Germanistik HHU

Germanistik HHU Denken ohne Grenzen.

Ab sofort gibt es mit dem Studierendenbüro der Germanistik eine neue zentrale Adresse für deine Anliegen rund ums Studiu...
28/05/2026

Ab sofort gibt es mit dem Studierendenbüro der Germanistik eine neue zentrale Adresse für deine Anliegen rund ums Studium!

Egal ob allgemeine Fragen zum Studium, Anerkennungen, BAföG-Bescheinigungen oder Auslandsaufenthalte: Hier bekommst du Antworten oder wirst direkt an die richtige Stelle weitergeleitet.

Du findest das Studierendenbüro in 📍Gebäude 24.51, Ebene U1, Raum 27. Auf unserer Website findest du alle weiteren Informationen zu den Öffnungszeiten und Kontaktdaten:

https://www.germanistik.hhu.de/institut-fuer-germanistik/studierendenbuero

Simone Saftig studierte Germanistik und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie arbeitet als Autorin, Literatu...
21/05/2026

Simone Saftig studierte Germanistik und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie arbeitet als Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Kulturjournalistin und promoviert über Theatertexte im Bereich Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität.

Im Moment ist sie Atelierautor:in der Saison 2025/26 am Deutschen Theater Berlin und pendelt zwischen Berlin und Düsseldorf - und zwischen kreativem Schreiben und Wissenschaft.

Für ihr Kinderstück „herzkopfüber“, das am Stadttheater Gießen uraufgeführt und für den Mülheimer KinderStückePreis nominiert wurde, erhielt sie das Nah dran!-Stipendium. Wir drücken Simone feste die Daumen für den Mülheimer Kinderstückepreis!🍀

2020 ist die Anthologie „Frauen | Lyrik. Gedichte in deutscher Sprache“ im Reclam-Verlag erschienen. Herausgegeben wurde...
13/05/2026

2020 ist die Anthologie „Frauen | Lyrik. Gedichte in deutscher Sprache“ im Reclam-Verlag erschienen. Herausgegeben wurde sie von der Göttinger Germanistin Anna Bers.

Dr. Philippe Roepstorff-Robiano wird gemeinsam mit ihr über die Aufgabe des Sammelns, über die historische Entwicklung des Zugangs zu Bildung, über die Bedingungen der Veröffentlichung der von Frauen verfassten lyrischen Texten, über einzelne Gedichte von Frauen und ihren Bezug zum lyrischen Diskurs, über Geschlechterrollen und Geschlechterbilder, über Klischees und vermeintliche Wahrheiten sprechen.

All das steht im Zeichen einer Lagebestimmung einer gegenwärtigen kanonkritischen Literaturwissenschaft: Welche Neuerungen hat es in den letzten Jahren gegeben? Von wem wird Literaturwissenschaft mit Gender-Fokus betrieben? Vor welchen Herausforderungen steht sie?

Was sind extremistische Narrative, wie entstehen sie, wie verbreiten sie sich? Damit befasst sich das multinationale, EU...
07/05/2026

Was sind extremistische Narrative, wie entstehen sie, wie verbreiten sie sich? Damit befasst sich das multinationale, EU-geförderte Projekt „Analysis of and Responses to Extremist Narratives“ (ARENAS), an dem auch HHU-Forschende aus dem Institut für Kulturwissenschaften und dem Institut für Germanistik beteiligt sind.

Unter Federführung von Steven Forti (Barcelona) hat das spanische ARENAS-Team eine Wanderausstellung erstellt, die im vom 5. Mai bis 7. Juni in der ULB Station macht. Am 5. Mai um 18 Uhr wird die Ausstellung im Beisein von Steven Forti im Vortragsraum der ULB feierlich eröffnet. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Am 11. Mai 2026 würde Rose Ausländer 125 Jahre alt werden. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker...
06/05/2026

Am 11. Mai 2026 würde Rose Ausländer 125 Jahre alt werden. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.

1901 in einer jüdischen Familie in Czernowitz, der Hauptstadt der damaligen österreichisch-ungarischen Provinz Bukowina, geboren, überlebte Rose Ausländer den Massenmord an den europäischen Juden durch das NS-Regime, nachdem auch ihre Heimatstadt im
Zuge des von Hi**er befohlenen Angriffs auf die Sowjetunion Anfang Juli 1941 von deutschen und rumänischen Truppen besetzt worden war.

1944, durch das Vorrücken der Roten Armee befreit, lebte Rose Ausländer danach in Rumänien und den USA, bevor sie 1964 nach Europa zurückkehrte. 1965 übersiedelte sie nach Düsseldorf, wo
sie bis zu ihrem Tod 1988 wohnte. Seit 2022 ist Czernowitz, das heute zur Ukraine gehörende Tscherniwzi, eine der Partnerstädte Düsseldorfs.

Beide Städte sind nicht zuletzt durch das gemeinsame Erbe des weltbekannten Werkes von Rose Ausländer miteinander verbunden. Anlässlich des 125. Geburtstages veranstaltet die HHU ein mehrtägiges Symposium (10. bis 13. Mai 2026), das das Leben und Werk der Dichterin umfassend beleuchten wird. In Kooperabon mit der Rose-Ausländer-Gesellschac e.V. findet ein begleitendes
Kulturprogramm an verschiedenen Orten der Stadt staf, dieses startet schon am 10. Mai.

Das Symposion findet im Haus der Universität staf, die Stadtevents im Gerhart-Hauptmann-Haus, im Nordpark, im KAP1 in der Düsseldorfer Zentralbibliothek und im Heinrich-Heine-Institut.

Sehnsuchtsort, Lebensraum, Kriegsschauplatz: Literarische Perspektiven auf JerusalemVom biblischen Text bis in die Gegen...
30/04/2026

Sehnsuchtsort, Lebensraum, Kriegsschauplatz: Literarische Perspektiven auf Jerusalem

Vom biblischen Text bis in die Gegenwart singen und erzählen jüdische Literaturen von Jerusalem und beschreiben die Stadt dabei in einer Vielzahl räumlicher Konstellationen. Mal als unerreichbaren Sehnsuchtsort in der Ferne, mal als unerlösten Lebensraum eigener Ordnung.

Der Vortrag folgt vielfältigen geschriebenen und erzählten Wegen nach, in und von Jerusalem und eröffnet literarische Perspektiven auf die Stadt. Anhand einer unabwendbar willkürlichen und unvollständigen Auswahl bekannter, weniger bekannter und weitgehend unbekannter Texte zeigt er auf, wo von Jerusalem gesprochen wird und wie sich der Ort des Sprechens auf die jeweilige Lage und topologische Konfiguration Jerusalems auswirkt.

Gäste sind herzlich willkommen!

Endlich – Teil zwei von „Steal the look“ steht für euren Brat Summer bereit 😎💚Die Kennzeichnung der Figuren erfolgt nach...
28/04/2026

Endlich – Teil zwei von „Steal the look“ steht für euren Brat Summer bereit 😎💚

Die Kennzeichnung der Figuren erfolgt nach Ingo F. Walther: Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Frankfurt a. M. 1988.

Das crazy! Jugendsprache ist in der Öffentlichkeit unter anderem durch die jährliche Wahl von Jugendwörtern des Jahres o...
22/04/2026

Das crazy! Jugendsprache ist in der Öffentlichkeit unter anderem durch die jährliche Wahl von Jugendwörtern des Jahres oder auch durch Parodien präsent – aber wie sprechen und schreiben Jugendliche wirklich?

Dr. Louis Cotgrove vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim ist Experte für Jugendsprache(n) und ihre Verwendung insbesondere im digitalen Raum. Mit seinem Nottinghamer Korpus deutscher Youtube-Sprache (NottDeuYTSch), das Kommentare zu YouTube-Videos umfasst, die sich dezidiert an eine junge Zielgruppe richten, hat er eine innovative Ressource zur Untersuchung des aktuellen Sprachgebrauchs von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschaffen. Darüber hinaus beschäftigt er sich unter anderem mit entstehenden Arten von Intensivierung im Gegenwartsdeutschen.

Am 29.04. wird er im Rahmen des Seminars „Jugendsprache“ von seiner Arbeit berichten und dabei auch sein Korpus näher vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Für Nick Langerbeins, Student und Hilfskraft am Institut, sah das Frühjahr etwas anders aus: keine klassischen Semesterf...
20/04/2026

Für Nick Langerbeins, Student und Hilfskraft am Institut, sah das Frühjahr etwas anders aus: keine klassischen Semesterferien, sondern zweieinhalb Monate in Westfrankreich – an der Nantes Université, ermöglicht durch ein Erasmus-Stipendium 🇫🇷

Und auch vor Ort lief einiges anders als im typischen Auslandssemester – denn Nick war nicht als Student dort, sondern für ein Auslandspraktikum. Statt selbst in Seminaren zu sitzen, stand er plötzlich auf der anderen Seite des Raums: Er begleitete Kurse zur neueren deutschsprachigen Literatur und übernahm sogar eigene inhaltliche Teile.

Neben der Lehre ging’s auch in die Forschung: Er unterstützte das Team vor Ort, arbeitete an Ausstellungskonzepten mit und hielt für das CCFA Nantes sogar einen Vortrag auf einem Kinofestival! 🎬

Auch bekannte Gesichter waren dabei. Seine Betreuerin Dr. Bénédicte Terrisse war kurz zuvor selbst im Rahmen eines Stipendiums in Düsseldorf, und auch Lena Neisen, Lektorin an der Nantes Université, hat bis 2025 Literaturübersetzen an der HHU studiert.

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15/04/2026

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🗓️27. April 2026
🕢18 Uhr ct.
📍2453.01.81

Soziale Medien haben sich bis in die hintersten Winkel unseres Lebens ausgebreitet. Sie strukturieren Informationsflüsse, ordnen Aufmerksamkeit und tragen zur Ausbildung einer hochreaktiven Öffentlichkeit bei. Diese Reaktionsmaschine produziert Falschnachrichten, schürt Hass und bringt Menschen dazu, einander öffentlich anzugreifen, zu beleidigen und Tribunale zu errichten. Rupert Gaderer zeigt an literarischen Texten, Theaterarbeiten und essayistischen Interventionen, aber auch an Gerichtsprozessen, Ratgebern und Sh*tstorm-Simulationen, wie digitale Konflikte ästhetisch reflektiert, reproduziert oder kritisiert werden: in paranoischen Beobachtungsprotokollen, in Gegenangriffen auf Hater, in poetischen Formen digitaler Beleidigung, in literarischer Hassrede auf der Bühne und in Analysen rechter Ideologien.

Vertr.-Prof. Rupert Gaderer lehrt und forscht an der Ruhr-Universität Bochum und co-leitet das Projekt „Virtuelle Streitwelten. Foren und Tribunalisierungsdynamiken“ im SFB 1567 „Virtuelle Lebenswelten“. Seine Forschung zu Beschwerden und Klagen hat er auf digitale und außerinstitutionelle Konflikte ausgeweitet. Zuletzt erschien Querulieren. Kulturtechniken, Medien und Literatur 1700-2000 (2021).

Adresse

Universitätsstraße 1
Düsseldorf
40225

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