Fachschaft Soziologie Münster

Fachschaft Soziologie Münster Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Fachschaft Soziologie Münster, Hochschule und Universität, In der Baracke, Scharnhoststraße 100, Münster.

Unsere Empfehlung der Woche: Die Nachwuchsforschungsgruppe der Hans-Böckler-Stiftung veranstaltet eine spannende (Online...
15/10/2021

Unsere Empfehlung der Woche: Die Nachwuchsforschungsgruppe der Hans-Böckler-Stiftung veranstaltet eine spannende (Online-)Vortragsreihe zu einem Thema mit (leider) anhaltender Aktualität. Expert*innen referieren über "Hate Crime, Vorurteilskriminalität und rechter Gewalt":

Nach anhaltender öffentlicher Kritik an den polizeilichen Erfassungskriterien überarbeitete das Bundesinnenministerium im Jahr 2001 die Definition politischer Kriminalität grundlegend. Festgelegt wurde, dass Straftaten nicht nur dann als politisch motiviert gelten, wenn sie sich gegen die politis...

13/07/2021

Pünktlich zum Klausuren-Endspurt gibt es ab *heute* wieder Kaffeezeiten in der Baracke!
Für diese und nächste Woche von Montag bis Freitag von 12-16 Uhr!
Neben leckerem Kaffee sind die üblichen Kaltgetränke ebenfalls verfügbar 🙂
Das ganze läuft mit AHA-Regeln und Hygienekonzept (bspw. Fachschaftis tagesaktuell getestet).
Kommt gerne zu einer Lernpause aus der Bib, den beiden Seminarräumen im IfPol oder einfach so vorbei! Wir freuen uns!!!

17/06/2021

Die letzten Tage bis zum Ende des Prüfungsanmeldephase sind angebrochen: bis 22.06. könnt ihr noch Prüfungen anmelden. Nicht angemeldete Leistungen können nicht erbracht werden!!!
Ebenso wichtig ist: 4 Wochen vor den Klausuren kann der Nachteilsausgleich beim Prüfungsamt beantragt werden. Unterstützung dafür bekommt ihr vom bucks-Referat. Das WiWi-Prüfungsamt hat u.a. auch eine Infoseite: https://www.wiwi.uni-muenster.de/pam/de/pruefungen/nachteilsausgleich

Heute ist die letzte Gelegenheit Briefwahl zu beantragen! Ansonsten könnt ihr zwischen dem 7. und 11. Juni an der Urne w...
30/05/2021

Heute ist die letzte Gelegenheit Briefwahl zu beantragen! Ansonsten könnt ihr zwischen dem 7. und 11. Juni an der Urne wählen gehen. Mehr Infos unter asta.ms/wahlen

Jetzt Briefwahl beantragen!

Ihr seid oder wohnt aktuell nicht in Münster und habt in der Wahlwoche vom 07. – 11. Juni nicht die Möglichkeit an der Urne wählen zu gehen? Dann könnt ihr noch bis zum 30.05. online unter briefwahl.asta.ms eure Briefwahlunterlagen beantragen:

1. Geht auf briefwahl.asta.ms
2. Gibt eure Wunschadresse an, an die die Unterlagen geliefert werden sollen
3. Füllt die Unterlagen nach dem ankommen inklusive eidesstattlicher Versicherung nach der Anleitung aus
4. Behaltet das beigelegte Los, um am Gewinnspiel des AStA teilzunehmen

Ihr wollt wissen wen oder was ihr bei den Hochschulwahlen eigentlich wählen könnt? Dann schaut mal unter asta.ms/wahlen vorbei!



Register now for postal voting!

You are or do not currently live in Münster and do not have the opportunity to vote at the ballot box in the election week from June 7 - 11? Then you can still apply for your postal voting documents online at briefwahl.asta.ms until May 30:

1. go to briefwahl.asta.ms
2. indicate the address to which you would like to receive the documents
3. fill out the documents after they arrive, including the affidavit, according to the instructions
4. keep the enclosed raffle ticket to participate in the AStA raffle.

Want to know who or what you can actually vote for in the university elections? Then take a look at asta.ms/wahlen!

Bis zum 09.05. habt ihr noch Zeit euch für die Leitung eines Studentischen Seminars zu bewerben!
06/05/2021

Bis zum 09.05. habt ihr noch Zeit euch für die Leitung eines Studentischen Seminars zu bewerben!

Studi-Job: Seminarleitung! Dir fehlen bestimmte Themen in deinem Studium? Du hast eine Idee, die du gerne in Form eines Seminares mit einer Gruppe von anderen Studierenden umsetzen möchtest?

Die Fachschaften Politikwissenschaft und Soziologie haben da was für dich!

Seit einigen Semestern ermöglichen wir in Kooperation mit dem IfPol und dem IfS die Ausrichtung von drei studentisch geleiteten Seminaren, die in den Allgemeinen Studien belegt werden können. Dort kannst du als Dozierende:r Themen, die dir wichtig sind, in Form eines Seminars auf Augenhöhe mit anderen Studis bearbeiten. Die Entlohnung erfolgt über eine Anstellung als SHK/SHB über drei Wochenstunden am IfPol oder über einen halben Lehrauftrag am IfS.

Hast du Interesse? Dann kannst du dich bis zum 09. Mai unter folgender Mail-Adresse bewerben: [email protected]

Hier geht es zur Ausschreibung:
https://www.fspolitik.ms/wp-content/uploads/2021/04/Stu-Sem-Ausschreibungstext-WiSe-2021_22.pdf

09/04/2021

Zur Erinnerung:
Um euch nicht alleine zu lassen mit allen Sorgen rund ums Studium, möchten wir euch morgen einladen:
What the FAQ?! Prüfungsordnungs-Paragraphen-Schlacht, Desorientierung im Studienverlaufsplan, Stress mit Abläufen, Abgaben, Erwartungen und Sorgen … Studieren ist manchmal gar nicht so einfach. Wir wollen von und mit alten und neuen Politik- und Soziologie-Hasen aufräumen, entspannen und in den Austausch kommen: Erklärungen und Erfahrungen berichten und sammeln. Kommt am 09.04. um 16 Uhr zur außercurricularen Kaffeezeit mit essentiellen Tipps, Lach- und Sachgeschichten und entspanntem Ausklang. Wir freuen uns auf euch und eure Fragen!
Zoom-Meeting beitreten
https://wwu.zoom.us/j/68740914565?pwd=OFN6WnVTelpMcmJVSzBQSHZEblN0Zz09
Meeting-ID: 687 4091 4565
Kenncode: FAQ

04/04/2021

What the FAQ?! Prüfungsordnungs-Paragraphen-Schlacht, Desorientierung im Studienverlaufsplan, Stress mit Abläufen, Abgaben, Erwartungen und Sorgen … Studieren ist manchmal gar nicht so einfach. Wir wollen von und mit alten und neuen Politik- und Soziologie-Hasen aufräumen, entspannen und in den Austausch kommen: Erklärungen und Erfahrungen berichten und sammeln. Kommt am 09.04. um 16 Uhr zur außercurricularen Kaffeezeit mit essentiellen Tipps, Lach- und Sachgeschichten und entspanntem Ausklang. Wir freuen uns auf euch und eure Fragen!

  Auch an der Uni. Wir sind solidarisch mit den Studierenden, denen nicht egal ist, wer lehrt und wem im Studium zugehör...
22/02/2021


Auch an der Uni. Wir sind solidarisch mit den Studierenden, denen nicht egal ist, wer lehrt und wem im Studium zugehört werden muss. Kein Platz für Antifeminismus!

Dr. Paul Cullen ist der Laborleiter des MVZ Medizinisches Labor Münster GbR und Facharzt für Laboratoriumsmedizin im Bereich Innere Medizin. Aktuell gibt er als außerplanmäßiger Professor regelmäßig Vorlesungen an der medizinischen Fakultät der Universität Münster.

Darüber hinaus tritt Prof. Cullen in der Öffentlichkeit als Vorsitzender der Organisation "Ärzte für das Leben e.V." auf und ist in diesem Rahmen vor allem für seine Bemühungen bekannt, den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen so schwer wie möglich zu machen und sie zu kriminalisieren - für die betroffenen Menschen sowie für die durchführenden Ärzt*innen und Pfleger*innen. Er ist im Vorstand des "Bundesverbandes Lebensrecht" tätig, der offen die Extremposition des Lebensbeginns "ab der Zeugung" propagiert und somit "jährlich zigtausendfache Tötungen" in Schwangerschaftsabbrüchen sieht1. Sein Verband "Ärzte für das Leben e.V." diffamiert Schwangerschaftsabbrüche als "Tötungen2"und verteidigt die Einführung einer Rezeptpflicht der Pille danach aus "lebensrechtlichen Gründen"3.Mit diesen Positionen spricht Prof. Cullen schwangeren Menschen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung ab und möchte ihre Entscheidungsfreiheit gesetzlich weiter einschränken. Das 'Wohl der Frau' als Argument vorschützend, vertritt Prof. Cullen antifeministische und antiemanzipatorische Standpunkte und folgt dabei konservativen bis fundamentalistischen Ideologien, die wissenschaftliche Erkenntnisse bewusst falsch interpretieren (Stichwort Belastung durch Abbrüche) und gezielt umwerten. Mit seinem Wirken verfolgt Paul Cullen letztlich nicht den Schutz allen Lebens, sondern vor allem die Maximierung der ausgetragenen Schwangerschaften auf Kosten des Selbstbestimmungsrechts schwangerer Menschen.

Neben diesem explizit antifeministischen Engagement äußert sich Prof. Cullen öffentlich auf Kanälen zur aktuellen Covid-19-Pandemie, die Covid-bezogene Verschwörungserzählungen schüren: So verfasste er zum Beispiel einen Artikel zu Corona, den er auf einem YouTube-Kanal veröffentlichte, der Virolog*innen mit den Taliban vergleicht und Verschwörungserzählung sowie Angst vor Impfungen schürt und einen entsprechenden Telegram-Channel betreibt4. Prof. Cullen selbst bezeichnet die Sars-CoV-2-Impfstoffsuche als überhastet, spricht von Massenimpfungspflicht, warnt vor massiven gesundheitlichen Schäden und suggeriert, die Gefahr, die von Covid-19 ausgeht, sei unerheblich, die Krankheitsverläufe seien für die überwiegende Mehrheit der Menschen mild oder symptomlos. Seine Äußerungen über das Virus und mögliche Impfungen bewegen sich dabei zwischen streitbar und schlicht falsch.5

Die einseitige Darstellung und der Ort der Veröffentlichung zeugen mindestens von einer verantwortungslosen Instrumentalisierung des Themas, bei der er auch den Schulterschluss mit Rechten (wie der münsteraner AfD) und Verschwörungstheoretiker*innen sucht und ihre Ideologien bewusst befeuert. Auf jeden Fall handelt es sich um eine unwissenschaftliche Verharmlosung der Krankheit, die einem Professor der medizinischen Fakultät nicht angemessen ist und in einer Pandemie fatale Folgen haben kann.

Dieser Schulterschluss mit rechten Narrativen wird noch deutlicher in einem sogenannten "Manifest", das Prof. Cullen im Jahr 2016 in Kassel öffentlich vortrug6: Als Professor Paul Cullen vorgestellt, also unter explizitem Verweis auf seine akademische Position, verwendet er in seiner Rede rechte Begriffe wie „Meinungsdiktatur“ und „Kulturkampf“ und entwickelt eine Theorie von „herrschenden gesellschaftlichen Kräfte(n)“, deren „Ziele“ eine Gefahr für die Menschheit bedeuteten und von der nur die „Finanzindustrie“ und „wenige Reiche“ profitieren würden. Mit solchen Erzählungen mächtiger Einflussnehmer*innen im Hintergrund (und insbesondere in der Finanzwelt) bedient Cullen ein sehr altes, antisemitisches Muster, in dem sich (aufgrund des früher relativ gesehen hohen Anteils jüdischer Menschen in akademischen Berufen und im Bankwesen) gegen ‚den mächtigen, reichen Juden' angeblich gewehrt werden müsste. Der Inhalt dieses antisemitischen Mythos hat sich bis heute kaum gewandelt und wird mittlerweile regelmäßig in Form von Kritik an einer 'obskuren Finanzwelt' oder der Furcht vor 'mächtigen Milliardär*innen', also einem diffusen Oben, fortgeführt.

Prof. Cullens Antisemitismus zeigt sich im Verlauf seiner Rede noch deutlicher, als er nicht nur der Bill-und Melinda-Gates-, sondern auch der Soros-Stiftung vorwirft, als „mächtige Finanzinteressen“ die „Abtreibungs-und Euthanasielobby“ zu unterstützen. Damit verweist Cullen nicht nur auf die mittlerweile weit verbreitete Gates-Verschwörungserzählung, sondern bedient auch explizit eine der größten antisemitischen Verschwörungsideologien gegen den jüdischen Philanthrop und Holocaust-Überlebenden George Soros, der aufgrund seines Engagements für progressive gesellschaftliche und politische Ziele zum Gegenstand verschiedenster Formen des Antisemitismus und zum Zentrum zahlreicher antisemitischer Verschwörungstheorien wurde7. Cullen belässt es hier bewusst nicht nur bei einem Verweis auf die Tätigkeit der Soros-Stiftung, sondern beschreibt George Soros darüber hinaus als „Spekulant(en) und Strippenzieher“ - ein Begriff, der schon für sich antisemitische Muster bedient.

Die Universität ist ein Ort, an dem auf demokratischen Prinzipien basierende, wissenschaftlich fundierte Forschung möglich sein sollte. Die Universität Münster setzt sich explizit dafür ein, "unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnizität, Behinderung, sexueller Orientierung und Religion8" Menschen anzuerkennen und zu fördern. Prof. Paul Cullen ist mit seinem offiziellen Lehrauftrag und Titel Repräsentant unserer Universität und im Besonderen der medizinischen Fakultät.

Wir als Studierende schätzen, dass die Universität ein Raum der freien Meinungsäußerungen ist, in dem auch kontroverse argumentbasierte Diskussionen möglich sind. Prof. Cullen hat diesen Raum mit seinen unwissenschaftlichen, antifeministischen und antisemitischen Äußerungen jedoch schon lange verlassen. Er übertritt regelmäßig klare Grenzen, die unsere demokratische und offene Universität und Gesellschaft zusammenhalten. Die Universität weicht mit seiner Anstellung klar von den selbst festgelegten wichtigen moralischen Grundsätzen ab und bietet ihm eine Bühne für seine menschenverachtenden Theorien. Dies ist für uns inakzeptabel. Darüber hinaus nutzt Prof. Cullen in seinen Veröffentlichungen und öffentlichen Auftritten aktiv seinen Professorentitel und seine Approbation als Arzt, um seine unwissenschaftlichen und menschenverachtenden Thesen sowie Verschwörungstheorien unter einem wissenschaftlichen Scheinmantel zu verbreiten. Zusätzlich machen wir uns Sorgen, dass er seine (politischen) Ansichten auch in seine Lehre einbringt. Zwar hält Prof. Cullen aktuell keine Vorlesungen etwa in der Gynäkologie, jedoch hat er bereits in Gießen bei einer "Infoveranstaltung für Medizinstudierende" zum Thema Schwangerschaftsabbrüche seine Ideologien verbreitet.9 Wir haben die Sorge, dass er dasselbe an der Universität Münster versuchen wird.

Es wird deutlich, dass das öffentliche Wirken sowie die Lehrtätigkeit Prof. Cullens kritisch untersucht werden muss und es die Aufgabe der Universität ist, sich mit dieser Thematik zu befassen. Wir fordern eine Stellungnahme des Rektorats und der medizinischen Fakultät, in der sie sich mit den hier aufgeworfenen Themen auseinandersetzen und von Prof. Cullen und seinen Positionen und Standpunkten distanzieren. Die Äußerungen Cullens dürfen nicht unkommentiert im Raum stehen bleiben.

Sollten eine Prüfung durch den Senat und die verantwortlichen Stellen belegen, dass das öffentliche Auftreten von Herrn Prof. Cullen mit den Grundsätzen und Prinzipien der Universität Münster in Konflikt stehen, fordern wir, Herrn Prof. Paul Cullen die Professur zu entziehen. Wer sich öffentlich und wiederholt unwissenschaftlich, antiemanzipatorisch und antisemitisch äußert und durch die Verbreitung von Verschwörungsideologien auffällt, soll und darf keinen Platz an der Universität und insbesondere nicht in der Lehre haben.

Das gesamte Statement mit Quellenangaben gibt es unter: https://www.asta.ms/aktuelles-layout?id=125

Adresse

In Der Baracke, Scharnhoststraße 100
Münster
48151

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Montag 12:00 - 16:00
Dienstag 12:00 - 16:00
Mittwoch 12:00 - 16:00
Donnerstag 12:00 - 16:00

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