08/09/2021
Der Lebensbund gehört zu den mythenumworbensten Institutionen der Studentenverbindungen. Sich ein Leben lang binden. Möchte man das in einer akademischen Gemeinschaft? Und was möchte man als junger Student schon mit den „Alten“ zu tun haben?
Der Lebensbund ist ein wichtiger Bestandteil des burschenschaftlichen Lebens. Mit der Aufnahme des Burschenbandes verspricht man sich und seinen Bundesbrüdern ein Leben treu zu bleiben. Der Begriff der BundesBRÜDER drückt dabei den Grad der Verbindlichkeit aus. Brüder sind sich nicht immer einig, streiten sich mal, haben aber ein Gemeinsames, weshalb man an der Loyalität keinen Grund zum Zweifel hat.
Als Student profitiert man von der Unterstützung der Alten Herren durch Lebens-, Studium- und Berufserfahrung und wird dadurch in der Regel einen gewissen Vorsprung zu anderen Studenten beim Berufseinstieg haben. Die Brüder des Bundes sind erfolgreiche Anwälte, Ingenieure und Geisteswissenschaftler, die, wenn man möchte, fördern und fordern.
Vor allem aber hat man wirkliche Freunde, die in allen Lebenslagen treu zu einem stehen und mit denen man auch einfach gerne Zeit verbringt. Jung und alt - man lernt voneinander.
Der Lebensbund verspricht in einer schnelllebigen Zeit eine Konstante, auf die man bauen kann - trotz räumlicher Distanz, beruflichen oder familiären Veränderungen, eine Gemeinschaft, die bleibt.