-Präzise, realistisch, konkret-
Präzise hinschauen, realistisch einordnen und konkrete Perspektiven entwickeln: Das schreibt sich das neue Institut für Religion und Gesellschaft der RUB auf die Fahnen. An der Schnittstelle zwischen Theologie und Soziologie, Religionswissenschaft und Anthropologie geht es um einen ganz genauen Blick auf die Dynamik von Organisationen, vor allem Kirchen, und auf die
Lebensformen von Individuen, die sich in unterschiedlichen Ausprägungen von Geschlecht, Sexualität, Liebe, Ehe, Familie äußern. Dr. Isolde Karle wurde am 25. November feierlich eröffnet.
-Durch ungewohnte Perspektiven inspiriert-
Zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erforscht Prof. Karle im neuen Institut das Verhältnis von Religion und Gesellschaft. Sie wollen unterschiedliche theologische Disziplinen ins Gespräch miteinander bringen, sich mit der Soziologie austauschen. Die Forschungsfragen sollen so lebensnah wie möglich von der Gegenwart ausgehen, um zu klären, welche Rolle Religion und Kirche in Kultur und Gesellschaft spielen und vor allem, welche Bedeutung sie für die Lebensführung einzelner Menschen haben. Impulse setzen dabei regelmäßige Kontakte zu Forscherinnen und Forschern insbesondere aus dem Ausland. „Wir wollen uns durch ungewohnte Perspektiven inspirieren lassen“, so Prof. Ziel ist es, eine moderne, praktische, interkulturell anschlussfähige Theologie zu entwickeln. http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2015/pm00160.html.de