Heine Center for Artificial Intelligence and Data Science

Heine Center for Artificial Intelligence and Data Science Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Heine Center for Artificial Intelligence and Data Science, Hochschule und Universität, Düsseldorf.

Das Heine Center for Artificial Intelligence and Data Science ist eine fakultätsübergreifende wissenschaftliche Einrichtung der Heinrich-Heine-Universität im Bereich Künstliche Intelligenz und Datenwissenschaften.

Heute gibt es wieder ein neues Update zu unserer Online-Lehrveranstaltung „KI für Alle“. Ein Aspekt, der uns sehr am Her...
10/02/2023

Heute gibt es wieder ein neues Update zu unserer Online-Lehrveranstaltung „KI für Alle“. Ein Aspekt, der uns sehr am Herzen liegt, ist die Tatsache, dass wir alle erstellten Lernvideos und begleitenden Materialien unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichen. Mit welcher Plattform können wir das optimal umsetzen? - Wir sind sehr stolz unsere Zusammenarbeit mit dem KI-Campus verkünden zu können. Der KI-Campus ist die Lernplattform für Künstliche Intelligenz mit kostenlosen Online-Kursen, Videos und Podcasts zur Stärkung von KI- und Datenkompetenzen. Hier erfahrt ihr mehr: https://ki-campus.org/about.

Mit dem Start des Sommersemesters im April wird auch unser Kurs „KI für Alle“ auf dem KI-Campus live gehen. Dort kann dann jede*r Interessierte teilnehmen. Plant ihr auch unseren Kurs zu belegen? Wir sind schon sehr gespannt auf euer Feedback!

Wir haben euch in den letzten Wochen und Monaten immer mal wieder Updates zu unserem Projekt „KI für Alle“ gegeben. Heut...
06/02/2023

Wir haben euch in den letzten Wochen und Monaten immer mal wieder Updates zu unserem Projekt „KI für Alle“ gegeben. Heute enthüllen wir unser Projekt-Logo! Wie findet ihr es?

Die Online-Lehrveranstaltung „KI für Alle“ soll jeder*jedem die Möglichkeit bieten, Künstliche Intelligenz in Grundzügen zu verstehen, Anwendungsbereiche von KI in Forschung und Praxis kennenzulernen und ein Gefühl dafür entwickeln zu können, welchen Einfluss KI auf verschiedene Lebensbereiche und die Gesellschaft hat. Im kommenden Sommersemester ist es endlich soweit – KI für Alle geht in die erste Runde! Aktuelle Infos – insbesondere zur Anmeldung für Studierende an der HHU – findet ihr rechtzeitig auf der Projekt-Website: https://www.heicad.hhu.de/lehre/ki-fuer-alle.

  Die erste   des Jahres steht an! Am 15. Februar wird Prof. Louisa Specht-Riemenschneider () über folgendes Thema sprec...
04/02/2023

Die erste des Jahres steht an! Am 15. Februar wird Prof. Louisa Specht-Riemenschneider () über folgendes Thema sprechen:
 
"Datenschutz und Datennutzbarkeit im Konflikt? Wege zur datenschutzrechtskonformen Anwendung Künstlicher Intelligenz"
 
ℹ️Sowohl die Nutzung großer Datenbestände zu Trainingszwecken Künstlicher Intelligenz als auch die Auswertung großer Datenbestände mittels Künstlicher Intelligenz kann in Konflikt mit datenschutzrechtlichen Vorgaben treten. Der Vortrag erörtert Wege hin zu datenschutzrechtskonformer Nutzbarkeit von Daten für und durch Anwendungen Künstlicher Intelligenz.
 

⏰17:30 - 19:00 Uhr
Der Vortrag findet online und in deutscher Sprache statt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.heicad.hhu.de
 
🔗Unter diesem Link können ihr euch in die Lecture einwählen (den Link findet ihr auch nochmal in der Story oder auf unserer Website):
https://hhu.webex.com/hhu/j.php?MTID=mb08bdbf18ad30bdd1fe0a8fb3896d6a4
 
 
Wir freuen uns auf euch!👾
 

📷 Florian Weichelbaum, Uni Passau / edited with canva

13. TürchenIm heutigen Türchen stellen wir euch die Essayreihe „A New AI Lexicon“ des AI Now Institute auf der Online-Pu...
13/12/2022

13. Türchen

Im heutigen Türchen stellen wir euch die Essayreihe „A New AI Lexicon“ des AI Now Institute auf der Online-Publishing-Plattform „Medium“ vor. Das AI Now Institute erforscht die sozialen Auswirkungen von KI.

Die Reihe an Essays entstand über einen „Open Call“ im Januar 2021, indem es darum ging, alternative Erzählungen, Positionen und Verständnisse zu den bekannteren und weit verbreiteten Formen des Gesprächs über KI zu finden. (Nachwuchs-)Wissenschaftler:innen und Journalist:innen wurden dazu aufgefordert, ein Konzept, eine Metapher oder ein Schlüsselwort aufzugreifen, an dem sich kritisches KI-Denken derzeit orientiert. Es sollte sich um Reflexionen aktueller Forschungsthemen und Neuformulierung von Begriffen handeln, die im Diskurs nicht ausreichend vertreten sind. Besonders sollte eine ethnografische, journalistische und kritisch quantitative Forschung mit Schwerpunkt auf dem globalen Süden oder transnationalen Kontexten im Vordergrund stehen.

Über 40 Aufsätze wurden ausgewählt, die sich alle um neue und alte Schlagworte drehen. Schaut man sich die Aufsätze verschiedener Autor:innen genauer an, zeigen sich Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Es zeigt sich, wie vertraute Schlagworte neu interpretiert und für verschiedene Zwecke umgestaltet werden können und wie unsere Aufmerksamkeit auf bisher wenig beachtete Kontexte gelenkt werden kann.

🎧Tipp: Ihr könnt euch die Essays auch vorlesen lassen!

🔗https://medium.com/a-new-ai-lexicon


📷 pexels/rick

12.Türchen Ende Dezember wird die Publikation „Queere KI. Zum Coming-out smarter Maschinen“ erscheinen. Herausgegeben wi...
12/12/2022

12.Türchen

Ende Dezember wird die Publikation „Queere KI. Zum Coming-out smarter Maschinen“ erscheinen. Herausgegeben wird sie von Michael Klipphahn-Karge, Ann-Kathrin Koster und Sara Morais dos Santos Bruss.

Wie wird innerhalb von KI das Verhältnis von Identität und Geschlecht verhandelt? Welches Verhältnis hat KI und Queerness? Und kann KI q***r sein? Bereits am 24. und 25. Juni 2021 widmete sich das Schaufler Lab@TU Dresden mit der GenderConceptGroup der TUD innerhalb eines Symposiums mit dem Titel „Queere KI. Zum Coming-out smarter Maschinen“ ähnlichen Fragen.

📖Nun erscheint der Band, der sich eingängig mit Formen von Diskriminierung sowie die Reproduktion normativer Stereotype bei künstlicher Intelligenz beschäftigt.
Darin werden Möglichkeiten der Reduktion dieser „Biases“ verhandelt, sowie die ambivalente Beziehung zwischen Queerness und KI aus einer interdisziplinären Perspektive betrachtet.
Wir sind sehr gespannt auf die Beiträge 💥!

***reki


📷Band 3 der KI - Kritik - Reihe, Transcript Verlag

11. Türchen Roboter & KI – was haben die eigentlich miteinander zu tun?KI wird oft mit Robotern assoziiert oder sogar gl...
11/12/2022

11. Türchen

Roboter & KI – was haben die eigentlich miteinander zu tun?
KI wird oft mit Robotern assoziiert oder sogar gleichgesetzt.
Zwischen intelligenten Robotern und künstlicher Intelligenz gibt es aber Unterschiede.
Man könnte sagen, Roboter sind die Hardware und das KI-System ist die Software, also das „Gehirn“.
Es existieren ganz verschiedene Roboterarten, beispielsweise humanoide Roboter, Portalroboter oder Serviceroboter.
Auf der Abbildung seht ihr den humanoiden Roboter Nadine, der Professorin Nadia Magnenat Thalmann nachempfunden ist.

🤖Der Fachbereich der Robotik existiert seit 1990er Jahren existiert. Er ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Entwicklung von Robotern beschäftigt. Hauptsächlich spielt die mechanische Gestaltung, die Regelung und die elektronische Steuerung eine Rolle.
Obwohl die KI nur ein Teil davon ist, ist deren Entwicklung historisch eng verknüpft.




📷 Nadine social robot, a copy of Nadia next to her, reading a magazine together, 2013, Nadia Thalman/Wiki Commons

10. Türchen Im heutigen Türchen stellen wir euch das Projekt „Global AI Narratives“ (GAIN) vor. Es ist ein vier-Jahre an...
10/12/2022

10. Türchen

Im heutigen Türchen stellen wir euch das Projekt „Global AI Narratives“ (GAIN) vor. Es ist ein vier-Jahre andauerndes interdisziplinäres Projekt (2018 - 2022), das im Rahmen des Leverhulme Centre for the Future of Intelligence (LCFI) an der Universität von Cambridge durchgeführt wird. Das Team arbeitet mit internationalen Institutionen und Förder:innen zusammen.

Inhaltliche geht es darum, wie Menschen aus verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt die Risiken und Vorteile von KI sehen und wie KI-Narrative dazu beitragen, deren Ansichten zu prägen.
Die Vorstellungen in verschiedenen religiösen, philosophischen, filmischen und literarischen Kontexten sind sehr unterschiedlich. Diese nehmen im Vergleich zu Hollywood-Erzählungen wenig Raum ein. Das Projekt will verstehen, wie Kulturen, die auf diesem Gebiet unterrepräsentiert sind, sich „intelligente“ Maschinen vorstellen. Außerdem soll dabei eine globale Kooperation zwischen Wissenschaftler:innen geschaffen werden.

Wer sich weiter informieren möchte:

🔗AI Narratives https://www.ainarratives.com
📖AI Narratives: A History of Imaginative Thinking About Intelligent Machines (Oxford University Press, 2020) von Stephen Cave, Kanta Dihal und Sarah Dillon.


📷 unsplash/Victor

9. Türchen Häufig hat man das Gefühl, KI-Systeme und Roboter sind in unserer technisierten Welt einfach so aufgetaucht. ...
09/12/2022

9. Türchen
Häufig hat man das Gefühl, KI-Systeme und Roboter sind in unserer technisierten Welt einfach so aufgetaucht. Tatsächlich lassen sich automatische Maschinen aber schon sehr früh finden.

Im Jahr 1760 hat ein Uhrmacher und Automatenbauer namens Friedrich Knaus eine „allesschreibende Wundermaschine“ gebaut. Der neuartige Automat konnte beliebige Texte selbstständig schreiben. Bei seiner Erstaufführung verfasste er einen Brief auf Französisch.

Seine scheinbar intelligente Maschine war kein Einzelfall, denn die Menschen des 18. Jahrhunderts waren Fortschritts-begeistert. Es gab mechanische Enten, schreibende und zeichnende Puppen usw. Die „allesschreibende Wundermaschine“ erhielt jedoch besonders viel Aufmerksamkeit und wurde 1760 sogar dem Kaiser und seiner Frau präsentiert.

Auf der Seite des Technischen Museums Wien könnt ihr euch eine Podcast-Folge über die „magische“ Schreibmaschine anhören und mehr über die Hintergründe des Pioniers hören.
🔗 https://www.technischesmuseum.at/ki-zine_schreiben_wie_von_selbst

Auch der Beamte Wolfgang von Kempelen hat einen besonderen Automaten gebaut, nämlich den sogenannten „Schachtürken“, der große Erfolge in Europa feierte. Dieser „Schachroboter“ gab vor, selbstständig Schachspielen zu können. Zu diesem Thema können wir euch eine weitere Folge des „Geschichten aus der Geschichte“ – Podcasts empfehlen. In Folge 251 geht es um ein Geheimnis dieses faszinierenden Automaten.

📷 Ausgestellt im Metropolitan Museum of Art - New York, USA. Daderot/ Wiki commons

8. Türchen❄️Was bedeutet eigentlich der Begriff „KI-Winter“??? Die Geschichte der KI reicht weit zurück, bis in die 1950...
08/12/2022

8. Türchen

❄️Was bedeutet eigentlich der Begriff „KI-Winter“???
Die Geschichte der KI reicht weit zurück, bis in die 1950er Jahre. Von da an wird die Zeit bis in die 70er Jahre als goldenes Zeitalter der KI bezeichnet.
Ziel war es in dieser Zeit noch, eine sogenannte starke KI zu erreichen. Die Maschine sollte selbstständig „denken“ und in der Lage sein, eigenständige Entscheidungen zu treffen – wie ein Mensch.

🌨In den 1970er Jahren bricht dann der sog. „KI-Winter“ an. Das Feld der KI kommt zum Stillstand, es gibt also weniger wissenschaftlichen Fortschritt und weniger vorhandene finanzielle Mittel auf diesem Gebiet. Die Enttäuschung über die nicht erfüllten Hoffnungen ist groß und der überschwängliche Hype der Anfänge schwindet. Diese Phase steht somit auch im Zusammenhang mit zu hohen Erwartungen an die Technologie.

🔍In der Geschichte der KI gab es also verschiedene Phasen. Jene, die weniger erfolgreich von Fortschritt, Finanzierungen und Investitionen geprägt waren, werden als „KI Winter“ bezeichnet. Der Begriff leitet sich vom englischen „AI winter“ ab und wurde von der Metapher des nuklearen Winters inspiriert.


📷pexels/Frans van Heerden

🌌Wenn wir nach oben schauen, wer schaut dann zurück? Massenüberwachung, Datensammlung und künstliche Intelligenz sind ab...
07/12/2022

🌌Wenn wir nach oben schauen, wer schaut dann zurück? Massenüberwachung, Datensammlung und künstliche Intelligenz sind abstrakte, aber allgegenwärtige Realitäten unseres Lebens. Künstler, Autor und Aktivist Trevor Paglen warnt im Dokumentarfilm „Unseen Skies“ von Filmemacherin Yaara Bou Melhem vor den Gefahren der künstlichen Intelligenz. „Die Art des Sehens ist nie neutral, Bilder bedürfen seit jeher der Interpretation durch den Menschen", sagt der Künstler.
Wir folgen Paglen auf seiner Reise durch die Wüste von Nevada, während er sein nächstes Projekt erklärt: einen Satelliten in die Umlaufbahn zu schießen.
Der Film ist eine teils menschliche, teils von KI gesteuerte Reise in die Gedanken von Trevor Paglen, der als Künstler die unsichtbaren Kräfte sichtbar macht, die unser Leben und unsere Zukunft bestimmen.

In seinen Fotografien, Videos und Texten untersucht Paglen die Massenüberwachung, den militärisch-industriellen Komplex und die „geheimen“ Kräfte, die unsere Gesellschaft prägen. Konzeptionell versucht er, die Grenzen zwischen Kunst, Wissenschaft und investigativem Journalismus zu verwischen.

 


📷 Trevor Paglen, Artifacts (Anasazi Cliff Dwellings, Canyon de Chelly, Spacecraft in Perpetual Geosynchronous Orbit), 2010. C print. Lannan Collection. Nevada Art Museum / flickr/rocor
An Unseen Star (OR-1 Search in Cepheus) Delamar Dry Lake, NV, 2019. C-print. Nevada Museum of Art/flickr/rocor

6. Türchen 🎧Im heutigen Türchen möchten wir euch den tollen Podcast „Geschichten aus der Geschichte“ ( ), vor allem aber...
06/12/2022

6. Türchen

🎧Im heutigen Türchen möchten wir euch den tollen Podcast „Geschichten aus der Geschichte“ ( ), vor allem aber Folge 278 „Von göttlichen Robotern und feuerspeienden Bullen“ empfehlen.

In dieser Folge erzählt Historiker Richard Hemmer seinem Kollegen Daniel Meßner die Geschichte von „künstlichen“ Wesen innerhalb der antiken Mythologie.
Wie haben die mythologischen Erzählungen ihren Weg in die Realität gefunden und wie wurden sie dann von Tyrannen verwendet, um ihre Macht zu demonstrieren?

Der Erzähler springt ins Antike Griechenland. Im Ilias gibt es eine Geschichte über Feuergott Hephaistos, dem Sohn von Hera und Zeus. Er stellt das Feuer her, ist Schmied und Handwerker. In der Geschichte wird erzählt, dass er eine riesige Schmiede hatte, mit verschiedenen automatisierten Technologien, die er selbst gebaut hat. Darunter beispielsweise goldene weibliche Androiden, die über göttliches Wissen verfügen.
Weiter tauchen wir ein in die Geschichten von Prometheus und Pandora, die ebenfalls mit Hephaistos als „Tüftler“ verknüpft sind.

Fragen, die in diesen Mythen immer wieder auftauchen, sind: Inwieweit dürfen nicht-menschliche Wesen über Leben und Tod entscheiden? Wer kontrolliert die Maschinen und wie bleiben sie kontrollierbar? Erzähler Richard Hemmer stellt auf diese Weise immer wieder interessante Verbindungen zwischen den mythologischen Erzählungen und unserer Gegenwart her.

Wenn ihr wissen wollt, was das Titelbild mit der Folge zu tun hat, dann hört am besten in die Folge rein.
Spannend ist auch das Buch „Gods and Robots“ von Adrienne Mayor, auf dem die Folge basiert. Wer also noch tiefer in die Thematik eintauchen möchte, wird darin fündig. Viel Spaß beim Hören und Lesen. 🤖



📷Sizilianische Bulle. Phalaris, der Tyrann von Agrigent, läßt den Künstler Perilles in einen Bronzestier einschließen. (Kupferstich von Pierre Woeiriot, 16. Jahrhundert), Wiki Commons

5. Türchen Ada Lovelace wurde am 10. Dezember 1815 in London geboren und gilt heute als erste Programmiererin. Sie ist N...
05/12/2022

5. Türchen

Ada Lovelace wurde am 10. Dezember 1815 in London geboren und gilt heute als erste Programmiererin. Sie ist Namenspatronin zahlreicher Organisationen, die sich für Diversität in der Wissenschaft einsetzen. In ihrer Zeit fiel die junge Frau jedoch ziemlich aus dem Rahmen.

🖼Als typische Frau ihrer Zeit und ihres Standes wird Ada Lovelace auf dem Gemälde (1836) von Margaret Sarah Carpenter, einer angesehenen Porträtmalerin der britischen Royal Society des 19. Jahrhunderts, dargestellt – mit Diadem und pompösen Kleid. Die hochintelligente Mathematikerin wird in ihrer Rolle als Ehefrau in der aristokratischen Gesellschaft dargestellt.
Lovelace selbst soll auf das Werk so reagiert haben:
„Ich schließe daraus, dass sie die ganze Weite meines großen Kieferknochens zeigen will, auf dem meiner Meinung nach das Wort ‚Mathematik‘ stehen sollte.“
Die Abbildung steht im Konflikt damit, wie sie sich selbst wahrgenommen hat und natürlich auch damit, was wir uns heute unter einer klassischen Programmiererin vorstellen.

Das Gemälde ist auch für die Rezeptionsgeschichte von Ada Lovelace als Programmiererin interessant. Auf dem Blog von Google gibt es einen Beitrag aus dem Jahr 2012, der dies sehr gut darstellt. Dort wird beschrieben, dass ein Teil des Google-Teams zu Gast in London war und beim Besuch der Gemälde-Sammlung der Residenz des Premierministers in der Downing Street 10 dieses Gemälde gezeigt bekommen hat. Bezeichnenderweise kannte keiner der Wissenschaftler:innen aus dem Silicon Valley die Frau, die heute als erste Person gilt, die einen Algorithmus geschrieben hat. 
📌In der Geschichte wurde der Beitrag von Frauen oft nicht beachtet, deshalb wundert es nicht, dass die meisten bis dahin nichts von ihr gehört hatten.
Im darauffolgenden Jahr ehrt Google sie mit einem Doodle und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit von Ada Lovelace‘s Arbeit.


📷 Ada Lovelace 1836, Gemälde von Margaret Sarah Carpenter (1793–1872), Wiki Commons.

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