Universitätsbibliothek Greifswald

Universitätsbibliothek Greifswald Die Universitätsbibliothek Greifswald gehört zu den ältesten Universitätsbibliotheken Deutschlan Zum Impressum: https://www.uni-greifswald.de/impressum/

Die Universitätsbibliothek Greifswald gehört zu den ältesten Universitätsbibliotheken Deutschlands. Mit dem Einzug 2001 in das neue Bibliotheksgebäude in der Felix-Hausdorff-Straße 10 zählt die Universitätsbibliothek Greifswald zu den modernsten bibliothekarischen Dienstleistungszentren hier zu Lande.

Brücke zwischen Technik und Geschichte: Automatische Texterkennung in der Forschung 📜🤖Wie erforscht man heute die Lebens...
05/06/2026

Brücke zwischen Technik und Geschichte: Automatische Texterkennung in der Forschung 📜🤖

Wie erforscht man heute die Lebenswege von Menschen aus vergangenen Jahrhunderten?
Ein Schlüssel dazu liegt in den Möglichkeiten der Digital Humanities und der „Named Entity Recognition“ (NER). Diese computergestützten Verfahren durchsuchen historische Texte automatisch nach Namen, Orten oder Organisationen.
Die so entstehenden Listen bilden das Fundament für prosopographische Untersuchungen, also die Erforschung von personalen Netzwerken und Einzelpersonen.

Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt unsere kommende Gesprächsrunde:
Am Beispiel der historischen Zeitung „Swinemünder Badeanzeiger“ sprechen wir mit
Prof. Dr. Frank Krüger (Hochschule Wismar) über konkrete Extraktionsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die an der Schnittstelle von analogen Dokumenten und digitalen Methoden lehren, forschen oder sich dafür interessieren. Bringen Sie gerne eigene Beispiele und Fragen für die gemeinsame Diskussion mit!

🔹 Veranstalter: Initiative Digitale Geisteswissenschaften
🔹 Datum: Dienstag, 9. Juni 2026
🔹 Uhrzeit: 09:00 bis ca. 12:00 Uhr
🔹 Ort: Alte Universitätsbibliothek & online (Hybrid)
🔹 Kontakt: Dr. Fabian Schmitt

📩 Anmeldung: Wir bitten um eine kurze E-Mail an
[email protected], wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind.

Digitaler Zugang: https://uni-greifswald-de.zoom.us/j/86048582759?pwd=NGiJjb23XWVpjrKYcqGWGMRwxfUkc8.1

Mehr Informationen: https://ub.uni-greifswald.de/ordner-news/details/n/das-swinebad-projekt-automatische-extraktion-von-entitaeten-aus-historischen-dokumenten-277547-1/

Die zeitweise Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Wir freuen uns auf den Austausch!

Foto der Alten Uiniversitätsbibliothek: Universität Greifswald

☀️Seiten ins Sommerglück☀️Manche Orte sind mehr als Ausflugsziele.Man bleibt stehen und denkt, so ein Ort könnte auch in...
05/06/2026

☀️Seiten ins Sommerglück☀️

Manche Orte sind mehr als Ausflugsziele.

Man bleibt stehen und denkt, so ein Ort könnte auch in einem Buch vorkommen.
Mit "Seiten ins Sommerglück" verbinden wir Bücher mit Orten aus der Umgebung und schauen, was passiert, wenn beides zusammenkommt.

Die Idee ist einfach:
📖 ein Buch mitnehmen
📍 einen passenden Ort besuchen
und sehen, wie sich Geschichte und Ort gegenseitig verändern.

Unser erster Halt führt uns nach Hiddensee, zum Leuchtturm.

📖 Buch: "Der Leuchtturmwärter" von Camilla Läckberg
📍 Ort: Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee

📖 Auf einer abgelegenen Insel wird ein alter Leuchtturm zum Schauplatz eines Mordfalls, der tief in die Vergangenheit führt. Nach und nach kommen Geheimnisse ans Licht, die zeigen, wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sind.

📍1888 wurde der Leuchtturm Dornbusch im Norden von Hiddeensee eröffnet.
Auch heute noch ist er ein beliebtes Ziel auf der Insel.
Der letzte hauptamtliche Leuchtturmwärter Deutschlands arbeitete auf dem Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee, bis er 1998 in den Ruhestand ging und Technik seine Aufgabe übernahm.

🖼: Von Key-Squaer - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=122120435
📖: Der Leuchtturmwärter : Kriminalroman von Camilla Läckberg - Signatur:
310/GX 7550 L158 L6(2)

Zeitlos elegant. 💃✨
03/06/2026

Zeitlos elegant. 💃✨

☕ Zeit für einen Kaffee?Der angemessene Umgang mit Daten wird in der Forschung in allen Bereichen immer wichtiger und au...
01/06/2026

☕ Zeit für einen Kaffee?

Der angemessene Umgang mit Daten wird in der Forschung in allen Bereichen immer wichtiger und auch von den Forschungsförderern gefordert. Die Digital Humanities haben sich als mit digitalen Tools und Methoden arbeitender Zweig der Geisteswissenschaften etabliert.
In beiden Bereichen ist die Universitätsbibliothek mit Unterstützungsangeboten für die Forschung präsent. Im FDM vor allem in der Vermittlung von Grundlagen und der Vernetzung der Forschenden, in den DH bei der Konzeption von Forschungsprojekten, der Nutzung der analogen und digitalen Ressourcen der UB sowie ebenfalls durch Angebote zum Austausch. Der Coffee Talk bietet einen Überblick über die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten und lädt zur Nutzung der vielfältigen Angebote ein. ✨

Der Coffee Talk findet am 03.06.2026 um 13 Uhr online via Zoom statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

🔗 Den Link zu unserer Coffee-Talk-Seite mit Zoom-Zugang findet ihr in unserer Bio!

🎼 Bachs Lebensgeschichte in Bildern Johann Sebastian Bachs Lebensreise endete 1750, aber seine Musik ist geblieben. Unte...
28/05/2026

🎼 Bachs Lebensgeschichte in Bildern

Johann Sebastian Bachs Lebensreise endete 1750, aber seine Musik ist geblieben.

Unter dem Motto „Bach ad infinitum“ findet vom 1. - 7. Juni die 80. Greifswalder Bachwoche statt.

Das vollständige Programm ist hier zu finden:
https://www.greifswalder-bachwoche.de/programm-und-konzertkarten

🖼: Von Elias Gottlob Haußmann - http://www.jsbach.net/bass/elements/bach-hausmann.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=106500145

🖼: By Matthäus Merian - Merian, Matthäus (1650) Topographia Superioris Saxoniae (Sachsen), Frankfurt, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10850701

🖼: M. Merian (d. Ä.), Das Residenzschloss zu Köthen (Lageplan, um 1648), Heimatmuseum Köthen, gemeinfrei via Bildindex der Kunst & Architektur, https://www.bildindex.de/document/obj20700550?part=0

🖼: By Johann Gottfried Krügner - http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/33063445, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30679584

Die Normalität und Leichtigkeit der jüdischen Privatfotografie der 1930er Jahre steht in hartem Kontrast zu der Ausgrenz...
26/05/2026

Die Normalität und Leichtigkeit der jüdischen Privatfotografie der 1930er Jahre steht in hartem Kontrast zu der Ausgrenzung und Diskriminierung von Jüdinnen und Juden an den Stränden der Ostsee, die bereits Jahrzehnte zuvor begonnen hatte.

Anhand einer sensiblen Analyse von mehr als hundert größtenteils unbekannten Sammlungen hat Robert Mueller-Stahl untersucht, wie die private Fotografie für Jüdinnen und Juden zu einem Medium der Selbstbestimmung wurde. Die Fotos widersetzen sich nicht nur den Blicken der Tätergesellschaft, sie fordern auch die heutigen Vorstellungen über das jüdische Leben der Zeit heraus. Inmitten von Verfolgung und Vernichtung sind es Zeugnisse des Lebens. In einem Vortrag zu und einer Lesung aus seinem Buch „Das Leben festhalten. Deutsch-jüdische Privatfotografie in den 1930er Jahren“ stellt der Historiker mit Schwerpunkt auf der deutsch-jüdischen Geschichte die historische Bedeutung der alltäglichen Fotos während der Zeit des nationalsozialistischen Terrors heraus.

Während die privaten Fotoalben Zeugnisse eines Lebens in Würde sind, erinnert uns der Bäderantisemitismus an der Ostseeküste an die Grenzen der Öffentlichkeit für Jüdinnen und Juden.

Die Ausstellung „Ob die Möwen manchmal an mich denken?“ illustriert beide Seiten des Strandalltags: Das Naturschöne und Erholsame an der Ostsee und die zunehmende antisemitische Bedrohung. So entsteht ein vielschichtiges Bild des Strandalltags jener Zeit bis 1937, als nahezu alle Orte und Strände für jüdische Badegäste verboten waren.

📸 Vortrag und Lesung – „Das Leben festhalten. Deutsch-jüdische Privatfotografie in den 1930er Jahren“
Pommersches Landesmuseum Greifswald
Wann? Mittwoch, 10.06.26, 17:30 Uhr
Eintritt: 3,50 €

🖼️ Ausstellung – „Ob die Möwen manchmal an mich denken?“
Zentrale Universitätsbibliothek Greifswald
Wann? Zu den Öffnungszeiten der Zentralen Universitätsbibliothek: Montag–Freitag 8:00–22:00 Uhr, Samstag–Sonntag 9:00–22:00 Uhr
Eintritt frei

Bild: Edith Schlomann (l.) am Strand von Swinemünde, 1936, Kurt and Edith Brent: personal papers, The Wiener Holocaust Library Collections.
Privataufnahme am Ortseingang von Warnemünde um 1936. Sammlung Heimatmuseum Warnemünde.

🧼📚 Frühjahrsputz in der Bereichsbibliothek!Unsere studentische Mitarbeiterin ist gerade fleißig unterwegs und sagt dem S...
22/05/2026

🧼📚 Frühjahrsputz in der Bereichsbibliothek!

Unsere studentische Mitarbeiterin ist gerade fleißig unterwegs und sagt dem Staub in den Regalen den Kampf an, inklusive Profi-Ausrüstung mit Maske, Kittel und Handschuhen. 😷
Ein großes Dankeschön für den engagierten Einsatz!

Und damit ihr weiterhin den vollen Durchblick habt, werden aktuell außerdem unsere Fenster gereinigt.

So ist die Bereichsbibliothek bald wieder bestens vorbereitet für euren nächsten Besuch!

🐝Heute schon eine Biene gesehen? 🌼Der 20. Mai ist der Weltbienentag. Die kleinen pelzigen Freunde sind als fleißige Best...
20/05/2026

🐝Heute schon eine Biene gesehen? 🌼

Der 20. Mai ist der Weltbienentag. Die kleinen pelzigen Freunde sind als fleißige Bestäuber für mehr als ein Drittel unserer Lebensmittel essentiell. Ohne Bienen würden auch die Futterpflanzen für Wild- und Nutztiere verschwinden. 🐄🐇

Das Bienensterben ist schon lange keine Neuigkeit mehr. Durch schwindenden Lebensraum, Nahrungsmangel und gefährliche Pestizide sind unsere Bienen bedroht. Umso wichtiger, an diesem Tag auf die besorgniserregende Situation unserer kleinen gestreiften Helfer aufmerksam zu machen.

🍯 Der Weltbienentag fällt übrigens auf den 20. Mai, weil an diesem Tag Anton Janša, ein slowenischer Hofimkermeister Maria Theresias 1734 geboren wurde. Er hat viele Publikationen zu Bienenzucht verfasst.
Auch wir haben einen Artikel des Hofimkermeisters im Bestand, neben einigen weiteren Werken alter und neuer Literatur zu Bienen, unter anderem mit spannenden Abbildungen. Einige sind auch als Digitalisat in der Digitalen Bibliothek MV zu finden. ✨

Bilder:
Friese, Heinrich. „Die europäischen Bienen (Apidae): Das Leben und Wirken unserer Blumenwespen“. Walter de Gruyter & Co., Berlin, 1923. Sigantur: 726/Tg 259s
Réaumur, René Antoine Ferchault de, hg. von Carl Christoph Oelhafen von Schöllenbach. „Physicalisch-oeconomische Geschichte der Bienen“. Frankfurt und Leipzig, 1759. Signatur: 520 Ke 501

Adresse

Felix-Hausdorff-Str. 10
Greifswald
17489

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 22:00
Dienstag 08:00 - 22:00
Mittwoch 08:00 - 22:00
Donnerstag 08:00 - 22:00
Freitag 08:00 - 22:00
Samstag 09:00 - 22:00
Sonntag 09:00 - 22:00

Telefon

+4938344201515

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Universitätsbibliothek Greifswald erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Universität Kontaktieren

Nachricht an Universitätsbibliothek Greifswald senden:

Teilen