Interdisziplinärer Arbeitskreis Lateinamerika

Interdisziplinärer Arbeitskreis Lateinamerika Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Interdisziplinärer Arbeitskreis Lateinamerika, Hochschule und Universität, Wittelsbacherplatz 1, Würzburg.

Soeben ist die aktuelle Ausgabe des Bertelsmann Transformation Index erschienen. Für Lateinamerika und die Karibik zeigt...
22/04/2026

Soeben ist die aktuelle Ausgabe des Bertelsmann Transformation Index erschienen. Für Lateinamerika und die Karibik zeigt sich ein Bild weitgehender Stagnation mit zunehmenden Risiken für die demokratische und wirtschaftliche Transformation.

PD Dr. Thomas Kestler vom IPS, der als Regionalkoordinator für Lateinamerika an der Untersuchung beteiligt war, wird in einem Vortrag am Dienstag, den 28. April 2026, um 12 Uhr die wichtigsten Befunde und Entwicklungstrends in der Region vorstellen. Der Vortrag findet am Wittelsbacherplatz im Raum 00.113d statt.

Wie vollzieht sich der Wandel von Guerillagruppen zu politischen Parteien und welche Hindernisse bestehten dabei? Mit di...
25/11/2024

Wie vollzieht sich der Wandel von Guerillagruppen zu politischen Parteien und welche Hindernisse bestehten dabei? Mit dieser Frage befasst sich Alexandra Gericke von der Universität Rostock anhand der jüngeren kolumbianischen Geschichte. In einem Vortrag am IPS thematisiert sie die Herausforderungen, Dynamiken und kausalen Mechanismen dieses Transformationsprozesses. Dabei werden historische Fälle analysiert, aktuelle Entwicklungen unter der Regierung von Gustavo Petro betrachtet und das Spannungsfeld zwischen Konfliktbewältigung, gesellschaftlicher Integration und demokratischer Transformation kritisch hinterfragt. Der Vortrag findet am Mittwoch, den 11. Dezember 2024, um 18h c.t. am Wittelsbacherplatz in Raum 02.206 statt.

Die Demokratie scheint in Lateinamerika an Boden zu verlieren. Viele Bürgerinnen und Bürger scheinen bereit zu sein, aut...
25/06/2024

Die Demokratie scheint in Lateinamerika an Boden zu verlieren. Viele Bürgerinnen und Bürger scheinen bereit zu sein, autoritäre Lösungen für drängende Probleme, insbesondere im Bereich der Sicherheit, in Kauf zu nehmen. Lateinamerika befindet sich möglicherweise an einem Scheideweg. Der Subkontinent hat eine lange Phase der Stabilität erlebt, in der die verfassungsmäßige Ordnung intakt geblieben ist, was global betrachtet eine Ausnahme darstellt. Nun aber ist eine Rückkehr zu autoritären Herrschaftsformen zu befürchten.

Wie die aktuelle demokratische Entwicklung in Lateinamerika zu bewerten ist und welche regionalen Unterschiede sich dabei zeigen, beleuchtet Dr. Peter Thiery von der Universität Heidelberg im Rahmen eines Vortrags am Mittwoch, den 3. Juni 2024, um 18 Uhr (R 02.206). Er wird dabei besonders auf die Befunde des aktuellen Bertelsmann Transformation Index eingehen, an dem er seit vielen Jahren als Regionalkoordinator für Lateinamerika mitarbeitet.

Am Mittwoch, den 22. Mai 2024, ist Professor Thomas Fischer zu Gast am IPS. Anhand des Falles Argentinien wird er die ku...
17/05/2024

Am Mittwoch, den 22. Mai 2024, ist Professor Thomas Fischer zu Gast am IPS. Anhand des Falles Argentinien wird er die kulturelle und politische Bedeutung des Fußballs in Lateinamerika beleuchten. Sein Vortrag mit dem Titel „Maradona – eine argentinische Parabel“ findet um 18 Uhr c.t. in Raum 02.206 im Institutsgebäude am Wittelsbacherplatz statt.
Thomas Fischer ist Professor für die Geschichte Lateinamerikas an der Katholischen Universität Ingolstadt-Eichstätt und Direktor des Zentralinstituts Lateinamerika-Studien (ZILAS). Er forschte und lehrte an verschiedenen Universitäten in Lateinamerika und Europa, unter anderem in Mexiko und Brasilien. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören, unter anderem, auch Fußballkulturen und Geschichte in Lateinamerika.

16/05/2023

“Talking about participation in Brazil is not an easy task. But a movement gained strength with the Covid-19 pandemic: digital participation, a context in which the emergence of democratic innovations stands out, as well as the migration of more traditional tools, such as councils, to the online format. Would online be a solution for increasing citizen participation in Brazil? My argument is that, for those who defend participation as an end, moving online can be a good strategy to insert layers excluded from participation. However, the individual perspective and sociological reduction must be employed in any investigation.“
Bruna Hamerski (Udesc - Universidade do Estado de Santa Catarina)
Want to read the full text? Check it out!
www.bras-center.com/citizen-participation-in-brazil-anthropologys-insights

16/05/2023

+++ LATEINAMERIKA IN BEWEGUNG +++

Prof. Dr. Lucas Löff Machado wird am Mittwoch, 24. Mai 2023, um 18:00 Uhr im Rahmen der ZILAS-Vortragsreihe "Lateinamerika in Bewegung" zum Thema "Was verraten Lehrerzeitungen über die deutsche Sprache Südbrasiliens? Einblick in die deutschsprachige Presse Rio Grande do Suls zwischen 1900 und 1939" sprechen.

Die Veranstaltung findet präsenziell im Raum DP8-102 und auf Deutsch statt.

Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion mit Ihnen!

Auf Einladung des Interdisziplinären Arbeitskreises Lateinamerika war eine Reisegruppe von der juristischen Fakultät der...
04/05/2023

Auf Einladung des Interdisziplinären Arbeitskreises Lateinamerika war eine Reisegruppe von der juristischen Fakultät der Universidad del Cauca in Popayán (Kolumbien) zu Gast in Würzburg. Die vom DAAD finanzierte Reise diente dem Austausch zwischen deutschen und kolumbianischen Studierenden zum Thema Migration, das in beiden Ländern sehr viel Aufmerksamkeit erfährt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Thomas Kestler, der die Reisegruppe am Institut begrüßte und die Moderation des Programms übernahm.
Die kolumbianischen Gäste erläuterten die Situation venezolanischer Migrantinnen und Migranten, die vor der wirtschaftlichen und politischen Misere in ihrem Land in großer Zahl nach Kolumbien geflohen sind. In ihrem Vortrag und in der anschließenden Diskussion machten sie deutlich, dass von Seiten der kolumbianischen Regierung zwar die notwendigen rechtlichen Instrumentarien für die Handhabung der Migrationsbewegung geschaffen wurden, innerhalb der einheimischen Bevölkerung aber verbreitete Skepsis gegenüber den Neuankömmlingen besteht.
Letzteren Punkt bestätigte Dr. Christoph Mohamad-Klotzbach, der in einem Vortrag zum Thema „Democracy and Migration in the Light of Public Opinion“ die Einstellungen und Wahrnehmungen zur Migration in Deutschland und Kolumbien anhand von Daten aus dem World Values Survey vergleichend betrachtete. In einem weiteren Vortrag thematisierte Dr‘in Theresa Stawski das Thema Migration unter dem Gesichtspunkt der Staatlichkeit, deren Fragilität sowohl als Ursache wie auch als Folge von Migrationsbewegungen betrachtet werden könne. Im Falle Venezuelas sei der Zusammenhang zwischen Staatszerfall und Migration besonders augenfällig.
In einer von Würzburger Studierenden gestalteten Präsentation wurden die Gäste mit der Geschichte der Einwanderung in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg vertraut gemacht. In der anschließenden Diskussionsrunde zeigte sich, dass sich trotz der Unterschiede in der Art und im Umfang der Migrationsbewegungen in Kolumbien und Deutschland ähnliche Probleme und Fragen stellen. Eine der aufgeworfenen Fragen lautete, wie die Ablehnung venezolanischer Migranten in Kolumbien zu erklären sei, trotz der weitreichenden historischen und kulturellen Gemeinsamkeiten beider Länder. Wie sich zeigte, sind es offenbar gerade die kleinen kulturellen und sprachlichen Unterschiede, die häufig für Irritationen sorgen – eine Erfahrung, von der auch lateinamerikanische Migrantinnen und Migranten in Spanien und Portugal berichten.
Den Abschluss des Besuchsprogramms bildete ein Besuch der Residenz und des Hofgartens und ein gemeinsames Abendessen.

Am Montag, den 24. April, erwartet uns ein spannendes Vortrags- und Arbeitsprogramm mit einer Gruppe von Studierenden au...
20/04/2023

Am Montag, den 24. April, erwartet uns ein spannendes Vortrags- und Arbeitsprogramm mit einer Gruppe von Studierenden aus Kolumbien.

Am 9.11.22 war Dr. Claudia Zilla von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Würzburg zu Gast, um von der Demokratieent...
10/11/2022

Am 9.11.22 war Dr. Claudia Zilla von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Würzburg zu Gast, um von der Demokratieentwicklung in Chile im Kontext der aktuellen Verfassungsdebatte zu berichten. Sie sieht im laufenden Verfassungsgebungsprozess eine Chance für weiteren demokratischen Fortschritt, jedoch auch die Gefahr einer weiteren Polarisierung. Mit Sorge blickt sie auf das hohe Gewaltniveau in Chile, das den öffentlichen Raum zu einer Gefahrenzone zu machen droht.

Adresse

Wittelsbacherplatz 1
Würzburg
97074

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