JEF Trier

JEF Trier Europa wird immer wichtiger. Für die Wirtschaft ist Europa längst ein gemeinsamer Raum. Wer trifft die Entscheidungen in Brüssel? Europa gehört allen Europäern.

Politische Entscheidungen, die das Leben jedes Einzelnen betreffen, werden nicht mehr nur in den nationalen Hauptstädten entschieden, sondern auch in Brüssel. Die europäische Einigung bringt großartige Chancen, aber sie birgt auch Risiken. Entsteht ein Europa der Konzerne oder ein Europa der Bür­ger? Was kann Europa gegen Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Kriminalität, Ausgrenzung und Rassismus

tun? Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) engagieren sich seit über 50 Jahren für ein de­mokratisches, bürgernahes, nachhaltiges, solidarisches, föderales und friedliches Europa. Wir leben in Europa; und wir wollen mitreden und mitgestalten. Das neue, vereinte Europa soll unser Europa werden! Europa - das ist aber nicht nur die Europäische Union! Europa hat viele Kulturen und Länder. Europa ist ein Platz der Begegnung und des Kennenlernens. In der JEF treffen sich junge Menschen, die die Vielfalt von Europa entdecken wollen. Wir sind durch eine gemeinsame Geschichte verbunden, und wir setzen uns gemeinsam für eine friedliche Zukunft ein. Deshalb wollen wir ein vereintes Europa. Und wir wollen ein föderales Europa der Vielfalt von Kulturen und Lebensweisen. Dieses Ziel setzt aber transparente und demokratische Entscheidungsprozesse voraus. Die Europäische Union (EU) muss eine funktionierende Demokratie werden. Interessierte Bürger müssen sich über die aktuellen politischen Themen schnell, einfach und in verständlicher Form informieren können. Gemeinsame europäische Politik darf nicht von einigen Regie­rungschefs bestimmt werden. Das Europäische Parlament muss zu einer echten und direkten Vertretung aller Bürgerinnen und Bürger in Europa werden. Nur eine demokratische und bürgernahe EU kann das Vertrauen der Bürger gewinnen. Des­halb ist eine europäische Verfassung ein wichtiges Ziel für uns. Mehr als gute Ideen braucht unser Europa junge Menschen, die mitmachen. Europa ist Zu­kunft; jede und jeder ist aufgefordert, diese Zukunft mitzugestalten! Um das dafür nötige Know-how zu vermitteln veranstalten wir Vorträge, Straßenstände, Podiumsdiskussionen und vieles mehr. Politische Bildungsarbeit ist damit ein zentraler Pfeiler unserer Arbeit. Der an­dere besteht in der Artikulation unserer Meinung. Diese vertreten wir in Diskussionen, Me­dien und höheren Ebenen der JEF. Als JEF Trier sind wir eine von ca. 80 Sektionen in Deutschland. Die JEF ist in fast allen Bundesländern vertreten. Wir arbeiten eng mit der Union Europäischer Föderalisten (in Deutschland: Europa-Union Deutschland) und der Europäischen Bewegung zusammen. Die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. sind die deutsche Sektion der in ins­gesamt über 35 Staaten Europas aktiven Jungen Europäischen Föderalis­ten/Young European Federalists/Jeunes Européens Fédéralistes (JEF). Die JEF ist ein europa­politischer, aber parteipolitisch unabhängiger Jugendverband mit fast 3000 Mitgliedern in Deutschland und ca. 30.000 Mitgliedern in ganz Europa.

24/02/2022

Stellungnahme zu Ukraine und Putins Angriffskrieg❗

Wir als Junge Europäische Föderalisten stehen für eine Vereinigung Europas in Frieden.
Putin hat sich für einen Krieg entschieden und bricht jegliche internationale Ordnung. Europa muss nun gemeinsam mit ihren Verbündeten schnell und effektiv eine Lösung finden, um den Europäer*innen in der Ukraine zur Seite zu stehen. Krieg ist nie eine Lösung.
Wir stehen fest und entschlossen hinter den Menschen in der Ukraine und gegen die von der russischen Regierung initiierten militärischen Angriffe.

29/04/2021

Enttäuschende Rechtslücke -
Ein kleiner Schaden für einen Franzosen, aber ein großer Schaden für die Europäische Union

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat in der Entscheidung vom 26.04.2021 die Grenzschließungen im ersten Coronalockdown als rechtmäßig beurteilt. Dies nehmen die JEF Saarland und JEF Rheinland-Pfalz e.V., die den Kläger unterstützt haben mit Bedauern zur Kenntnis und kritisieren wie folgt:

Die Schließung zahlreicher Grenzübergänge nach Frankreich im vergangenen Jahr war nicht nur eine große Fehlentscheidung, wir halten sie auch für rechtswidrig. Grenzen sind keine Sollbruchstellen, die bei Belastung brechen sollen. Vielmehr sind sie der Kitt der Europäischen Idee. Die Corona-Pandemie habe gravierende Fehlstellungen in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit offengelegt. Wir haben deshalb durch eines unserer Mitglieder eine Klage gegen die Grenzschließungen eingereicht!

Die Klage wendete sich gegen die im Zuge der Corona-Pandemie erfolgten Grenzschließungen im deutsch-französischen Grenzverkehr und vor allem in diesem Zusammenhang erfolgte Diskriminierung von Unionsbürgern. Der Kläger hatte als französischer Staatsbürger am 02.05.2020 den Versuch unternommen, den Grenzübergang Grosbliederstroff/Kleinblittersdorf in Richtung Bundesrepublik Deutschland zu überqueren. Hierbei ist er durch Beamte der Bundespolizei gehindert worden.

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat nun geurteilt, dass die Grenzschließung zu Frankreich im vergangenen Frühjahr rechtmäßig gewesen seien. Das halten wir für kurzsichtig. Das Gericht gehe nicht auf den Verstoß gegen den Grundsatz der Nichtdiskriminierung in der Europäischen Union ein. Es verweist hier lediglich darauf, dass der Kläger keine größeren Nachteile erlitten habe und er seine Einkäufe ebenso gut in Frankreich erledigen hätte können. „Das ist zwar nur ein kleiner Schaden für mich, aber ein großer für die Grundfreiheiten der Europäischen Union".

Anstatt hier die Möglichkeit eines Vorabentscheidungsverfahren beim Europäischen Gerichtshof zu nutzen und für Klarheit zu sorgen, werden vom Verwaltungsgericht Koblenz lieber kleine Brötchen gebacken. Schade. Wenn sich die Meinung des Gerichtes erhärtet, bestünde ein klarer Auftrag an die Gesetzgeber diese Lücke zu schließen.

Wenn nationale Alleingänge und unüberlegte Schnellschüsse europäische Grundfreiheiten einschränken, darf das nicht ohne Folgen bleiben. Die europäischen Verträge sind keine bloße Empfehlung, die man getrost missachten kann. Grenzschließungen dürfen im 21. Jahrhundert kein Mittel politischen Handelns mehr sein.

Wir prüfen nun gemeinsam mit unseren Anwälten von Kapellmann und Partner, die Einlegung von Rechtsmitteln gegen das erstinstanzliche Urteil. Und fordern weiterhin die Vorlage zum Europäischen Gerichtshof.


Hintergrund:
Der Kläger lässt sich durch die Anwälte von Kapellmann und Partner vertreten. Die zwei Landesverbände der „Jungen Europäischen Föderalisten“ (JEF) Saarland und Rheinland-Pfalz finanzierten die Klage, da der Kläger JEF Mitglied ist.
JEF Rheinland-Pfalz Junge Europäische Föderalisten - JEF Deutschland Young European Federalists [JEF] Jeunes Européens Fédéralistes - JEF Luxembourg Jeunes Européens - Lorraine

08/03/2021

oder noch besser: Happy Feminist Resistance Day!

Wir würdigen heute am 8. März alle feministischen Errungenschaften und machen darauf aufmerksam, dass wir FLINTA* uns noch immer für die Gleichberechtigung aller Menschen einsetzen müssen.

Zurzeit erleben wir noch immer in Europa Missstände. Dies zeigt bspw. das Kopftuchverbot an belgischen Universitäten. Außerdem hat ein Gutachten des EuGH vor kurzem besagt, dass Arbeitgeber*innen "größere religiöse Symbole" am Arbeitsplatz, wie z.B. das islamische Kopftuch, verbieten dürfen. In Polen ist das eingeschränkte Selbstbestimmungsrecht über Abtreibung Realität sowie Femizide, die über Europa hinaus, besonders in der Türkei, in Mexiko und Südafrika, Zustände sind, die weiterhin bekämpft werden müssen und im 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen haben!
Wir sind noch lange nicht am Ziel.

FLINTA* sind mehr als ein Stück Stoff, mehr als das Geschlecht, FLINTA* sind Menschen.

Herzlichen Dank an Kaltrina Misini, Ida Manko und Albana Tërstena!

13/02/2021

Es darf keine Wiedereinführung der oder der geben. Die Erfahrungen des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass sie zur und von Menschen aufgrund ihrer Nationalität führen.
Ob mit oder ohne Schlagbäumen: sind Grenzen!“, fordert Timo Stockhorst, Co-Landesvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) im .
 
Grenzen schützen nicht vor . Zwar sei die Mutation des Corona-Virus sehr dramatisch und müsse ernst genommen werden. Es sei allerdings vorhersehbar gewesen, dass das Virus mutiert. Wenn jetzt erneut Grenzkontrollen eingeführt würden, scheint das   verschlafen worden zu sein. Es brauche jetzt mehr , keine .
 
„Europäische Bürger:innen sind mehr als Arbeitskräfte. Berufliche und private sind nicht trennbar und dürfen deshalb auch nicht so behandelt werden! Mehr der Bürger:innen, weniger Europa der Nationalstaaten und ihrer Wirtschaftsinteressen“, so Ramona Heß, Co-Landesvorsitzende der JEF.

01/12/2020

Wir sind schockiert von dem heutigen Ereignis in unserer Heimatstadt. Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten, denen wir eine schnelle Genesung wünschen. Auch den Angehörigen der Opfer möchten wir viel Kraft wünschen.
Außerdem danken wir von Herzen allen Einsatzkräften und all' jenen, die als Ersthelfer*innen aktiv waren und sind.
Wir hoffen, dass wir trotz des traurigen Anlasses wieder näher zusammenrücken und uns gegenseitig Trost und Kraft schenken.
Daher unterstützen wir die morgige Gedenkveranstaltung um 10 Uhr an der Porta Nigra.

Schau nicht weg. Jede Frau zählt.
25/11/2020

Schau nicht weg. Jede Frau zählt.

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Universitätsring 15
Trier
54290

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