Institut für Geschichte der TU Darmstadt

Institut für Geschichte der TU Darmstadt Das Institut gehört zum FB 2 der TU Darmstadt, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1868 zurückreichen.

Am kommenden Mittwoch, den 10.06.2026, 16:15 Uhr, freuen wir uns auf Sven Engbergding, M.A. aus Greifswald, der im Obers...
05/06/2026

Am kommenden Mittwoch, den 10.06.2026, 16:15 Uhr,
freuen wir uns auf Sven Engbergding, M.A. aus Greifswald, der im Oberseminar der Alten Geschichte einen Vortrag halten wird zum Thema:

Die Entwicklung des Stadttores vom Mittelalter bis in die Sattelzeit
im Kontext von Urbanisierung

ℹ Darum geht's:
Das Stadttor ist aufgrund seines Alters und seiner weiten Verbreitung ein grundlegendes Element menschlicher Siedlungen. Es stand in enger Wechselbeziehung zur Stadt, da es zugleich Kontrollstelle, Verbindungspunkt und Symbolort war. Städte fungierten als Zentren sozialen und religiösen Lebens und wurden wesentlich durch ihre Tore definiert. Als langlebige Struktur blieb das Tor über Jahrhunderte erhalten, wandelte jedoch sein Erscheinungsbild und zählt zu den ältesten Bauwerkstypen der Siedlungsgeschichte.
Die Neuentstehung von Städten in Westeuropa zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert markierte einen Wendepunkt der Urbanisierung. Diese Städte entstanden weitgehend unabhängig von territorialer Herrschaft und waren auf Schutz durch Mauern und Tore angewiesen. Das Tor gewann dabei so große Bedeutung, dass es oft sinnbildlich für die Stadt stand. Im Laufe der Zeit unterlag es als festes Element des Stadtgefüges einem kontinuierlichen Wandel. Mit dem Ende der befestigten Stadt im 18. und 19. Jahrhundert verlor das Stadttor seine prägende Funktion, sodass seine frühere Bedeutung heute kaum noch nachvollziehbar ist.

Das Thema klingt interessant? Dann komm gerne vorbei! 🙂

Einladung zur Podiumsdiskussion "Wissenschaft zwischen Verantwortung und Neutralität"Vom 1. bis 7. Juni 2026 veranstalte...
29/05/2026

Einladung zur Podiumsdiskussion "Wissenschaft zwischen Verantwortung und Neutralität"

Vom 1. bis 7. Juni 2026 veranstaltet das Netzwerk "Wissenschaft gegen Faschismus" an Hochschulen in ganz Deutschland eine Aktionswoche unter dem Titel "Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten der faschistischen Gefahr."

Teil des Rahmenprogramms ist eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wissenschaft zwischen Verantwortung und Neutralität", an der neben Dr. Julia Engelschalt vom Fachgebiet Neuere Geschichte auch Dr. Ece Kaya (TU Darmstadt, Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik) und Prof. Dr. Christian Brütt (HDA, Fachbereich Soziale Arbeit) teilnehmen werden. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 3. Juni 2026 ab 18.10 Uhr im DELTA-Forum Lichtwiese statt.
Weitere Informationen zum veranstaltenden Netzwerk sowie zum Rahmenprogramm der Aktionswoche finden Sie im Anhang.

Alle Infos und öffentliche Veranstaltungen findest du auf der WigeFa-Website:
www.wissenschaft-gegen-faschismus.de

✍️🌍 Du hast etwas zu sagen? Dann ist das deine Chance!Die Deutsche Atlantische Gesellschaft veranstaltet gemeinsam mit d...
27/05/2026

✍️🌍 Du hast etwas zu sagen? Dann ist das deine Chance!

Die Deutsche Atlantische Gesellschaft veranstaltet gemeinsam mit der Dr. Karl A. Lamers Friedens-Stiftung einen Essay-Wettbewerb rund um das Thema Frieden & internationale Zusammenarbeit.

🏆 Zu gewinnen gibt’s:
🥇 1000 €
🥈 600 €
🥉 400 €

📅 Einsendeschluss: 5. September 2026
👥 Teilnahme: für alle zwischen 20 und 30 Jahren
📧 Einsendung an: [email protected]

Also: Gedanken sortieren, Tastatur anschmeißen und mitmachen! ✨
Alle weiteren Infos findet ihr im beigefügten Infoblatt.

🎉 Wir gratulieren! 🎉Große Auszeichnung für Kristin Zech:Für ihre Dissertation in der Mittelalterlichen Geschichte wurde ...
26/05/2026

🎉 Wir gratulieren! 🎉

Große Auszeichnung für Kristin Zech:
Für ihre Dissertation in der Mittelalterlichen Geschichte wurde sie mit dem Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen 2026 vom Verein "Vereinigung von Freunden der Technischen Universität zu Darmstadt e.V." ausgezeichnet. 🏆

Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit zum Thema:
„Die Zunftreduktionen in Straßburg. Aushandlungsprozesse um politische Partizipation und kollektive Identität sozialer Gruppen in der Stadt (14.–16. Jahrhundert)“ ⚔️🏰

Betreut wurde die Dissertation von Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung! 👏🎓

Gerne machen wir auf die Summer School zum Projekt „DemokratieGEDICHTE“ aufmerksam.
26/05/2026

Gerne machen wir auf die Summer School zum Projekt „DemokratieGEDICHTE“ aufmerksam.

Call for Applications: DemokratieGEDICHTE // Bewerbungsfrist: 31. Mai 2026

Die Deutsche Gesellschaft e. V. lädt junge Erwachsene (18–30 Jahre) aus ganz Deutschland zur Teilnahme am Projekt „DemokratieGEDICHTE“ ein.

Im Mittelpunkt steht eine fünftägige Projektwoche / Summer School in Berlin mit Workshops, Exkursionen und künstlerischer Arbeit. Während der Projektwoche setzen sich die Teilnehmenden ausgehend vom 18. März mit demokratischen Aufbrüchen in Geschichte und Gegenwart auseinander. Dazu entwickeln sie eigene Poetry-Slam-Beiträge, die im Herbst 2026 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltungsreihe in Berlin präsentiert werden.

Termine und weitere Hinweise:

Projektwoche: 17. bis 21. August 2026
Veranstaltungsreihe: 21. September, 19. Oktober, 16. November

Die Teilnahme ist kostenfrei; Reise- und Unterkunftskosten werden übernommen.
Vorerfahrungen im künstlerischen Bereich sind willkommen, aber keine Voraussetzung. Während der Summer School begleiten erfahrene Künstlerinnen und Künstler die Entwicklung der Poetry-Slam-Beiträge.

Weitere Informationen zum Ablauf und zu den Bewerbungsmodalitäten finden Sie auf unserer Website.
👉 https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/veranstaltungen/bildungsangebote/2113-demokratiegedichte.html

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung sowie auf die Weiterleitung an interessierte Personen.

Am Mittwoch, den 27.05.2026 dürfen wir uns auf PD Dr. Johanna Leithoff (Universität Erfurt) freuen, die im Oberseminar d...
24/05/2026

Am Mittwoch, den 27.05.2026 dürfen wir uns auf PD Dr. Johanna Leithoff (Universität Erfurt) freuen, die im Oberseminar der Alten Geschichte einen Vortrag halten wird zum Thema:

„Niemals hässlich ist die Narbe, die der Kampfesmut verursacht.“ Kriegsversehrte in der römischen Republik und frühen Kaiserzeit

ℹ Darum geht's:
Römische Geschichte ist zugleich eine Geschichte von Kriegen – von Siegern und Besiegten (zuweilen auch von Gefallenen). Nur selten erfahren diejenigen Aufmerksamkeit, die vom Krieg gezeichnet heimkehrten durch Narben oder durch den Verlust von Gliedmaßen und bei der Rückkehr aus dem Kampf mit einer zweifachen Herausforderung konfrontiert waren: derjenigen, das eigene Leben wieder aufzunehmen, und derjenigen, in die sie aufnehmende Gesellschaft zurückzukehren. Dabei gibt es einige Hinweise darauf, dass dies nicht nur eine individuelle Angelegenheit der Betroffenen war, sondern sich aus der Verwundung gesellschaftliche Verpflichtungen von der Anerkennung der jeweiligen Leistung und Opferbereitschaft, über eine politische Würdigung bis hin zu einer finanziellen Abfindung ergeben konnten.

Interessierte Zuhörer:innen sind herzliche willkommen! 💖

23/05/2026

📚 Auch im Juni lädt das Fachgebiet HDSM wieder zu „Shut up and write!“ ein!

🗓 Wann? Dienstag, 28.04.2026, 12:30–14:10 Uhr
📍 Wo? S3|12, Raum 11

„Shut up and write!“ bietet allen Schreibenden (Professor:innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Studierenden) die Möglichkeit, während der Vorlesungszeit in ruhiger Atmosphäre konzentriert an wissenschaftlichen Arbeiten zu schreiben.

Das Format findet jeweils am letzten Dienstag eines Monats statt und schafft Raum für ungestörtes wissenschaftliches Arbeiten – gemeinsam und doch fokussiert.

Letzter Termin vor der Sommerpause: Dienstag, 30. Juni 2026

Anmeldung hier: https://www.bullsheet.de/S/Shut_up_and_write_8gtE3kA7fnsA

📚 Einladung zum Gastvortrag im Oberseminar MittelalterAm 26.05.2026 um 16.15 Uhr begrüßen wir Dr. Stefan G. Holz (Stuttg...
22/05/2026

📚 Einladung zum Gastvortrag im Oberseminar Mittelalter

Am 26.05.2026 um 16.15 Uhr begrüßen wir Dr. Stefan G. Holz (Stuttgart).
Sein Vortrag widmet sich der Frage:
„Welche Rolle spielte das Geld für die fürstliche Existenz um 1500?“

Wir freuen uns auf spannende Einblicke und eine anregende Diskussion!

📝Einladung zum Gastvortrag Am Dienstag, den 26.05.2026 um 16:15 Uhr wird Dr. Oliver Sukrow (Jüdisches Museum Frankfurt) ...
22/05/2026

📝Einladung zum Gastvortrag

Am Dienstag, den 26.05.2026 um 16:15 Uhr wird Dr. Oliver Sukrow (Jüdisches Museum Frankfurt) im Rahmen des Oberseminars Neuere Geschichte und Technikgeschichte sprechen zum Thema:

🌿"(Mehr als) Licht, Luft und Sonne"☀️

ℹ Darum geht's:
Der Kurort der Moderne war kein bloßer Ort der Erholung, sondern ein komplexes Gefüge aus Medizin, Architektur, Landschaft, Infrastruktur und Tourismus. Der Vortrag fragt anhand von Fallbeispielen aus Ostmitteleuropa nach den historischen Bedingungen, Akteur:innen und Netzwerken, die Kurorte im 19. Jahrhundert zu regionalen Innovationssystemen werden ließen.

Das Thema klingt interessant? Dann komm gerne vorbei!

Die Fachgebiete Neuere Geschichte und Transnationales Regieren (Institut für Politikwissenschaft) laden ganz herzlich zu...
18/05/2026

Die Fachgebiete Neuere Geschichte und Transnationales Regieren (Institut für Politikwissenschaft) laden ganz herzlich zu einer gemeinsamen Vortragsveranstaltung mit Diskussion ein.

Am Donnerstag, 21. Mai 2026, 18 Uhr spricht Daniele Toro (Universität Passau) zum Thema "Connecte et impera. Der faschistische Staatsapparat Italiens und die transnationale Destabilisierung zentraleuropäischer Demokratien 1923–1934."

Darum geht's:
Diplomatische Beziehungen sind nicht nur ein Werkzeug der Demokratie, sondern können auch deren Unterwanderung dienen. Für die rechtsradikale Vernetzung der 1920er und frühen 1930er Jahre war etwa der diplomatische Apparat des Königreichs Italien federführend. Das faschistische Regime nutzte das Außenministerium und seine Auslandsvertretungen als Infrastruktur für die Kontaktpflege mit gleichgesinnten Organisationen im deutschsprachigen Raum. Der Vortrag widmet sich dieser politischen Verflechtung und fragt nach der Funktion faschistischer Diplomatie bei der antidemokratischen Destabilisierung der Weimarer Republik und der Ersten Republik Österreich.

Zum Referenten:
Daniele Toro ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Passau. Er forscht zu transnationalen faschistischen Netzwerken und zur frühen Verflechtung zwischen italienischem Faschismus, Nationalsozialismus und Austrofaschismus vor 1933.

Organisiert wird dieses Event von Dr. Julia Engelschalt (Institut für Geschichte) und Prof. Dr. Jens Steffek (Institut für Politikwissenschaften).

Wir freuen uns auf interessierte ZuhörerInnen!

Adresse

Residenzschloss 1
Darmstadt
64283

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 14:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 14:00
Donnerstag 09:00 - 14:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

+4961511657312

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