Historisches Institut Bochum

Historisches Institut Bochum Offizielle Seite des Historischen Instituts, Fakultät für Geschichtswissenschaften der Ruhr-Univer

Das Historische Institut der Ruhr-Universität gehört zu den größten in Deutschland und ermöglicht dadurch im Hinblick auf thematische Breite und Betreuungsrelation ein erstklassiges Studium. Die 14 Professuren und 5 Juniorprofessuren sowie eine Vielzahl weiterer Dozenten stehen für eine perspektivenreiche, forschungsstarke und international gut vernetzte Wissenschaftseinheit. Im Angebot befinden s

ich eine wachsende Anzahl spezifischer Studienabschlüsse, der B.A. für alle Geschichtsstudierenden, der Master of Arts Geschichte und der Master of Education; maßgeblich beteiligt ist das Institut an den Master-Studiengängen Medieval and Renaissance Studies (MARS), Gender Studies und Religionswissenschaft.

Jetzt erschienen: Zeitschrift für Genozidforschung Jg. 23 (2), 2025Fokus: Deutschland und der Genozid an den Armeniern20...
16/01/2026

Jetzt erschienen:

Zeitschrift für Genozidforschung Jg. 23 (2), 2025

Fokus: Deutschland und der Genozid an den Armeniern

2025 jährte sich zum 110. Mal der Beginn des Genozids an der armenischen Bevölkerungsgruppe im Osmanischen Reich, zum neunten Mal jährte sich die Resolution des Deutschen Bundestags, den Genozid als solchen zu benennen. Das bedeutet aber auch rund 100 Jahre, in denen ein langer Weg von der Komplizenschaft des Deutschen Reichs mit dem Osmanischen hin zu einer Anerkenntnis des Völkermords und der deutschen Mittäterschaft zurückgelegt wurde. Im Fokusartikel des neuen Heftes der Zeitschrift für Genozidforschung rückt der Historiker Hans-Lukas Kieser (Zürich/Newcastle) die lange Geschichte einer dichten Verschränkung Deutschlands mit den Ereignissen des Genozids von 1915/16 wie auch seiner Relativierung und Leugnung in das Zentrum. In einem chronologischen Durchschreiten der deutsch-osmanisch-türkischen Beziehungsgeschichte seit dem späten 19. Jahrhundert untersucht er die Beteiligung Deutschlands am Völkermord an den Armenier:innen im Jahr 1915, diskutiert Nachwirkungen des Völkermords in Deutschland und reflektiert systematisch die Parallelen zwischen dem Völkermord an den Armenier:innenn und dem Holocaust.

Die weiteren Beiträge beschäftigen sich mit der Rolle der hinsichtlich ihrer Bedeutung wenig beforschten Umwandererzentralstelle (UWZ) im nationalsozialistisch besetzten Polen zwischen 1939 und 1944 (Hannah Riedler, Klagenfurt), mit der Bedeutung von Anschlüssen an »hamitische Theorien« und ihrer Fortschreibungen für die ideologische Legitimierung des Genozids des Jahres 1994 an den Tutsi in Ruanda (Anne D. Peiter, La Réunion) und diskutieren die Geschichte der europäischen Literatur entlang eines in ihrer Tiefenstruktur eingelagerten antisemitischen Codes (Lasse Wichert & Medardus Brehl, Bochum).

Das neue Heft der Zeitschrift für Genozidforschung rückt mit dem Genozid an den Armeniern ein Ereignis in den Fokus, das sich 2025 zum 110. Mal jährt. In den Fokusbeiträgen werden einerseits Fragen nach der strukturellen Bedeutung der Genozidpolitik für eine ökonomische Transformation der Regi...

Jetzt erst recht. Stipendium an der Central Michigan University!
05/01/2026

Jetzt erst recht. Stipendium an der Central Michigan University!

STUDIEREN UND FORSCHEN ZU FORMEN KOLLEKTIVER GEWALT AN DER RUBWir laden herzlich ein zu Infoveranstaltungen über das Stu...
13/10/2025

STUDIEREN UND FORSCHEN ZU FORMEN KOLLEKTIVER GEWALT AN DER RUB

Wir laden herzlich ein zu Infoveranstaltungen über das Studienzertifikat »Collective Violence, Holocaust and Genocide Studies (CVG)

Termin 1 (Präsenz): Dienstag, 14.10.2025, 16:00 Uhr c.t., Raum: GAFO 02/364

Termin 2 (Zoom): Mittwoch, 22.10.2025, 16:00 Uhr c.t., Zoom
Meeting-ID: 937 324 8379
Passwort: 944209

Das Zertifikat zeichnet eine in den Regelstudiengängen selbstgewählte Vertiefung zu den Herausforderungen von Gewalt, Völkermord, Diskriminierung und Ausgrenzung aus.

Es wird vom Institut für Diaspora- und Genozidforschung in Kooperation mit dem Optionalbereich und der PSE der RUB verliehen.

Erste Infos zur Zertifikat CVG findet ihr hier: https://www.idg.ruhr-uni-bochum.de/zertifikatsstudium/index.html.de

Prof. Dr. Constantin Goschler ist auf dem 55. Deutschen Historikertag in Bonn 2025 zum stellvertretenden Vorsitzenden de...
09/10/2025

Prof. Dr. Constantin Goschler ist auf dem 55. Deutschen Historikertag in Bonn 2025 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Verbands der Historiker Deutschlands gewählt woirden.
Das Historische Institut gratuliert herzlich!

Die Arbeit des VHD koordiniert ein auf vier Jahre gewählter Vorstand aus vier Personen.

07/10/2025

LEXIKON NICHT-STAATLICHER GRUPPEN UND GEMEINSCHAFTEN IM MITTELMEERRAUM
hrsg. von Medardus Brehl, Mihran Dabag, Andreas Eckl und Kristin Platt, Bochum: Ruhr-Universität Bochum 2025

Jetzt online erschienen (Open Access)

IDG-Zertifikat COLLECTIVE VIOLENCE, HOLOCAUST AND GENOCIDE STUDIES (CVG)VORLESUNGSVEREICHNIS für das WiSe 2025/26 JETZT ...
08/09/2025

IDG-Zertifikat COLLECTIVE VIOLENCE, HOLOCAUST AND GENOCIDE STUDIES (CVG)

VORLESUNGSVEREICHNIS für das WiSe 2025/26 JETZT ONLINE!

Das Zertifikat ist ein Angebot des Instituts für Diaspora- und Genozidforschung der Ruhr-Universität im Rahmen der grundständigen Lehre. Es zeichnet eine im Studium selbstgewählte Vertiefung aus – dies bedeutet, dass das Zertifikat im Rahmen des jeweiligen Regelstudiengangs erworben werden kann. Als Zusatzzertifikat bescheinigt es einen besonderen persönlichen Studienschwerpunkt, um
• ein eigenes Studieninteresse zeigen zu können
• eine Profilbildung zu fördern für den eigenen Weg in die Forschung
• eine Vertiefung zu ermöglichen im Rahmen des Lehramtsstudiums
• Berufschancen zu verbessern.

Das Verzeichnis der für das Zertifikat anrechenbaren Lehrveranstaltungen des IDG im WiSe 2025/26 findet ihr hier: https://www.idg.ruhr-uni-bochum.de/lehre/index.html.de

Weitere Veranstaltungen aus u.a. den Studiengängen der Geschichts- und Sozialwissenschaften, Gender Studies, Religionswissenschaften, Medienwissenschaften, Komparatistik, Katholische und Evangelische Theologie, Jura, Philosophie und Erziehungswissenschaft können nach Rücksprache ebenfalls im Rahmen des Zertifikatsstudiums angerechnet werden.
Bitte sprecht uns gerne einfach an: [email protected] oder ++49 234 3229700

Jetzt erschienen: Zeitschrift für Genozidforschung Jg. 23 (1), 2025Fokus: Gewalt – Prozess, Person, PositionDie Beiträge...
21/07/2025

Jetzt erschienen:

Zeitschrift für Genozidforschung Jg. 23 (1), 2025

Fokus: Gewalt – Prozess, Person, Position

Die Beiträge des neuen Heftes mit dem Fokus „Gewalt – Prozess, Person, Position“ untersuchen die Verfolgung ungarischer Juden in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs, insbesondere auf den Todesmärschen, im Konzentrationslager Mauthausen und in Gunskirchen; die Diskussionen um die Frage von Gewalt und Gewaltlosigkeit innerhalb der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) in der Zwischenkriegszeit angesichts des erstarkenden Faschismus in Europa und dem Ausbruch von Kriegen in der Mandschurei, in Abessinien oder in Spanien; literarische Dekonstruktionen von Fortschreibungen nationalsozialistischer Wissens- und Identitätsmuster nach 1945 und die damit einhergehende Dethematisierung des Holocaust; Aspekte einer bewussten Co-Memory zur Erfahrung des Holocaust in der Erinnerungsarbeit von Überlebenden des Genozids an den Tutsi Ruandas.
Mit Beiträgen von Joana Krizanits, Christin Hansen, Simonetta Sanna und Anne D. Peiter.

Adresse

Historisches Institut Der Ruhr-Universität Bochum, UniversitätsStr. 150
Bochum
44801

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Historisches Institut Bochum erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen