Modell der Verpackung zu erstellen. Die Software bietet die Möglichkeit, die Umweltauswirkungen von Produkten und Prozessen zu berechnen und zu visualisieren. Mithilfe von Datenbanken und einer Fallstudie für Flaschen aus Polyethylenterephthalat (PET) und Polycarbonat (PC), die auf der Website von openLCA veröffentlicht sind, machten sich die Studierenden mit der Software vertraut.

Die erste Gruppe präsentierte einen detaillierten Aufbau und die Anwendung von openLCA sowie eine selbst erstellte Mindmap, die den Lebenszyklus einer 3D-gedruckten Verpackung veranschaulichte. In dieser Mindmap wurden wichtige Prozesse und deren Zusammenhänge veranschaulicht und wichtige Prozessdaten ergänzt, z.B. der Nutzungszyklus der Verpackung (5-10 Sendungen). Schließlich wurde ein Vergleich zwischen PET und konventionellen Verpackungsmaterialien wie Papier oder Folie vorgestellt. Die durchgeführte Analyse ergab, dass bei der Neuproduktion von 1 kg PET 3,7 bis 4,4 kg CO2 emittiert werden. Bei Papier lag der CO2-Ausstoß bei 2 bis 4 kg und bei Folie bei 6 bis 8 kg pro kg Material. Da die 3D-gedruckte Verpackung aus PET besteht, hat sie potenziell geringere Auswirkungen auf die Umwelt als herkömmliche Verpackungsmaterialien.

Die zweite Gruppe stellte den Prozess der Einarbeitung in die Software vor, den sie auf der Grundlage der Fallstudie durchführten. Sie erläuterten, wie die Fallstudie ein guter Ausgangspunkt für die Implementierung der 3D-gedruckten Verpackung in die Software war. Eine neue 3D-gedruckte Verpackung wird aus PET-Granulat hergestellt, daher übernahm die Gruppe einige Elemente aus der hinterlegten Datenbank der Fallstudie für ihre LCA. Sie präsentierten eine Mindmap des Produktlebenszyklus. Die Gruppe zeigte, wie sie dies in der Software umgesetzt haben. Außerdem stellten sie das Fließdiagramm vor, welches von der Software generiert wurde. Die Gruppe arbeitet weiterhin eng mit PALPRINT zusammen, um eine detailliertere LCA für die 3D-gedruckte Verpackung zu erstellen.

Es wurde deutlich, dass die LCA einen Mehrwert bietet, da detaillierte Informationen zu Umweltfaktoren, wie die CO2-Emissionen der Herstellungs- und Transportprozesse, gewonnen werden. Beide Gruppen empfanden die erste Verwendung der Software als herausfordernd und nicht selbsterklärend. Die zweite Gruppe wird ihr Projekt im Rahmen des Wahlmoduls „Zirkuläre Wertschöpfung“ fortsetzen, um eine detailliertere LCA der 3D-gedruckten Verpackung in der Software zu erstellen.

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Das ITES präsentiert sich jetzt im neuen Design! Die Umbenennung der FH Bielefeld in Hochschule Bielefeld, der damit ein...
21/11/2024

Das ITES präsentiert sich jetzt im neuen Design!

Die Umbenennung der FH Bielefeld in Hochschule Bielefeld, der damit einhergehende Logowechsel und die Neuausrichtung des übergreifenden Designs sind auch an uns nicht spurlos vorübergegangen. Heute möchten wir euch unser neues Logo des Instituts für Technische Energie-Systeme präsentieren. Es zeigt neben der prägnanten Gestaltung unseres Namens ebenfalls unser Streben nach neuen, innovativen Lösungen nachhaltiger, zukunftsorientierter und intelligenter Energiesysteme. Zudem ist das Unendlichkeitszeichen eine Anspielung auf unseren Forschungsbereich der zirkulären Wertschöpfung, der immer weiter in den Fokus rückt und bei dem es um das Schließen von Kreisläufen geht.

Das Logo wird langfristig nicht die einzige Anpassung unseres Designs bleiben. Schon bald wird sich das ITES in einem neuen Gewand zeigen, das etwas gradliniger und moderner daherkommt. Seid gespannt auf alle kleinen Veränderungen, die ihr in nächster Zeit auf unserer Webseite und unseren Social Media-Kanälen entdecken könnt.

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Eine weitere Challenge des Makerthons thematisierte ein mögliches „Fenster der Zukunft“ der Schüco International KG, mit...
18/11/2024

Eine weitere Challenge des Makerthons thematisierte ein mögliches „Fenster der Zukunft“ der Schüco International KG, mit ihrem Hauptsitz in Bielefeld. Schüco zählt zu den führenden Anbietern von Systemlösungen für Fenster, Türen und Fassaden sowie weiterer Produktkategorien. Das Unternehmen legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und hat deshalb eine Vielzahl von Initiativen ins Leben gerufen sowie Produkte entwickelt, um umweltfreundliches Bauen zu fördern.

Die Idee der ersten Gruppe, Bambus als Materialalternative zu nutzen, wurde von Schüco bisher noch nicht in Betracht gezogen. Bambus weist ähnliche robuste Materialeigenschaften auf wie herkömmliche Materialien. Zudem garantiert der schnell nachwachende Rohstoff eine große Verfügbarkeit und minimiert Materialengpässe. Die Gruppe konzipierte ein Fenstersystem mit zwei verschiedenen Rahmenvarianten. In Anbetracht der üblicherweise aus Aluminium gefertigten Fensterrahmen wurde zunächst die Möglichkeit in Erwägung gezogen, einen Bambuskern einzubauen, um den Aluminiumanteil des Fensters zu verringern. Dadurch kann trotzdem die äußere Aluminiumhülle beibehalten werden. In der zweiten Variante wurde der Gedanke dahingehend ergänzt, dass der Fensterrahmen ausschließlich aus Bambus gefertigt werden sollte. Des Weiteren wurde die generelle Möglichkeit in Erwägung gezogen, Algen zwischen die Scheiben des Fensters zu integrieren, um dadurch Energie und Sauerstoff zu produzieren. Um eine zu starke Grünfärbung des Fensters zu vermeiden und ein gesundes Algenwachstum zu ermöglichen, wurde ein Einlass- und Ablasssystem integriert, welches einen regelmäßigen Austausch der Algen sowie eine Reinigung der Scheiben ermöglicht. Anschließend könnten die Algen als Verpackungsmaterial, Kohlefaser oder Biotreibstoff erneut eingesetzt werden.

Die zweite Gruppe fokussierte sich auf die R-Strategien der Kreislaufwirtschaft, insbesondere auf das Recycling und die Wiederverwendbarkeit (Reuse) von Materialien. Ein Ansatz war ein modulares Fenster, um dessen Lebensdauer zu erhöhen. Dies sollte durch den Einbau von Sensoren erreicht werden, die den Zustand des Fensters und seiner Komponenten überwachen, um defekte Teile (Module) frühzeitig zu erkennen und auszutauschen. Sie stellten zudem ein mögliches Fensterrücknahmekonzept vor. Um dieses für den Kunden attraktiv zu machen, wurden Rabatte als Anreiz vorgeschlagen.

Durch die verschiedenen Ausgangspunkte der Gruppen wurden vielfältige Möglichkeiten präsentiert. Bambus stellt eine innovative Alternative zu herkömmlichen Materialen dar. Zudem erscheint das Konzept für die Rücknahme von Fenstern aus unternehmerischer Perspektive realisierbar.

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Im Lichtlabor der Hochschule Bielefeld (HSBI) stehen viele verschiedene Geräte zur Messung und Analyse von Leuchten zur ...
14/11/2024

Im Lichtlabor der Hochschule Bielefeld (HSBI) stehen viele verschiedene Geräte zur Messung und Analyse von Leuchten zur Verfügung, darunter auch ein Nahfeldgoniophotometer, das wir heute vorstellen möchten.

Unser Nahfeldgoniophotometer ist ein präzises Messgerät, das in der Lichttechnik eingesetzt wird, um winkelabhängig die Lichtstärke und auch das gesamte Lichtspektrum mittels Spektralradiometer/Charged-Coupled-Device-Kamera zu untersuchen. Während der Messung wird eine eingespannte Lichtquelle mit einem sehr präzisen Motor gekippt und geschwenkt. Der Lichtdetektor hingegen bleibt statisch. Mithilfe der Messung lassen sich unter anderem die Farbtemperatur, Farbwiedergabe und Tristimuluswerte (Anteile der drei Primärfarben) winkelabhängig bestimmen. Das Messgerät ermöglicht die Erstellung von Lichtstärkeverteilungskurven, die unter anderem für Beleuchtungssimulationen benötigt werden. In Verbindung mit weiteren technischen Daten einer Leuchte kann eine Software dann beispielsweise die Beleuchtungsstärke auf einem Fluchtweg ermitteln, um zu bewerten, ob diese ausreicht und gleichmäßig genug ist.

Das Nahfeldgoniophotometer gehört zur Gruppe der „Near Field Measurement Systems“ (NFMS) und unterscheidet sich von den Fernfeldgoniometern durch den erforderlichen Abstand zwischen Leuchte und Detektoren. Bei den Nahfeldgoniophotometern beträgt dieser Abstand weniger als fünf Meter. Es ist möglich, mithilfe von z.B. Algorithmen die Nahfelddaten in Fernfelddaten umzuwandeln. Die Datenumwandlung ist hilfreich, um zu verstehen, wie sich eine Leuchte in einer realen, großräumigen Anwendung verhält, wie z.B. bei der Beleuchtungsplanung von Straßen oder Konzerthallen.

Das Nahfeldgoniophotometer der HSBI ist für die Vermessung von Leuchten bis zu einer Größe von 86,5 cm x 53,5 cm (Länge x Breite) ausgelegt. Das Messgerät verfügt über einen Bewegungsbereich von ±90° in zwei Achsen mit einer Bewegungspräzision von 0,25°. Mit diesem Gerät steht ein leistungsfähiges Werkzeug zur Verfügung, das entscheidend zur Optimierung und Analyse moderner Beleuchtungssysteme beiträgt.

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