08/10/2023
Für Freiheit und Frieden – nieder mit der Hamas und dem PIJ!
Insbesondere die Terrororganisationen Hamas und „Islamischer Jihad in Palästina“ (PIJ) haben am Samstag eine Mordwelle gegen Zivilist*innen in Israel begonnen. Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen und Kommandos ihrer Kämpfer sollen im Süden Israels und im ganzen Land möglichst viele Zivilist*innen töten.
Diese Strategie, die ganz offensichtlich nichts mit einem (Guerilla-)Kampf gegen militärische oder polizeiliche Ziele zu tun hat, basiert auf der Ideologie dieser Gruppen, die Djihadismus, Nationalismus und Antisemitismus verbindet. Das Töten von Zivilist*innen, seien es jüdische Israelis, deren Tötung zur Voraussetzung der eigenen Nationalstaatsbildung imaginiert wird oder arabische Israelis, die vielfach als Verräter*innen angesehen werden, ist also explizit gewünscht.
Gleichzeitig wird auch eine Terrorstrategie gewählt, die bewusst versucht, die Gewaltspirale zu drehen und die Reaktionen bereits einkalkuliert, weshalb die Hamas die Bewohner*innen des Gaza-Streifens regelmäßig als „Schutzschild“ missbraucht.
Das ist auch der Grund für den Zeitpunkt des Angriffs: Zum einen soll die zunehmende Annäherung Israels an verschiedene arabische Staaten unterbrochen werden, um das eigentlich Ziel, die Vernichtung Israels langfristig erreichen zu können. Zum anderen soll die Hegemonie djihadistisch-nationalistischer Gruppen im Inneren gesichert werden, die durch die kurdische Bewegung und die feministischen Aufstände im Iran immer wieder herausgefordert wird.
Diese Angriffe bedeuten Mord, Antisemitismus, Elend – und sie werden ein willkommener Anlass für andere sein, weiterhin auf Gewalt zu setzen. So feiern einige djihadistisch-nationalistische Gruppen in der Türkei, die der Regierungspartei AKP nahestehen, bereits, dass sowohl Israel als auch Rojava, welches einem Flächenbombardement ausgesetzt ist, angegriffen werden. Ebenfalls blicken Beobachter*innen besorgt auf Aserbaidschan, welches die Gelegenheit nutzen könnte, um Armenien anzugreifen. Auch das ist einkalkuliert und wird von den Angreifer*innen erhofft.
Eine friedenspolitische Position, die das Ziel hat, dass endlich alle Waffen schweigen, muss damit beginnen, die Aggressor*innen zu nennen: Nieder mit der Hamas und dem PIJ!